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Thema

Taliban

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Er galt der CIA als wertvolle Quelle. Dann richtete er seine Waffe gegen die eigenen Leute: Al Balawi, der Sprengstoffattentäter, war ein Al-Qaida-Mann.

Von Christoph von Marschall

Sawahiri, der Vizechef von Al Qaida, schmäht und hetzt unermüdlich – sein übles Werk treibt er schon seit Jahrzehnten.

Von Frank Jansen

Mehr als 1000 Männer werden in das neu eingerichtete Gefangenlager der US-Armee auf Guantanamo verlegt. Die meisten wurden im Kampf gegen die Taliban und Al Qaida in Afghanistan festgenommen.

Was muss das für ein Gefühl sein! Nach fünf Jahren unter der Schreckensherrschaft der Taliban kann diese junge Afghanin in Kabul das erste Mal den Schleier ablegen und ihr Gesicht zeigen.

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Was muss das für ein Gefühl sein! Nach fünf Jahren unter der Schreckensherrschaft der Taliban kann diese junge Afghanin in Kabul das erste Mal den Schleier ablegen und ihr Gesicht zeigen.

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Mehr als 1000 Männer werden in das neu eingerichtete Gefangenlager der US-Armee auf Guantanamo verlegt. Die meisten wurden im Kampf gegen die Taliban und Al Qaida in Afghanistan festgenommen.

Die Spur des Beinahe-Anschlags auf ein Flugzeug führt in den Jemen. Ist das Land ein neuer Hort des Terrors?

Von Christoph von Marschall

Der Befehl des Oberst Klein, zwei entführte Tanklastzüge und um sie versammelte Personen bombardieren zu lassen, war falsch. Seitdem kann weder die deutsche Politik noch die Öffentlichkeit länger die Augen verschließen vor dem, was den Menschen in allen anderen Ländern, die Truppen stellen, schon lange bewusst ist: Das ist Krieg, und unsere Soldaten töten auch Zivilisten.

Umar Faruk Abdulmutallab Terror

Der Vater hat die Katastrophe kommen sehen: Im November nahm der nigerianische Banker und Ex-Minister Umar Abdulmutallab zur US-Botschaft in Nigeria Kontakt auf, um die dortigen Diplomaten vor den Umtrieben seines eigenen Sohnes zu warnen. Doch die Warnung konnte den unheilvollen Plan nicht verhindern.

Den Vorschlag, in Afghanistan „die Möglichkeit der nationalen Versöhnung unter Einbeziehung der Taliban“ auszuloten, brachte 2007 dem damaligen SPD-ChefKurt Beck scharfe Kritik ein: Der außenpolitische Sprecher der Union,Eckart von Klaeden, heute Staatsminister im Bundeskanzleramt, sagte: „Es gibt keine moderaten Taliban. Wären sie moderat, wären sie keine Taliban.

In der Debatte über Friedensverhandlungen mit Taliban-Führern hat der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke, klare Grenzen angemahnt. „Eine Friedenslösung, die ehemalige Kriegsverbrecher stärkt, kann dauerhaft nicht funktionieren", sagte Nooke dem Tagesspiegel.

Von Hans Monath

Berichterstattung über „Kunduz-Affäre“Der Bundesverteidigungsminister hat recht, wenn er jetzt „auf Angriff“ schaltet: Leider hat erst zu Guttenberg den Ausdruck „kriegsähnliche Zustände“ erstmals benutzt. Aber auch er vermied es, festzustellen, dass die Bundeswehr sich im Krieg befindet.

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Drei Karrieren hat die Kundus-Affäre schon beendet. Ob es weitere werden – das untersucht ab jetzt ein Parlamentsausschuss. Es geht dabei kaum mehr um das, was genau in Afghanistan geschah. Sondern darum, wer wann wem was und warum gesagt hat – oder eben nicht

Von Robert Birnbaum
Bundestag debattiert ueber Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr

Der langjährige SPD-Außenexperte Hans-Ulrich Klose hält gezielte Bundeswehr-Angriffe auf Taliban-Kämpfer für gerechtfertigt. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel sagte Klose: „Mir gefällt der Begriff 'gezielte Tötung' nicht. Aber die Bekämpfung hochrangiger Taliban-Kämpfer halte ich für zulässig."

Von Christian Tretbar
Bundeswehr

Die Bombardierung der entführten Tanklaster in Kundus erschüttert die Politik der Bundesrepublik. Aber das ist längst nicht alles. Sie hat in Afghanistan Angst und Misstrauen ausgelöst – und nun sagen manche Menschen zu den deutschen Soldaten: "Bleibt weg! Tötet uns nicht!"

Von Martin Gerner

Offenbar entlädt sich im "Fall Kundus" die tiefe Skepsis der Bevölkerung über den Sinn des gesamten Krieges. Das erklärt die kaum noch steuerbare Eigendynamik der Diskussion, die wiederum das allgemeine Unbehagen verstärkt. Die Kanzlerin müsste diesen Teufelskreis durchbrechen. Doch ist sie selbst ein Teil der unheilvollen Entwicklung.

Von Malte Lehming

Karl-Theodor zu Guttenberg geht gegen die Opposition an. Das Ziel des Luftschlags von Kundus bleibt allerdings unklar. Ebenso wie die Definition, was den Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan genau erlaubt ist. Was ist verhältnismäßig und angemessen?

Von
  • Robert Birnbaum
  • Hans Monath

Der von der Bundeswehr befehligte Angriff in Kundus am 4. September 2009 soll möglicherweise nicht vorrangig den Tanklastzügen gegolten haben, sondern Taliban-Kämpfern. Spricht militärisch etwas dafür?

Von Erwin-Ernst Starke
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