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Comics

Alles in Ordnung? In dem strengen Seitenaufbau spiegelt sich der starre Funktionalismus der Strafkolonie.

Die Kafka-Adaption „In der Strafkolonie“ des französischen Duos Sylvain Ricard und Maël erscheint nach fünf Jahren nun auch auf Deutsch. Es ist ein Werk, das die Hässlichkeit des Originals gekonnt spiegelt, den Rahmen einer reinen Nacherzählung aber nicht sprengt.

Von Moritz Honert
Bunter Alptraum: Eine Doppelseite aus „Polymeer – eine apokalyptische Reise“.

Gleich zwei Illustratoren nehmen sich jetzt der Müllberge in den Weltmeeren an – zeichnerisch beeindruckend und mit viel aufklärerischem Impetus. Eines der Bücher wurde für den Max-und-Moritz-Preis nominiert.

Von Lars von Törne
Virtuos: Eine Szene aus dem besprochenen Buch.

Gegen den Größenwahn: Die neu aufgelegte Science-Fiction-Erzählung von Schuiten und Peeters spielt in einer Parallelversion der europäischen Hauptstadt und ist eine kritische Abrechnung mit dem modernen Städtebau.

Schreckenskabinett: Eine Seite aus dem Buch.

Der Kinderbuchillustrator David Small erinnert sich an seine Jugend zwischen Wahn, Fantasie und Grausamkeit. Seine Memoiren „Stiche“ sind einer der herausragenden Comics des Jahres.

Von Waldemar Kesler
Als mystisches Wesen verehrt: Bei der Darstellung seiner Hauptfigur Matthew Henson zitiert Schwartz die Sagenwelt der Inuit.

Simon Schwartz' Graphic Novel „Packeis“ ist eine aufregende literarische Annäherung an die Wirklichkeit.

Von Lars von Törne
Vom Hilfseinsatz zum Krieg: Eine Szene aus dem Buch.

Der Berliner Zeichner Arne Jysch hat mit seiner Graphic Novel „Wave and Smile“ den Bundeswehreinsatz in Afghanistan zum Thema einer Graphic Novel gemacht. Jetzt gibt es einen ersten Einblick in das Projekt.

Von Lars von Törne
Antiheld: DeZuñigas berühmteste Figur, Jonah Hex, wurde dank der Kinoverfilmung 2010 auch jenseits der Comicszene bekannt.

Tony DeZuñiga war der Miterfinder des zynischen, missgestalteten Antihelden und prägte die US-Comicszene bis heute. Jetzt ist der Zeichner an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben.

Von Oliver Ristau
Feuchtfröhlich: Ein Plakatmotiv der Veranstaltungen.

Die saarländische Landeshauptstadt lockt anlässlich der Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse ab Donnerstag mit namhaften Zeichnern und Autoren aus Deutschland, Frankreich und Belgien.

Von Marc-Oliver Frisch
Klassiker: Eine Seite der Serie „Little Nemo“ von 1908.

Das Etikett „Graphic Novel“ beschert dem Comic derzeit so viel Zuspruch wie selten. Allerdings sagt der aktuelle Umgang mit dem Begriff mehr über kulturelle Befindlichkeiten in Deutschland aus als über das Medium. Ein Diskussionsbeitrag

Alte Bekannte: Eine Szene aus dem besprochenen Buch.

Die Graphic Novel macht vor nichts und niemandem Halt. Kürzlich erlebten sogar die „Peanuts“ ihr erstes Abenteuer in Comic-Roman-Form, nun ist das Buch auf Deutsch veröffentlicht worden.

Von Christian Endres
Verhinderte Liebesgeschichte: Eine Szene aus dem besprochenen Band.

Der italienische Zeichner Manuele Fior wurde mit seiner Erzählung „Fünftausend Kilometer in der Sekunde“ für den diesjährigen Max-und-Moritz-Preis nominiert. Seine Karriere begann vor zehn Jahren in Berlin.

Von Waldemar Kesler
Zwischen allen Fronten: Eine Szene aus dem Buch.

Ein surreales Szenario mit auf die Metaebene gehievten Motiven der Pulpliteratur  - im aktuellen Werk „Niemandsland“ des Illustrators Blexbolex  geht es nicht nur formal drunter und drüber.

Von Oliver Ristau
Farbe und Geometrie werden Protagonisten: Eine Szene aus „Doktor Jekyll & Mister Hyde“.

Der Comic-Pionier Lorenzo Mattotti wird in diesem Jahr mit dem Max-und-Moritz-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Wir dokumentieren die Begründung für seine Ehrung.

Stadt mit Charakter: Eine Szene aus Kreitz' Version von "Emil und die Detektive".

Die Hamburger Zeichnerin Isabel Kreitz hat sich immer wieder mit Berlin beschäftigt, zuletzt für ihre Erich-Kästner-Adaption „Emil und die Detektive“. Im Kurzinterview erklärt sie, was sie an der Stadt fasziniert.

Großer Auftritt: So sieht die Doppelseite aus, die der Tagesspiegel an diesem Sonnabend dem Thema widmet.

Nur wenige Städte werden so oft in Comicserien und Graphic Novels verewigt wie Berlin. An diesem Sonnabend gibt es dazu zwei Sonderseiten im Tagesspiegel.

Kalligraphie und Kampfkunst. Die Japan-Hommage „Tezuka“.

Von Astro Boy bis Fukushima: Mit einer Tanztheaterinszenierung ehrt Sidi Larbi Cherkaoui den japanischen Comic-Pionier Osamu Tezuka beim Festival Movimentos in Wolfsburg.

