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Thema

Hilfsorganisationen

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Deutschland spendet so viel wie seit dem Tsunami nicht mehr. Seit Dienstagabend kamen bei der ZDF-Spendengala über 20 Millionen Euro zusammen. Bereits am Abend lag die Summe bei 17,8 Millionen Euro.

Von Andreas Oswald
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Nach dem Erbeben in Haiti wollen auch verstärkt Deutsche ein Kind aus dem Katastrophengebiet adoptieren. Hilfsorganisationen sind alarmiert.

Von Andrea Nüsse

Mehr als 400 Millionen Euro will die EU für Haiti bereitstellen –7,5 Millionen davon aus Deutschland. Die USA geben rund 100 Millionen Euro. Auch privat wird mehr gespendet. Wie wichtig ist Geld jetzt?

Von Anna Sauerbrey
Haiti

Während die internationalen Hilfsbemühungen für Haiti erste Erfolge zeigen und die Staatengemeinschaft weitere finanzielle Zusagen macht, nehmen Verzweiflung und Gewalt unter den Überlebenden des Erdbebens auf der Karibikinsel offenbar zu. Die Ex-Präsidenten Clinton und Bush koordinieren die Hilfe der USA.

Spendenaktionen: Viele Prominente wollen beim Spendensammeln für die Erdbebenopfer in Haiti mithelfen. In den USA und Deutschland gibt es in den kommenden Tagen TV-Galas für die Erdbebenopfer, in denen Stars wie George Clooney und Thomas Gottschalk zur Hilfe für den schwer getroffenen Karibikstaat aufrufen.

Seit das Erdbeben Haiti heimsuchte, stehen die Telefone in der Botschaft an der Berliner Uhlandstraße 14 nicht still. Inzwischen helfen dort auch Landsleute mit, die normalerweise ganz anderen Berufen nachgehen.

Von Christoph Stollowsky
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Berlin/Los Angeles - Prominente stellen einzeln so viel Geld bereit wie sonst ein ganzes Land: US-Medienunternehmers Ted Turner spendete eine Million Dollar. Wyclef Jean, Sänger und Musiker früher bei den „Fugees“, stammt aus Haiti – er flog sofort hin, um sich um seine Familie und Mitarbeiter seiner Hilfsorganisation „Yéle Haiti“ zu kümmern.

Erdbeben

Vermutlich mehr als hunderttausend Tote und flächendeckende Verwüstungen: Das sind die Folgen des schweren Erdbebens in Haiti. Selbst routinierte Helfer sind mit der Situation überfordert.

Von Annette Kögel
Haiti

"Eine Katastrophe biblischen Ausmaßes", sagt Haitis Botschafter in den USA. Sie trifft ausgerechnet das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Und die Leute denken wieder an einen Satz des Diktators Jean-Claude Duvalier: "Es ist das Schicksal der Menschen von Haiti, zu leiden".

Von Roland Brockmann

Haiti ist ein äußerst armes Land. Es fehlt an Zelten, sauberem Wasser, Essen und medizinischer Versorgung. Zahlreiche Hilfsorganisationen bitten daher um Spenden:

Herabfallende Eiszapfen, eingefrorene Autos, jede Menge Schnee – die Berliner müssen sich auf ungewöhnlich eisige Tage einstellen. Am gefährlichsten ist die Kälte für Obdachlose - drei Menschen erfroren bereits.

Erstmals seit Beginn der Erfassungen im Jahr 1970 hungerten 2009 mehr als eine Milliarde Menschen. Im ablaufenden Jahr starben wieder Millionen Männer, Frauen und Kinder an Unterernährung.

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Jahrhundertelang waren es vor allem Regenfluten, die den berühmten Lehmhochhäusern von Shibam zusetzten. Nun aber ist eine neue Bedrohung für das jemenitische Kulturdenkmal aufgetaucht: der Terrorismus

Von Martin Gehlen

Die am 12. Juni im Jemen entführte sächsische Familie befindet sich offenbar in der Hand sunnitischer Extremisten, die mit Al Qaida in Verbindung stehen. Wie der Tagesspiegel aus Regierungskreisen erfuhr, haben die Geiselnehmer bislang zwei Videos geschickt, in denen allerdings nur die drei kleinen Kinder des Ehepaares H. zu sehen waren.

Von Frank Jansen

Am Sonntagnachmittag rollen sechs Weihnachtstrucks mit Livemusik durch die Stadt.

Von Jörn Hasselmann

Innenstadt - Die Suche nach Räumen für die Potsdamer Tafel geht weiter. Der seit über einem Jahr geplante Einzug der Hilfsorganisation für bedürftige Menschen in Räume des ehemaligen Rechenzentrums an der Breiten Straße verzögert sich, teilte Potsdams Sozialbeigeordnete Elona Müller (parteilos) am Dienstagabend im Sozialausschuss mit.

Bundeswehr

Die Bombardierung der entführten Tanklaster in Kundus erschüttert die Politik der Bundesrepublik. Aber das ist längst nicht alles. Sie hat in Afghanistan Angst und Misstrauen ausgelöst – und nun sagen manche Menschen zu den deutschen Soldaten: "Bleibt weg! Tötet uns nicht!"

Von Martin Gerner

Die EU will die Entwicklungsländer beim Klimaschutz finanziell unterstützen. Das ist auch nötig, denn viele Staaten der Dritten Welt leiden bereits unter den Veränderungen. Doch das ist nicht der einzige Grund für die Soforthilfe.

Von
  • Dagmar Dehmer
  • Albrecht Meier
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