Jasmin Tabatabai: Es lebe die Berliner Solidarität!

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Fragebogen zur Berlinale : Lars Eidinger und der zweite Filmriss seines Lebens
Jasmin Tabatabai
Jasmin Tabatabai, 48, wurde bekannt mit Katja von Garniers "Bandits", der 1997 auf der Berlinale lief. Seither war sie unter...Foto: dpa/Gregor Fischer

Im Kino sitze ich am liebsten...

... ziemlich weit vorne, in der Mitte und alleine. Damit ich ungestört abtauchen kann in eine andere Welt.

Ein Film, der mein Leben verändert hat.

„Fame“ von Alan Parker, 1980, mit der Musik von Michael Gore. Danach wollte ich auch unbedingt auf so eine coole Schauspielschule mit all den flippigen, kreativen Leuten gehen. Die Realität auf der Schauspielschule Stuttgart sah dann natürlich anders aus...

Eine starke Filmszene aus dem letzten Jahr?

Als Laia Costa in „Victoria“ von Sebastian Schipper Frederick Lau etwas auf dem Klavier vorspielt und er seine Berührtheit nur mit unbeholfenen Gesten ausdrücken kann.

Meine erste Berlinale

1995 war ich mit „Die Mediocren“ im Panorama. Und mit meiner Band Even Cowgirls get the Blues spielte ich auf der Premierenparty im Café Moskau. Unvergesslicher Abend. Ich glaube, Alfred Holighaus tanzte ganz vorne an der Bühne.

Ein Festival-Erlebnis, das ich nie vergessen werde

2008 kamen die Rolling Stones zur Eröffnung. Sie liefen an mir vorbei, und Keith Richards zwinkerte mir zu. Bilde ich mir zumindest ein.

Ein Festival-Erlebnis, das ich lieber vergessen würde

2000 die Premiere von Oskar Roehlers „Gierig“. Ich weiß nicht mehr genau, aus welchen Gründen wir vor dem hiesigen Publikum in Ungnade fielen, aber Oskar wurde von eigenen Kollegen auf der Bühne ausgebuht. Es lebe die Berliner Solidarität!

Wäre ich eine Kinoheldin...

... dann Trinity aus „Matrix“.

Mein Festival-Überlebensmittel

Grippeimpfung.

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