Von Rüdiger Schaper
Sammlerstück: Von dieser Zeichnung Klaus Stuttmanns werden am Sonntag limitierte und signierte Drucke am Tagesspiegel-Stand auf der Comicbörse verkauft.

Irre Geschichten, Bilder und Karikaturen - die Berliner Comicszene trifft sich an diesem Sonntag im Hotel. Mit dabei: Die Tagesspiegel-Zeichner Klaus Stuttmann, Tim Dinter, Sascha Dreier und der international erfolgreiche Schweizer Cosey.

Von Lars von Törne
Im Zweifel allein: Bastien Vivès vor kurzem auf dem Comicfestival Angoulême.

Der 27-jährige Comiczeichner Bastien Vivès ist der aufstrebende Zeichner Frankreichs. Spätestens dank seines neuen Buchs "Polina" gehört er zu den ganz Großen des Mediums. Ein Porträt.

Von Waldemar Kesler
Die Götter vergessen nie: Eine Szene aus dem besprochenen Band.

Am Mythos gescheitert: In „Tiresias“ verarbeiten Serge Le Tendre und Christian Rossi einen klassischen Stoff - und schaffen dabei pseudoerotischen Kitsch.

Von Thomas Hummitzsch
Menschen und Maschinen: Eine Szene aus dem Buch.

Auch nachdem der Mensch das Weltall erobert hat, ist der Krieg oft schrecklich sinnlos. Das führt Mark Marvanos Comic-Adaption von Joe Haldemans Science-Fiction-Klassiker „Der ewige Krieg” eindrucksvoll vor. Jetzt wurde die vom Vietnamkrieg inspirierte Erzählung als Sammelband neu veröffentlicht.

Von Christian Endres

Ist Chester Browns jüngst auf Deutsch veröffentlichtes Prostitutionstagebuch der richtige Beitrag zum Thema? Ein Pro und Contra.

Von
  • Lutz Göllner
  • Katja Schmitz-Dräger

Flegeljahre in Nothing Gulch: Auch Lucky Luke war mal jung. Jetzt behandelt ein neues Album die Kindheit des Comic-Cowboys – und enttäuscht erzählerisch.

Von Lars von Törne
Held und Anti-Held - John Difool in einer der ersten Szenen der Reihe.

Mit Mœbius starb kürzlich einer der großen Pioniere des Science-Fiction-Comics. Die Wiederveröffentlichung seines mit Alejandro Jodorowsky geschaffenen Opus Magnum „Der Incal“ sowie die Groteske „Lust & Glaube“ laden dazu ein, sein gesellschaftskritisches Werk neu zu entdecken.

Von Thomas Hummitzsch
Für Leser jeden Alters: Eine Szene aus dem zweiten Mouse-Guard-Band.

Der Autor und Zeichner David Petersen („Mouse Guard“) spricht im Tagesspiegel-Interview über Fans im Grundschulalter, das Zeichnen mit dem Computer, den Einfluss von Rollenspielen auf seine Erzähltechnik und sein neues Projekt „Legenden der Wächter“.

Von Moritz Honert
Erinnern an frühe Sonntagsseiten: Ein Auszug aus Olivier Schrauwens „Der Mann, der seinen Bart wachsen ließ“.

Bei Literaten heißt es, sie hätten ihren Goethe oder Schiller gelesen, wenn sie sich mit den Traditionen ihrer Zunft auskennen. Und bei Comiczeichnern? Felix Giesa über Bastian Vivès, Olivier Schrauwen und Bildgeschichtentraditionen.

Zwischen Hamburg und Ostafrika: Eine Szene aus dem Buch.

Für jedes Schicksal ein eigener Strich: Die Zeichnerin Birgit Weyhe führt in „Reigen“ mit klug konstruierten Episoden durch das 20. Jahrhundert.

Von Lars von Törne
Grandioser Fiebertraum: Eine Doppelseite aus dem Buch.

Seine Muppets sind gerade wieder einmal in aller Munde. Jetzt erscheint mit „Tale of Sand” Jim Hensons einziges vollendetes, jedoch nie als Film realisiertes Drehbuch als außergewöhnliche Graphic Novel.

Von Christian Endres
Importanteil 75 bis 100 Prozent: Verlagsstände auf dem Comicsalon Erlangen, der Anfang Juni erneut stattfindet.

Zwischen Leipziger Buchmesse und Comicsalon Erlangen: Der deutsche Comic bekommt so viel Aufmerksamkeit wie selten zuvor. Dennoch dominieren ausländische Importe den heimischen Markt - aber es deuten sich langsame Veränderungen an.

Von Lars von Törne
Immer an der Wand entlang: Delisle an der Mauer, die Israel von den palästinensischen Gebieten trennt.

Beredte Skizzen aus dem Nahen Osten: Guy Delisle hat mit seinem Tagebuch aus Jerusalem den wichtigsten europäischen Comicpreis gewonnen. Jetzt ist das Buch auf Deutsch erschienen.

Von Thomas Hummitzsch
Auf dem Weg in die Hölle: Eine Szene aus dem besprochenen Album.

Religionskritik, Wortwitz, philosophische Anspielungen: Die Fantasy-Erzählung „Das Schattenreich von Troy“ bedient sich bei der griechischen Mythologie und sprüht vor Themen und Ideen.

Ordnung und Chaos: Eine Szene aus dem Buch.

Vergangene Woche stellte der Zeichner Guy Delisle seine „Aufzeichnungen aus Jerusalem“ beim Tagesspiegel in Berlin vor – ein ungewöhnlicher Einblick in die spannenden, faszinierenden, kuriosen und auch traurigen Seiten der Heiligen Stadt.

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