
Hollywood-Glamour in Berlin: In der Hauptstadt wird zurzeit die US-Großproduktion „Captain America: Civil War“ gedreht. Vor fast 75 Jahren hatte die Hauptfigur ihren ersten Auftritt in einem Comic-Heft.

Hollywood-Glamour in Berlin: In der Hauptstadt wird zurzeit die US-Großproduktion „Captain America: Civil War“ gedreht. Vor fast 75 Jahren hatte die Hauptfigur ihren ersten Auftritt in einem Comic-Heft.

In ihrem drastischen Comic „Little Tulip“ erzählen Autor Jerome Charyn und Zeichner François Boucq die Lebensgeschichte eines Tattoo-Künstlers in Bildern voller Brutalität. Das Ergebnis ist schwächer als die Summe seiner Teile.

Die Comickünstlerin Sarah Burrini hat einen erstaunlichen Aufstieg hinter sich. Mit ihrer im Internet gestarteten Serie „Das Leben ist kein Ponyhof“ ist sie mittlerweile auch im Buchhandel angekommen.

In Schwarzenbach an der Saale eröffnet an diesem Wochenende das Erika-Fuchs-Haus. Es ehrt die geniale Comic-Übersetzerin - und die Kunstform als Ganzes.

Comic zur Lage des Planeten: Bilals düstere Blutsturz-Trilogie erhält mit „Die Farbe der Luft“ ein versöhnliches aber radikales Ende, durch das auch die Vorgänger-Bände an Qualität gewinnen.

Obskures Objekt der Begierde: In Olivia Viewegs neuem Comic „Schwere See, mein Herz“ verliebt sich eine 13-Jährige in einen bärbeißigen Kutter-Kapitän.

Am Donnerstag kommt Ant-Man im Kino ganz groß raus. Als Comicfigur gibt es den Helden allerdings schon seit 1962 - wir stellen die wichtigsten Neuerscheinungen mit der Figur vor.

Vor 40 Jahren endete Walt Kellys Strip „Pogo“. Bis heute gilt er als einer der besten Comics der Geschichte - und als so gut wie unübersetzbar.

Wieso kommen einige der besten Comics derzeit aus Kanada, darunter die vielgelobte Erzählung „Ein Sommer am See“? Eine Spurensuche in Toronto.

Vergangenes Wochenende wurden Mariko und Jillian Tamaki mit einem Eisner Award für den besten Comic des Jahres ausgezeichnet. Jetzt ist „Ein Sommer am See“ auf Deutsch erschienen.

In Frankreich ist er schon lange etabliert, in seiner alten Heimat Deutschland bislang nur ein Geheimtipp. Jetzt kann man den Zeichner Andreas neu entdecken - wie auch eines seiner großen Vorbilder.

„Querschläger“ ist die Umsetzung eines Szenarios von Hollywood-Regisseur Walter Hill - und einer der besten Comic-Krimis des Jahres.

Die „Peanuts“ kehren zurück – als 3-D-Trickfilm. Jetzt gaben die Macher in Berlin einen ersten Einblick - das Ergebnis dürfte die Fangemeinde spalten.

Das Unvorstellbare vor Augen führen - bis zum bitteren Ende: Mit dem vierten Band führt der Comicautor Manu Larcenet seine phänomenale Erzählung „Blast“ zu einem Finale, das seinesgleichen sucht.

Nach Verzögerungen wegen Baumängeln steht das "Erika-Fuchs-Haus" als Deutschlands erstes Comicmuseum vor der Eröffnung: Am 1. August soll es soweit sein.

Erst begehrt, dann stigmatisiert: Anhand der Geschichte seines Kindermädchens gelingt Li Kunwu ein ungewohnter Einblick in die chinesische Kultur und Geschichte.

Rück zur Seite, Miss Moneypenny: Ed Brubakers Spionagethriller „Velvet“ ist eine Liebeserklärung an die Welt von James Bond und modernisiert nebenbei einige Genre-Klischees.

Große Fragen, stimmungsvolle Bilder, sinnliche Finessen: Tommi Musturis „Handbuch der Hoffnung“ besticht durch seine Verbindung aus existenzialistischer Philosophie und profaner Erfrischung.

Der französische Comic-Altmeister Régis Loisel beendet sein Dorf-Drama „Das Nest“ und gibt mit der Fantasy-Serie „Der große Tote“ neue Rätsel auf.

Menschliche Gehirne in Hundekörpern treffen auf fliegende Kreuzungen aus Pferd und Mann: Die Comics des schrägen Centaur-Verlages bieten einen bezaubernd hirnrissigen Gegenentwurf zu den um Niveau bemühten Graphic Novels unserer Tage.

Er segnete die Massaker der Bartholomäusnacht ab, verfiel dem Wahnsinn und starb mit 23 an Schwindsucht: Der Comic "Charly 9" porträtiert den französischen König Charles IX. schonungslos, einfühlsam und in stilsicheren Bildern.

Der Zeichner Michael Cho hat sich vor allem als Illustrator einen Namen gemacht. Jetzt hat der Kanadier seine erste lange Comicerzählung veröffentlicht – wir haben ihn in Toronto zum Interview getroffen.

Ein Trio aus Potsdam arbeitet an einem groß angelegten Comic-Projekt, das auch Zukunftsvisionen seiner Leser aufgreifen will. Jetzt startet eine Crowdfunding-Kampagne für „Hemispheres“.

Vom Manga inspiriert und historisch fundiert: Kristina Gehrmann erzählt in ihrem Comic „Im Eisland“ von einer historischen Mission, die tragisch endete.

