zum Hauptinhalt

Comics

Generisch anthropomorph: Woodrings Hauptfigur Frank.

Seit 30 Jahren spinnt Jim Woodring seine bizarren Fabeln, auf dem Comicfestival Angoulême wurde er mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet – höchste Zeit, den nicht nur von Francis Ford Coppola  verehrten Amerikaner auch in Deutschland zu entdecken.

Von Marc-Oliver Frisch
Zwei Gesichter. Jean Giraud 2008 vor einem Wandbild, das die von ihm geschaffene Figur des Major Grubert zeigt, einen Abenteurer, der Raum und Zeit bereist.

Sinnbrocken schleudern: Zum Tod des großen französischen Comic-Künstlers Jean Giraud alias Moebius.

Von Lutz Göllner
Ein Leben für den Comic: Giraud - hier vor einem seiner als Moebius geschaffenen Motive - veröffentlichte seit 1963 seine Geschichten.

Die Comic-Welt trauert um Jean Giraud, der mit Serien wie „Blueberry“ und „John Difool“ das Medium weiterentwickelte wie kaum ein anderer Künstler.

Beziehungsgeometrie: Mazzucchelli hat in dem jetzt für Erlangen nominierten "Asterios Polyp" jeder Figur grafisch besondere Eigenheiten zugeschrieben.

Beim Comicsalon Erlangen, dem wichtigsten deutschen Szene-Festival, werden im Juni wieder die besten Comics des Jahres gekürt. Jetzt können Leser über die erste Vorauswahl für den Publikumspreis mitabstimmen.

Viele Vorbehalte: Eine Szene aus dem Buch.

„Kafka für Afrikaner“, das semi-autobiografische Debüt der flämischen Autorin Judith Vanistendael, ist eine Liebesgeschichte im Schatten des europäischen Asylrechts.

Von Katja Schmitz-Dräger
Kongeniale Verbindung von Form und Inhalt: Eine Seite aus dem besprochenen Band.

Die Graphic Novel „Die schwarze Seite“ verknüpft die erzählerischen und visuellen Möglichkeiten des Comics zu einem faszinierenden Verwirrspiel.

Von Lars von Törne
Aufgeräumt: Eine der von Jean-Christophe Thibert gezeichneten Szenen.

Im Schatten der Atombombe: Die neue Serie „Kaplan & Masson“ ist von den belgischen Klassikern inspiriert. Dennoch ist sie erzählerisch wirr und kann bislang höchstens zeichnerisch überzeugen.

Von Lutz Göllner
Mäusewächter auf der Suche nach Nahrung und Freiheit: Eine Szene aus einem der von Petersen gezeichneten Bände.

Die Fantasy-Fabel „Mouse Guard“ spricht Kinder und Erwachsene gleichermaßen an. Am Sonnabend ist ihr Schöpfer, der US-Zeichner David Petersen, für eine seltene Signierstunde in Berlin zu Gast.  

Tod auf Raten. Eine Seite aus Michael Meiers "Das Inferno".

Der Kasseler Illustrator Michael Meier hat sich an eine Comicfassung von Dantes „Göttlicher Komödie“ gemacht. Das Ergebnis ist wunderschön anzuschauen, auch wenn das Humorniveau ein wenig schwankt.

Von Moritz Honert
Am 7. Juni ist es wieder soweit: Das Logo des diesjährigen Comicsalons.

Zum zweiten Mal wird bei Deutschlands wichtigstem Comicfestival in Erlangen in diesem Jahr ein Max-und-Moritz-Publikumspreis vergeben. Bis Mittwoch kann jeder Leser Vorschläge einreichen.

Batman & Robin: Der Film von 1997 mit George Clooney und Chris O'Donnell gilt für viele als der schlechteste Batman-Film aller Zeiten.

Wir haben unsere Leser gefragt, welches für sie die besten Comicverfilmungen der Geschichte sind – und welches die schlechtesten. Hier ein illustrierter Überblick über die Antworten.

Meister und Schülerin: Eine Szene aus Taniguchis „Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß“.

Jirō Taniguchis Zweiteiler „Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß“ ist ein Manga für Manga-Neulinge - auch wenn einige Aspekte auf westliche Leser irritierend wirken.

Von Katja Schmitz-Dräger
Grässliche Träume plagen den Patienten "N" ... zumindest hofft er, dass es Träume sind. Die Grenzen zwischen Realität und Wahn verschwimmen zunehmend.

Marc Guggenheim und Alex Maleev haben Stephen Kings Kurzgeschichte „N“ erst in einen Online-Comic und jetzt in eine klassische Bildergeschichte verwandelt. Mit ihren stark digital bearbeiteten Bildern bietet die Geschichte über eine mysteriöse Selbstmordserie und Zwangsneurosen gewaltig Verstörungspotenzial.

Von Moritz Honert
Comicfan seit Kindertagen: Nicolas Cage in einer Szene aus dem letzten Ghost-Rider-Film.

Der Hollywoodstar, dessen Film „Ghost Rider – Spirit of Vengeance“ jetzt ins Kino kommt, benannte sich und seinen Sohn nach Comic-Helden. Im Tagesspiegel-Interview erklärt er, wieso.

Von Lars von Törne
Überdrehter Humor: Eine Szene aus dem Buch.

