Der syrische Reformer Salam Kawakibi setzt auf noch breitere Unterstützung des Aufstandes im Land
Sicherheitsrat der Vereinten Nationen

Präsident al-Assad gibt sich reformbereit. Auf den Straßen von Hama geht das Massaker unvermindert weiter. Immer mehr Staaten ringen sich zu einer Verurteilung der Gewalt durch. Der Iran unterstützt das Regime weiterhin mit Waffen.
Die Erklärung des Sicherheitsrats ist ein Erfolg – auch wenn eine Resolution ausblieb

Syriens Präsident Assad lässt politische Parteien zu. Die Offensive in Hama geht aber weiter, es gibt viele Tote.

Der UN-Sicherheitsrat verabschiedet eine Erklärung zu Syrien. Dort wurden wahrscheinlich bereits 1600 Demonstranten getötet. Eine UN-Resolution blieb aus - dennoch ist die Erklärung ein Erfolg.

Die Gewalt in Syrien nimmt zu. Die UN reagieren erstmals und ringen sich zu einer "Präsidentiellen Erklärung", nicht aber zu einer Resolution durch. In Hama sterben unterdessen weiterhin Demonstranten.

Während die Machthaber in Syrien immer brutaler gegen das eigene Volk vorgehen, ringt sich der UN-Sicherheitsrat erstmals zu einer Verurteilung des Regimes durch.
Syriens Machthaber lässt trotz internationaler Proteste weiter auf Demonstranten schießen.

Revolutionen in arabischen Ländern können nur von den Menschen selbst, nicht von der NATO erzwungen werden. Doch dafür müsste die wohlhabende Mittelschicht der Großstädte mitmachen.

Nach dem Massaker der syrischen Armee in der Stadt Hama, bei dem am Sonntag mindestens 100 Menschen getötet worden sein sollen, steigt der Druck auf das Regime von Baschar al Assad.

Nach dem Massaker in Hama rücken enge Verbündete von Präsident Assad ab / Deutschland importiert weiter Erdöl aus Syrien
Die Bilder erinnern an vergangene Zeiten. Die Auseinandersetzungen an zwei Grenzübergängen im Norden des Kosovo belegen, wie fragil die Lage in der Region ist.
Nach den Gewaltausbrüchen an der Grenze zwischen Kosovo und Serbien herrscht zunächst wieder Ruhe. Starke Kfor-Verbände sichern die Grenzen. In New York berät unter deutschem Vorsitz der UN-Sicherheitsrat.

Die Bundesregierung beabsichtigt einem Zeitungsbericht zufolge, dem Nationalen Übergangsrat Libyens in Benghasi ein Darlehen von bis zu 100 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

Der UN-Sicherheitsrat erkennt nach zähen Verhandlungen an, dass der Klimawandel ein weltweites Sicherheitsrisiko ist. Die Erklärung bleibt allerdings schwach.

Merkel und Medwedew treffen sich zu Regierungskonsultationen in Hannover. Die Schuldenkrisen in Europa und den USA, engere Wirtschaftskontakte, der Kurs in internationalen Konflikten: Es gibt es viel zu besprechen.

Frankreichs Parlament folgt Sarkozy – und stimmt für die Fortsetzung des Militäreinsatzes in Libyen.

Lange Zeit galt Afrika als Kontinent der Krisen und Probleme. Doch das Bild wandelt sich. Mit einer neuen Partnerschaft will Deutschland dem Rechnung tragen.

Serbiens Außenminister über alte Seilschaften, die Beziehung zum Kosovo und den UN-Sicherheitsrat
Der Südsudan wird unabhängig – entsteht ein Staat, der scheitert?

Der Südsudan wird unabhängig. Die Voraussetzungen für einen funktionierenden Staat sind jedoch denkbar schlecht.

Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat erstmals Gespräche zwischen den USA und den radikal-islamischen Taliban bestätigt.

Bei ihrem Besuch in Bengasi skizzieren Guido Westerwelle und Dirk Niebel Deutschlands Hilfe in Libyen - und machen diplomatischen Boden gut.
Zu „Schatten ihrer selbst" vom 29. Mai Das Thema ist zweifelsfrei einen Leitartikel wert.
Zu den Unruhen im Land kommt nun noch Ärger mit der internationalen Gemeinschaft: Den Atomwächtern reißt im Nuklearstreit mit Syrien der Geduldsfaden. Vor Strafen muss sich das arabische Land aber dank Russland nicht fürchten.
Atomenergiebehörde wendet sich an den UN-Sicherheitsrat

Die ausgesetzte Wehrpflicht hat die Nachwuchssorgen der Bundeswehr nicht eben kleiner gemacht. Darum wirbt die Truppe nun verstärkt um Freiwillige - an Schulen.

Elf Wochen Bombardement, rund 9000 Lufteinsätze und nun die Entsendung von Kampfhubschraubern. Der Friedensforscher Reinhard Mutz fragt sich, welche Ziele die Nato in Libyen verfolgt.

Deutschland hat seine Rolle als Hauptakteur der globalen Bühne auf dem G8-Gipfel nicht richtig gespielt. Die wichtigste Wirtschaftsmacht Europas droht ins politische Abseits zu geraten.
Das UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien wurde 1993 vom UN-Sicherheitsrat im niederländischen Den Haag eingerichtet, um schwere Verbrechen während der Balkan-Kriege zu ahnden. Die wichtigsten Ereignisse von damals bis heute im Überblick.
Das Interesse an den G8 ist rapide geschwunden, sagt Lars Brozus von der Stiftung Wissenschaft und Politik. Und das ist problematisch, denn sie könnten gerade im Blick auf die G20 zu einem innovationsfähigen Forum werden.

Al-Qaida-Chef Osama bin Laden ist am 2. Mai erschossen worden. Was wäre gewesen, wenn er verhaftet worden wäre - und sich vor Gericht hätte verantworten müssen? Eine Satire.

Außenminister und Verteidigungsminister senden unterschiedliche Signale bei der Begründung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Doch sie führen die Kontroverse nicht offen.
Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag hat einen internationalen Haftbefehl gegen den libyschen Machthaber Muammar al Gaddafi beantragt. Dem Staatschef werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.

Stefan Raab und Lena wollten beim Eurovision Song Contest in Düsseldorf ihren Titel verteidigen. Es hat nicht geklappt. Der Ticker drückte von Beginn an Aserbaidschan die Daumen. Und besucht jetzt Berti in Baku!
Zehn Jahre und ein paar Tage war Guido Westerwelle der Vorsitzende der FDP, zuvor sieben Jahre lang ihr Generalsekretär. Am Freitag hat er sich aus dem Amt verabschiedet und das Ruder an Philipp Rösler übergeben. Wie hat ihn die Partei verabschiedet?

Nach der Tötung von Topterrorist Bin Laden reist US-Präsident Obama nach New York zum Ground Zero. Der UN-Sicherheitsrat begrüßt den Tod des Al-Qaida-Chefs. Evangelische und katholische Kirche hingegen üben offene Kritik.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) über den Aufstand in Syrien, die Krise des Euro und die Kritik an seiner Amtsführung.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) über den Aufstand in Syrien, die Krise des Euro und die Kritik an seiner Amtsführung.
In Syrien will die Weltgemeinschaft nicht militärisch intervenieren – die Gründe sind vielfältig und werden selten offen ausgesprochen.