Ulrich Pröfrock erhält für seine Übertragung des Comics „Quai d’Orsay“ den mit 12.000 Euro dotierten Christoph Martin Wieland-Übersetzerpreis 2015. Wir dokumentieren die Begründung der Jury.

Blut und Brüste, Leichen und Liebesszenen: Der Sammelband „Geister der Toten“ präsentiert 15 von Edgar Allan Poe inspirierte Horrorcomics von Richard Corben. Das ist nicht nur optisch prachtvoll, sondern auch erzählerisch interessant.

Vier Tage lang feierte die Szene das Comicfestival München. Eine subjektive Bilanz als Messe-ABC mit vielen Höhe- und auch ein paar Tiefpunkten.

Die Amerikanerin Vicki Scott haucht den „Peanuts“ neues Leben ein. Nicht jedem gefällt das. Jetzt war die Zeichnerin zu Besuch in Deutschland und sprach über ihre Arbeit und ihren Umgang mit kritischen Rückmeldungen.

Alison Bechdels autobiografische Familiengeschichte war bereits als Comic ein großer Erfolg - jetzt wurde die Broadway-Bühnenversion gleich mehrfach ausgezeichnet.

In zwölf Kategorien wurden jetzt beim Comicfestival München Auszeichnungen vergeben. Wir dokumentieren alle Preisträger.

Ein Leben für den Comic, in Berlin und New York: Gerhard Seyfried über seinen Kollegen Tomas Bunk, der jetzt auf dem Comicfestival München mit einem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird.

In „Love Song“ erzählt Christopher Longé von der Liebe zur Rockmusik und vier Freunden, die zusammen gute und schlechte Zeiten erleben. Der Zeichner ist einer der internationalen Gäste des Comicfestivals München, das heute beginnt.

In ihrem packenden Comic „Ghetto Brother“ zeichnen Julian Voloj und Claudia Ahlering das Leben des New Yorker Gang-Anführers Benjamin Melendez nach. Beim Comicfestival München ist das Buch als bester deutschsprachiger Comic nominiert.

Knapp zwei Millionen Euro gibt der Bund für die Comicforschung aus. Das dient allerdings weniger der Würdigung der Kunstform als Ganzes, sondern befördert eine umstrittene PR-Idee. Ein Kommentar

Mehr als 100 Zeichner und Autoren, Dutzende Ausstellungen, Panels und Präsentationen – beim Comicfestival München gibt’s vom 4. bis 7. Juni mehr zu sehen, als man in vier Tagen schaffen kann. Hier die Top-10-Empfehlungen aus der Tagesspiegel-Comicredaktion.

Die preisgekrönte Comic-Erzählung „Die Wurzeln der Lena Siebert“ handelt von einer besonderen Mutter-Tochter-Beziehung. Sie zeigt aber nur eine der Facetten der Berliner Zeichnerin Raphaela Buder.

„Leonardo & Salaï“ , die vierhändige Hommage der Illustratoren Benjamin Lacombe und Paul Echegoyen an Leonardo da Vinci, bietet einige Schauwerte, kann aber weder grafisch noch erzählerisch ganz überzeugen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert eine Untersuchung zum Thema „graphische Literatur“ an den Universitäten Paderborn und Potsdam mit 1,9 Millionen Euro.

Sein Comic-Strip in der Berliner Stadtzeitschrift „zitty“ war eine Institution. Jetzt macht Fil Schluss mit Didi & Stulle. Hier lesen Sie, wie es zu dem Schritt kam - und wer dem Zeichner folgt.

Die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer: Comics wie die gezeichnete Soap Opera „Aya“ bieten Erklärungen und geben teilweise bemerkenswert realistische Einblicke in den afrikanischen Alltag.

Offiziell startet das diesjährige Comicfestival München erst am 4. Juni. Doch bereits jetzt gibt es mehrere Ausstellungen zu sehen. Ein erster Programm-Überblick.

Joachim Brandenberg beeindruckt in seiner Literaturadaption „Tobisch“ mit vielschichtigen Collagen. Dass seine Odyssee durchs New York des frühen 20. Jahrhunderts an Trickfilme erinnert, ist kein Zufall.

Mit „Das Ende des Donjon“ erhält die aberwitzigste Fantasy-Comic-Serie der Welt einen würdigen Abschluss. Ihr Schöpfer Lewis Trondheim ist in dieser Woche gleich mehrmals live in Deutschland zu sehen.

Xavier Coste erzählt in "Untergetaucht" eine Räuberpistole aus dem Jahre 1910. Der französische Autor und Zeichner kann sich aber nicht wirklich zwischen Noir-Krimi und Südsee-Abenteuer entscheiden.

Traum? Wirklichkeit? Der japanische Künstler Satoshi Kon verwischt in "Opus" gekonnt die Grenze.

Wie entstand nochmal das Universum? Und wie bereiten sich Schneeflocken auf die Landung vor? Aike Arndt hat da so eine Theorie. In seinem sehr witzigen Comic "Das Nichts und Gott" hat er sie aufgezeichnet.

Zum sechsten Mal wird am Sonnabend der Gratis-Comic-Tag begangen. So viele Händler wie noch nie beteiligen sich, um 34 Gratis-Hefte unters Volk zu bringen – und hoffen auf viele neue Leser.

Zum ersten Mal wurde jetzt der hoch dotierte Comicbuchpreis der Berthold-Leibinger-Stiftung verliehen. Preisträgerin ist die Hamburger Zeichnerin und Autorin Birgit Weyhe - ein Atelierbesuch.
öffnet in neuem Tab oder Fenster