„Patchwork“ von Katharina Greve ist eine erfrischend originelle und bemerkenswert komische Graphic Novel über die Kunst des Zusammenfügens.

Von Klaus Schikowski
Wo der Lokführer noch „Fierer“ heißt: Eine Seite aus dem besprochenen Band.

In Tschechien ist die Comic-Trilogie um Fahrdienstleiter Alois Nebel Kult. Nun ist die bissige Fahrt zu den Dämonen des 20. Jahrhunderts auf Deutsch erschienen - eine humorvolle Comic-Reise in die deutsch-tschechische Beklommenheit.

Geistloser Provokateur? So kommt Ralf König (links) in Rosa Praunheims (rechts) Film daher, findet unser Kritiker.

„König des Comics“: Auf der Berlinale hat Rosa von Praunheims Film über Ralf König Premiere. Dass der ein Comiczeichner mit Tiefgang ist, lässt sich dabei höchstens erahnen.

Von Frank Noack
Nichts ist wie es scheint: Eine Szene aus dem Band "Existenzen und andere Abgründe".

Der Japaner Yoshihiro Tatsumi, der jetzt auf Europas wichtigstem Comicfestival in Angoulême ausgezeichnet wurde, ist ein Pionier der ernsthaften Manga-Erzählung. Endlich wird sein Werk auch auf Deutsch veröffentlicht.

Von Lars von Törne
Schwule Ikonen: Ralf König vor ausgewählten Werken.

Ralf König war 17, als er das Buch „Sex und Karriere“ von Rosa von Praunheim entdeckte, dem Mitbegründer der politischen Schwulen- und Lesbenbewegung. Jetzt kommt Praunheims Film über den Comiczeichner in die Kinos. Hier erklärt König, was ihm das bedeutet.

Moderner Klassiker: Literaturadaptionen in den Lustigen Taschenbüchern, hier "Der Kurier des Zaren", sind ein Thema des Sammelbandes.

Die theoretische Auseinandersetzung mit dem Comic gewinnt langsam auch in Deutschland an Bedeutung. Ein neuer Sammelband präsentiert unterschiedliche Ansätze zur Erforschung der transmedialen Kunstform. 

Trance, Erotik, Zwischenwelten: Eine Szene aus dem Buch.

Der Comic „Chapeau Herr Rimbaud“ erzählt eine mystisch angereicherte Abenteuergeschichte und bietet literarischen Hochgenuss.

Von Thomas Hummitzsch
Vorbildliche Gesamtausgabe: Das Cover des ersten Bandes.

Eine liebevoll gemachte Gesamtausgabe von „Johann und Pfiffikus“ präsentiert die humorvolle Reihe von Schlümpfe-Schöpfer Peyo als zeitlosen Klassiker.

Von Lutz Göllner
Traumwelt: Eine Szene aus „Heidi“.

Er schuf anspruchsvolle Erwachsenen-Comics, lange bevor der Begriff „Graphic Novel“ auf Deutsch populär wurde. Jetzt zeigt eine Berliner Galerie Arbeiten des Schweizer Zeichners Hannes Binder.

Die heilige Stadt im Blick: Guy Delisle, wie er sich selbst für sein Buchcover verewigt hat.

Der Autor Guy Delisle wurde in Angoulême mit Europas wichtigstem Comicpreis geehrt. Im März erscheint sein neues Buch auch auf Deutsch, im Tagesspiegel gibt es eine Veranstaltung mit ihm.

Wofür leben wir? Eine Seite aus dem Band.

Federleicht und tiefgründig, umwerfend komisch und anrührend zugleich: Manu Larcentes Alltagserkundungen unter dem Titel „Der alltägliche Kampf“ liegen nun in einer Gesamtausgabe vor.

Von Thomas Hummitzsch
Kindesentführung, Geheimdienste, Waffenhändler: Eine Szene aus „Blutprinzessin“.

Kaum ein anderer Autor hat den französischen Krimi so geprägt wie Jean-Patrick Manchette. Jetzt sind zwei neue Comic-Adaptionen seiner Romane auf Deutsch erschienen.

Von Christian Endres
Im Mauerpark: Eine typische Lästermaul-und-Wohlstandskind-Szene.

Tagesspiegel-Kolumnist Harald Martenstein denkt bei Tim Dinters Berlin-Comics, die es jetzt als Sammelband gibt, an Woody Allen, John Lennon und Nana Mouskouri. Hier erklärt er, wieso.

Von Harald Martenstein
Helden des Vor-Fernsehzeitalters: Ein Cover der Reihe „Nick – der Weltraumfahrer“.

Er prägte mit Serien wie „Sigurd“ und „Akim“ den deutschen Comic der Nachkriegsjahre wie kein Zweiter, blieb aber lange anonym. Jetzt würdigt ein gelungener Prachtband das Werk Hansrudi Wäschers.

Von Rolf Brockschmidt
Held mit menschlichem Antlitz: Eine Seite aus Lee Bermejos und John Arcudis Superman-Episode.

Der Prachtband „Wednesday Comics“ ist eine Hommage an die Glanzzeit des Zeitungs-Comics. Das Prestigeprojekt besticht durch prachtvoll illustrierte Erzählungen – manche Künstler scheinen allerdings von dem Format überfordert.

Von Oliver Ristau
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })