Die Energiekrise in Kalifornien hat sich zum Wochenende mit einem Vergleichsantrag des großen Versorgungsunternehmen Pacific Gas and Electric Company (PGE) zugespitzt. Das hoch verschuldete Tochterunternehmen des Energiekonzerns PGE sicherte sich damit Schutz vor den Gläubigern und kann seine Geschäfte weiterführen.
Kalifornien
Was bis vor Kurzem noch als Hirngespinst belächelt wurde, rückte vergangene Woche in den Bereich des Denkbaren: Um die großen Namen der New Economy schwirren plötzlich Pleitegeier. Zumindest im Hirn der Anleger.
Auch wer die USA gut zu kennen meint, ist immer wieder verblüfft darüber, wie anders die Uhren in diesem Land ticken. Jüngstes Beispiel ist der Umgang der amerikanischen Justiz mit zwei jugendlichen Verbrechern.
Die Strompreise in Kalifornien sollen um fast die Hälfte erhöht werden. Energieverschwender sollten so einen Sparanreiz erhalten, erklärte Loretta Lynch, Leiterin der staatlichen Energiekommission, am Montag.
Immer wieder aufs Neue erwischt sich Marcel Tiemann dabei, dass er in Gedanken versunken sein Telefon anstarrt. Klingelt es plötzlich, dann hofft er in seiner Wohnung in Monte Carlo nur eines: Jemand möge ihn auffordern, schnellstens in die USA zu kommen.
Die Kette von Gewalt und Drohungen an US-Schulen reißt nach der Schießerei in Kalifornien nicht ab. Am Freitag wurden in einem Vorort von New York vier Schulen geschlossen, weil über das Internet ein Verbrechen an einer Schule angekündigt worden war.
"Vor anderthalb Jahren hatte ich die Gelegenheit, die Grenze zwischen Kalifornien und Nevada entlangzureisen und mir selbst einige Eindrücke von der amerikanischen Landschaft zu verschaffen, von der ich, wie viele andere Europäer, schon viel gehört und in Filmen und Fotografien gesehen hatte." So prosaisch beginnt der Grundtext des deutschen Bildungsromans, in diesem Fall der Begleittext, den der Fotograf Thomas Struth zu seiner aktuellen Ausstellung in der Galerie Hetzler verfasste.
Stars brauchen Scheinwerferlicht. Doch genau das wird ihnen möglicherweise fehlen, wenn in der Nacht zum Montag in Los Angeles die Oscars verliehen werden.
Ratten mit fast vollständig durchtrennten Rückenmarksnerven erholen sich innerhalb von Wochen praktisch vollständig von dieser Verletzung. Das haben Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in San Diego herausgefunden.
Nach den Todesschüssen an einer kalifornischen Schule ist in den USA die Angst vor Nachahmungstaten gewachsen. Acht Jugendliche wurden seit der Bluttat vom Montag allein im US-Staat Kalifornien festgenommen, weil sie Mitschüler oder Lehrer bedroht haben sollen.
Vier Mal lud er nach. Mindestens 30 Schüsse feuerte er ab.
Der Mensch, so sagte Thomas Hobbes, ist des Menschen Wolf. Zeitgemäßer müsste es heißen: Der Mensch ist des Menschen Programmdirektor.
Tiefgefrorene Embryonen im Angebot, 2750 Dollar das Stück. Schon vor mehr als drei Jahren, im November 1997, suchte Dr.
Auf dem Mars regt sich nichts. Dessen konnten sich Fernsehzuschauer in aller Welt vor wenigen Jahren vergewissern.
Das Hallo war groß in Potsdam an dem Tag, als die Landesregierung die frohe Kunde über ihren Coup in Frankfurt (Oder) verbreitete. Ein hochmoderndes Chipwerk solle in der strukturschwachen Grenzstadt entstehen, das ab 2003 Arbeit für 1500 Menschen im Werk direkt biete und noch einmal für bis zu 2500 Menschen in den Zulieferbetrieben, hieß es.
Amerika lässt sich die Bildung der Elite viel kosten. Eine der führenden amerikanischen Privatuniversitäten, Stanford in Kalifornien, verfügt über ein jährliches Budget von 2,2 Milliarden Dollar, verhängt seit 30 Jahren einen strikten Numerus clausus, nimmt nur 1600 Studienbewerber jährlich auf und bleibt bei einer Zahl von nur 14 000 Studenten.
Eine gewisse Portion Stress hält agil, zuviel davon schwächt das Herz und die Abwehrkräfte, macht depressiv und tötet Hirnzellen - zumindest bei Pavianen. Das entdeckte der Biologe Robert Sapolsky von der Stanford Universität in Kalifornien bei Studien in Kenias Serengeti.
Drei Wochen nach dem Mord an einem deutschstämmigen Professorenpaar im US-Bundesstaat New Hampshire sind zwei flüchtige Teenager gefasst worden. Die beiden landesweit gesuchten 16 und 17 Jahre alten Schüler wurden im Bundesstaat Indiana aufgegriffen, als sie versuchten, mit einem Lastwagen nach Kalifornien zu trampen.
Burt Kennedy, amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur mehrerer Hollywood-Western, ist 78-jährig in Sherman Oaks (Kalifornien) gestorben. Kennedy hat das Western-Genre durch eine Portion Humor aufgelockert.
Fans der Musiktauschbörse Napster müssen künftig mit Einschränkungen leben. Napster-Chef Hank Barry teilte am Freitag in Kalifornien mit, dass das Unternehmen zusammen mit dem Bertelsmann-Konzern eine neue Technologie einführe.
