Hælos, Mac DeMarco, Jamila Woods : Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Jeden Freitag ab 21 Uhr stellen vier PopkritikerInnen auf Radio Eins die Alben der Woche vor. Diesmal mit Hælos, Mac DeMarco, Jamila Woods und Von Spar.

Jamila Woods, Sängerin, Songwriterin und Poetin aus Chicago.
Jamila Woods, Sängerin, Songwriterin und Poetin aus Chicago.Foto: Melt Booking

Hælos: Any Random Kindness (BMG)

Die grellsten Zeitgeist-Sounds klingen im Rückblick oft besonders verstaubt. Das 90er- Jahre-Genre Trip-Hop ist schlecht gealtert. Hælos aus London setzen trotzdem ungebrochen auf atmosphärisch dichte Popmusik, elektronische Beats und wehmütige Gesänge. Oft wabert das belanglos dahin. Torsten Groß, Moderator

Mac DeMarco: Here Come The Cowboy (Caroline)

DeMarco ist wie seine Musik: entspannter Slacker-Folk. Sein viertes Album hat er in seiner Garage aufgenommen. Einmal hört man Vögel vor dieser Garage. In einer früheren Version konnte man seine Freundin einen Smoothie machen hören. So extrem entspannt, das drinzulassen, war er nicht. Julia Friese, Musikjournalistin

Jamila Woods: Legacy! Legacy (Cargo)

James Baldwin, Miles Davis, Eartha Kitt: Die Chicagoer R’n’B-Sängerin würdigt das Vermächtnis schwarzer Poetinnen und Künstler-Persönlichkeiten. Ihre Texte handeln allerdings vom gegenwärtigen Kampf um Identität. Das ist klug und aufregend, die Musik dazu wirkt pophistorisch verstaubt. Andreas Borcholte, Spiegel Online

Von Spar: Under Pressure (Bureau B)

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Die Kölner Band, die ihre Karriere mit verstrahltem Elektropunk begonnen hat, huldigt mit dem Titel ihres fünften Albums den Discohit von David Bowie und Queen. Bowie wurde oft als Chamäleon beschrieben. Auch von Spars Musik – inspiriert von Krautrock, House und Dreampop – schillert in allen Farben. Christian Schröder, Tagespiegel

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