
Comics muss man sich leisten können, das gilt auch für Autoren und Zeichner. Nicht viele von ihnen können ausschließlich von ihrer Arbeit an Comics leben - in Deutschland wie in Kanada.

Comics muss man sich leisten können, das gilt auch für Autoren und Zeichner. Nicht viele von ihnen können ausschließlich von ihrer Arbeit an Comics leben - in Deutschland wie in Kanada.

Tetsuya Tsutsuis „Poison City“ setzt sich mit Zensur auseinander – dem zuvor erschienenen Tsutsui-Titel „Manhole“ unterstellte man schädliche Auswirkungen auf Minderjährige.

Daniel Clowes liefert mit „Patience“ eine faszinierende Charakterstudie in "Breaking-Bad"-Manier. Wer ein neues „Ghost World“ erwartet, wird jedoch enttäuscht sein.

Von den Schlümpfen zu den Wegbereitern des literarischen Comics und des modernen Science-Fiction: Zwei belgische Ausstellungen ehren Pioniere der Kunstform.

Die Ausstellung „Comics! Mangas! Graphic Novels!“ in der Bundeskunsthalle führt opulent durch die Geschichte. Die Gegenwart wird allerdings nur angerissen.

Die deutschsprachige Comicszene profiliert sich mit einer wachsenden Vielfalt an Themen und Stilen - in Kürze auch beim Toronto Comic Arts Festival TCAF.

Sechs Zeichenstile, sechs Visionen: Die erste lange Comicerzählung des Künstlerkollektivs ComaComics nutzt ihr Potenzial nur ansatzweise aus.

In der Comic-Trilogie „Nuork“ nach einem Roman von Stefan Wul treffen Steinzeit-Welt und Science-Fiction-Vision aufeinander.

Halloween hat’s in sich: In „Paper Girls“ von Brian K. Vaughan und Cliff Chiang bekommen es die jugendlichen Heldinnen mit einer Alien-Invasion zu tun.

Zum siebten Mal findet in Berlin die Comicinvasion statt. Erste Veranstaltungen gibt es ab diesem Montag, das Hauptfestival wird am 6. und 7. Mai gefeiert.

Warren Ellis schickt 007 in den Kampf gegen Schläfer, die die westlichen Geheimdienste infiltriert haben. Für Zeichner und Autor ist es wohl der letzte Einsatz.

Fakt, Fiktion, Fragment: Abseits jeglicher Labels erzählt Dominique Goblet in „so tun als ob heißt lügen“ autobiografisch gefärbt von Ambivalenzen in Kunst und Leben.

Die Comicserie „Usagi Yojimbo“ läuft in den USA seit mehr als 30 Jahren – in Deutschland scheiterte sie zwei Mal. Jetzt gibt ein neuer Verlag dem tierischen Samurai eine weitere Chance.

Alan Turing hat vor einem dreiviertel Jahrhundert die Digitalisierung vorhergesehen und die theoretischen Grundlagen dafür entwickelt. Robert Deutsch spürt seinem Leben in einer opulenten Graphic Novel nach.

Für den Krimi „Maggy Garrisson“ hat Lewis Trondheim eine Protagonistin erschaffen, wie sie in Comics viel zu selten zu sehen ist. Jetzt ist der erste Band auf Deutsch erschienen.

Ein seltener Farbdruck aus "Tim in Amerika" zeigt den Comic-Helden auf Verbrecherjagd in Chicago. Andere Seiten erzielten allerdings noch höhere Preise.

Das als „Millionaires Club“ bekannte „Leipziger Comics And Graphics Fest“ übte sich in diesem Jahr in Geopolitik: Comics gentrifizierten eine ganze Straße, und die Chinesen sondierten schon mal das Terrain.

Der Manga „The Ghost in the Shell“ beeindruckt mit visionären Ideen und irritiert mit pornografischer Optik. Am Donnerstag kommt die Adaption mit Scarlett Johansson ins Kino.

Hommage an die Musik und die Liebe, persönliche Spurensuche, Nachdenken über Doktrinen und Indoktrination: Joann Sfar beendet sein Comic-Epos „Klezmer“.

Am Donnerstag startet die Leipziger Buchmesse inklusive der Manga-Comic-Con. Abseits der Großveranstaltung gibt es mit dem Millionaires Club eine Alternative dazu. Ein Ausblick

Nach autobiografischen Graphic Novels hat sich Riad Sattouf vorgenommen, mit "Esthers Tagebüchern" die Verwandlung einer Zehnjährigen zur Erwachsenen zu dokumentieren - zehn Jahre lang.

Guy Delisle verarbeitet in „Geisel“ die Entführung eines Freundes. Derzeit ist der Kanadier mit seinem neuen Buch in Deutschland auf Lesereise.