Richard Koppes, Syndikus einer mächtigen Pensionskasse, und sein Kollege, Angestellter eines nicht minder mächtigen Medienkonzerns, trafen sich in New York beim Lunch. "Ich soll Dir mitteilen, dass Euer Board nichts taugt", eröffnete er das Gespräch.
Am Anfang stand ein Erdbeben. Eine kleine Naturkatastrophe nur, nichts Gewaltiges.
George W. Bush wird an diesem Freitag Mexiko besuchen.
Das Stahl-Skelett steht schon. Seine Ausmaße sind gigantisch.
In Kalifornien ging bei der Reform der Energieindustrie einiges daneben. Massive Stromausfälle in den vergangenen Wochen sind auch ein Alarmsignal für Europa, wo die Märkte ebenfalls für mehr Wettbewerb geöffnet werden sollen.
Auf dem Foto zielt Tay Lins Blick ins Leere. Sie lächelt artig, das schwarze Haar hinters Ohr geklemmt.
Ein Liebesdrama aus Monterey, Kalifornien, ganz ohne kriminalistische Verwirrungen: (1952) ist eine Rarität im Werk von Fritz Lang und lebt doch vom selben unbarmherzigen Blick, den er auch sonst auf Menschen warf. Die Verfilmung eines Bühnenstücks von Clifford Odets ist auch ein schauspielerisches Duell zwischen zwei großen Frauen aus Hollywood: Barbara Stanwyck spielt einen frustrierten Vamp, der aus seiner Ehe ausbricht - und Marilyn Monroe (in einer ihrer ersten Rollen) ein naives Mädchen voller Hoffnung.
Der kalifornische Strommarkt wird nach wie vor vom Chaos beherrscht: Stromabschaltungen, ein Staat, der Strom kauft, um ihn danach subventioniert an Kleinverbraucher abzugeben und zu allem Übel Konkursgefahren für regionale Stromerzeuger. Sollte Europa, wo die Deregulierung des Strommarktes voranschreitet, von solch abschreckenden Erfahrungen des freien Marktzugangs lernen?
Nachdem der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat Kalifornien seit mehreren Wochen von einer Stromkrise bedroht ist, hat das kalifornische Parlament mit Billigung von Gouverneur Gray Davis gesetzliche Notmaßnahmen beschlossen. Danach kann Kalifornien nun langfristige Verträge mit Stromproduzenten abschließen, um die in der Vergangenheit stark gestiegenen Großhandelspreise zu stabilisieren.
Nach einem Tipp aus einem Foto-Labor hat die Polizei im US-Bundesstaat Kalifornien einen blutigen Anschlag nach "dem Muster des Schulmassakers von Columbine" vereitelt. Ein 19-Jähriger, der einen Anschlag auf die Fachhochschule De Anza in Cupertino geplant hatte, wurde festgenommen.
Die folgenschweren Erdbeben in Indien und in El Salvador kamen ohne jede Vorwarnung. Weder dort noch in den USA oder in Japan ist es Forschern je gelungen, eine nahende Katastrophe vorherzusehen.
Die Päckchen und Briefe kommen aus der ganzen Welt. Ihr Inhalt: kränkelnde Schwammspinner oder Falter, Frostspanner und Schmetterlinge.
Eigentlich ist es nicht zum Lachen. In den vergangenen Wochen ist Amerikas Golden State scheinbar zu einer desolaten Bananenrepublik verkommen.
Für einen, dessen Talent nach eigener Einschätzung vor allem darin besteht, alles falsch zu machen, erweist sich selbst das Land der ungeahnten Möglichkeiten nicht als paradiesischer Sehnsuchtsort. Und wenn der dann noch auf die Idee verfällt, ausgerechnet im Land des Fastfoods ein "anständiges Wirtshaus" mit Schweinsbraten, Saumagen und süffigem Bier zu eröffnen, dann grenzt das an kulinarischen Größenwahnsinn und unternehmerisches Glücksspiel.
In Nordkalifornien haben sich die Bürger auf weitere Stromabschaltungen vorbereitet. Die Behörden erklärten, es seien weitere Ausfälle möglich.
Kalifornien ist dunkel. Im Winter.
Die Kalifornische Energiebörse muss wegen der Stromkrise in dem US-Bundesstaat ihre Pforten schließen. Auf Grund der Beschädigung der Märkte sei sie nicht länger imstande, ihre Dienstleistungen anzubieten, teilte die Californian Power Exchange am Freitag mit.
Sie sind sechs Monate alt, wurden zweimal verkauft, hatten drei Elternpaare und wurden 5000 Kilometer durch die USA verfolgt, bevor sie auf der anderen Seite des Atlantiks in England landeten. Nun will die leibliche Mutter der Zwillinge, die meistbietend über das Internet gleich an ein amerikanisches und ein britisches Ehepaar verhökert wurden, jetzt ihre sechsmonatigen Töchter zurückhaben.
Wegen anhaltenden Strommangels hat Kalifornien am Mittwoch erstmals Teile seines Stromnetzes abgeschaltet. Die Energieüberwachungsbehörde ISO ordnete kurz vor Mittag Ortszeit an, abwechselnd Teile des Netzes im reichsten und bevölkerungsstärksten Bundesstaat der USA abzuschalten.
Aggressives Verhalten von Kindern kann möglicherweise verringert werden, indem man sie weniger Fernsehen gucken und an Videospiele lässt. Das ist das Fazit einer Studie der Stanford-Universität in Kalifornien ("Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine", Bd.