Stefan Arndt: Nicht nett vor der ersten Zigarette

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Fragebogen zur Berlinale : Lars Eidinger und der zweite Filmriss seines Lebens
Produzent Stefan Arndt.
Produzent Stefan Arndt.Foto: picture alliance / dpa

Im Kino sitze ich am liebsten …
… in der dritten bis sechsten Reihe, unbedingt unter der Leinwand. Auch zu Gott muss man aufsehen ...

Ein Film, der mein Leben verändert hat:
„Das weiße Band“ von Michael Haneke – danach bin ich meinen Beruf noch konzentrierter angegangen. Und „Emil und die Detektive“: Meine Begeisterung für das Berlin der zwanziger und dreißiger Jahre war geweckt. Und ich erinnere mich genau, wie ich schon als Kind über Kameraführung und Erzählperspektive nachdachte.

Ein starkes Kino-Erlebnis aus dem letzten Jahr:

Das Altern Michael Fassbenders von Sequenz zu Sequenz in „Steve Jobs“.

Stars und Gewinner der Berlinale 2016
Gianfranco RosiWeitere Bilder anzeigen
1 von 205Foto: REUTERS/Fabrizio Bensch
20.02.2016 20:41Gianfranco Rosi schaut ganz gerührt auf seinen Goldenen Bären. Sein Film "Fuocoammare" dokumentiert das Leben auf der Insel...

Meine erste Berlinale?

1984. Mein erster Film war Lars von Triers Debüt „The Element of Crime“, ein Glück! Als Kinomacher konnte ich damals noch fünf Filme am Tag gucken, auch ein Glück!

Festival-Erlebnisse, die ich nie vergessen werde:
Mit Mads Mikkelsen Fahrstuhl fahren. Abendessen mit Terrence Malick und dem Cutter Walter Murch. Und vor allem mit meinen Helden Karl „Baumi“ Baumgartner und Laurens Straub (viel zu früh verstorbene Autorenfilm-Produzenten) stundenlang über Filme reden und Wein trinken.

Ich als Kinoheld?

Keine Frage, Walter Matthau.

Ich habe freie Hand, einen Film zu drehen:

Mein Thema: Glück. Meine Hauptdarstellerin: meine Frau.

Mein Berlinale-Überlebensmittel?
Im Hotel schlafen. Den Kaffee auf dem Zimmer nehmen. Nicht nett sein vor der ersten Zigarette.

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