Er prägte den modernen Horror-Comic. Jetzt ist US-Zeichner Bernie Wrightson mit 68 Jahren gestorben. Ein Nachruf

Westliche Superhelden-Motive, überzeichnete Charaktere und viel Humor: Die Mangareihe „My Hero Academia“ schert sich wenig um Genre-Grenzen.

Von Squirrel Girl und Lumberjanes bis zu „Massu, Schmiedstochter“: Neue Heldinnen verändern die Comicwelt.

Was spielt sich hinter den Kulissen der Berliner Landesregierung ab? Ein neuer Tagesspiegel-Strip gibt Antworten - jetzt jeden Sonnabend auf „Mehr Berlin“.

Mit „Schläfer im Sand“ hat das Autoren-Duo Andreas Hedrich und Sebastian Pampuch einen Comic gestaltet, der sich gängigen Kategorisierungen entzieht.

Eine Reise zu sich selbst – in Manu Larcenets Valerian-Hommage „Die Rüstung des Jakolass“ sucht eine in die Jahre gekommene Serie ihre Identität.

Will Eisner wäre am 6. März 100 geworden. Sein Einfluss auf den Comic wirkt bis heute nach.

Mark Brandis war schon immer so etwas wie der hemdsärmelige Bruder von Perry Rhodan. Ein neuer Comic und ein Hörbuch laden zum Vergleich ein.

Der Künstler Peter Eickmeyer und die Journalistin Gaby von Borstel haben eine Flüchtlings-Rettungsmission auf dem Mittelmeer begleitet. Das Ergebnis zeigt jetzt eine Ausstellung und bald ein Comic.

Nicolas Debon erzählt in „Essai“ von einer gescheiterten Utopie. Eine Einordnung und ein Interview über seinen Comic, die politische Weltlage und Vincent van Gogh.

Sozialgeschichte am Beispiel einer Bierbrauer-Dynastie: Die Comicreihe „Hopfen und Malz“ ist fundiert recherchiert und solide gezeichnet, leidet aber unter erzählerischen Schwächen.

Er wurde vor allem im Westen als einer der wichtigsten Manga-Künstler gefeiert. Jetzt ist Jiro Taniguchi mit 69 Jahren gestorben. Ein Nachruf.

Er wandelte zwischen japanischer und westlicher Tradition - und feierte damit internationale Erfolge. Nun ist Jiro Taniguchi tot. Er wurde 69 Jahre alt.

Zeina Abiracheds neuer Comic „Piano Oriental“ erzählt vom Grenzgang zwischen Kulturen - und ein weiteres Mal auch von der Familiengeschichte der Autorin.

Die in der Steinzeit angesiedelte Comicreihe „Mezolith“ lädt ein zur Zeitreise in eine Welt, in der Traum und Wirklichkeit ineinander übergehen.

Wie die US-Horrorcomic-Serien „Rachel Rising“ und „Outcast“ - von der jetzt eine TV-Adaption auf Deutsch startet - den Zeitgeist der Ära Trump reflektieren.

In „Yuggoth Rising“ schreibt Comic-Zeichner Sebastian Dietz den Cthulhu-Mythos fort. Kenntnisreich, spannend und mit eigener Stimme.

Zahlreiche Autoren haben in Comics vom Völkermord an den europäischen Juden erzählt. Eine Frankfurter Ausstellung dokumentiert jetzt unterschiedliche Ansätze.

Raumschiffschlachten, Kriegsverbrechen und ein sprechendes Gehirn: Kinder der Achtziger erinnern sich wehmütig an "Captain Future". Jetzt ist die Serie neu auf DVD erschienen.

Comics reüssieren im Museum, nun kommen die Museen in die Comics. Ist das nur gut für die Museen, oder nutzt es auch den Comics?

Der Berliner Zeichner Thilo Krapp hat H. G. Wells' „Der Krieg der Welten“ als Comic adaptiert.

Selbstfindung nach der Katastrophe: In „Drifter“ verbinden Ivan Brandon und Nic Klein visuell herausragende Science-Fiction mit philosophischen Exkursen.

Comic-Autorin Sarah Glidden hat sich mit einem Reporter-Team in Krisenregionen des Nahen Ostens begeben. Das Ergebnis ist lesenswert - trotz einiger Schwächen.

Brutale Cyborg-Fantasien und brisante Gesellschaftskritik: Die Mangaserie „Last Hero Inuyashiki“ verhandelt die Frage: Was macht einen Menschen aus?

Calle Claus und Olli Ferreira reihen in ihrem Comic „Dorle“ einen Fremdschäm-Moment an den nächsten.

Klimpernde Wimpern, schmachtender Blick: Vor 80 Jahren hatte Daiys Duck als Freundin von Donald Duck ihren ersten Auftritt - damals hieß sie aber noch anders.
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