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Thema

Frank-Walter Steinmeier

Im Interview mit ARD/ZDF kündigte Wulff mehr Transparenz an. Am Donnerstag stellte die von ihm mit der Aufklärung beauftragte Anwaltskanzlei ein sechsseitiges Dokument ins Internet.

Von
  • Jost Müller-Neuhof
  • Elisa Simantke

Insgesamt 11,5 Millionen Zuschauer haben am Mittwochabend das rund 20-minütige Interview mit Bundespräsident Christian Wulff in ARD und ZDF um 20.15 Uhr gesehen.

Berlin Boom OrchestraÄhnlich wie der Bundespräsident lädt das Berlin Boom Orchestra stets zum Neujahrsempfang. Im Kesselhaus werden obendrein ein paar Gäste begrüßt: El Bosso & die Ping Pongs sowie Martin Jondo.

Bild dir deine Meinung.

Ob im Netz, TV oder auf dem Papier: Die Liste an Wulff-Witzen wird sekündlich länger. Selbst erfahrene Journalisten müssen sich beherrschen, damit ihre Berichterstattung objektiv bleibt. Über das "Prinzip Bild".

Wulffs Fernsehauftritt ist eine in Demut verpackte Kampfansage. Sein Kalkül ist offensichtlich: Er versucht diejenigen für sich zu gewinnen, die eine gewisse Skepsis gegen Politik und Medien hegen. Sein bester Trick ist die Nummer mit der Unschuld vom Lande.

Von Lorenz Maroldt

Am gestrigen Mittwoch stellte sich der Bundespräsident im Fernseh-Interview den Fragen von Ulrich Deppendorf und Bettina Schausten. Doch nicht nur Christian Wulff musste Rede und Antwort stehen.

Von Sonja Álvarez

Wer die Macht hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Das Internet ist voller Wulff-Witze, die Affäre inspiriert die Netzgemeinde zu Pointen und Fakes jedweder Art. Über die Funktion des politischen Witzes in Skandal- und Krisenzeiten der Demokratie.

Von Christiane Peitz
Schöne Bilder, zur richtigen Zeit gesetzt. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und Ehefrau Carla Bruni-Sarkozy bei einer Weihnachtsfeier im Elysee-Palast. Foto: dpa

Während Deutschland über Wulffs Anruf beim "Bild"-Chefredakteur diskutiert, werden unliebsame Journalisten in England, Frankreich und Italien regelmäßig Ziel höchsten Zorns.

Von
  • Matthias Thibaut
  • Hans-Hagen Bremer
  • Dominik Straub

Die Opposition verschärft den Ton gegenüber dem Bundespräsidenten. Auch in den eigenen Reihen schwindet der Rückhalt für Wulff. Jetzt soll Wulff auch der "Welt am Sonntag" gedroht haben.

Von
  • Hans Monath
  • Sonja Álvarez
  • Michael Schmidt
  • Antje Sirleschtov

Am Beginn dieser Woche, erscheint es so, als verlören sowohl das Amt als auch Wulff fortschreitend an Würde. Doch sollte er zurücktreten, fragt sich: Wer kann das Amt denn noch bekleiden?

Von Stephan-Andreas Casdorff

Also sprach Sigmar Gabriel: „Es wäre verheerend und nahe an einer echten Staatskrise, wenn innerhalb von zwei Jahren zum zweiten Mal ein Bundespräsident zurückträte.“ Ja, wäre es dann nicht besser gewesen, schon den ersten Rücktritt eines Bundespräsidenten zu vermeiden, nämlich den des gerade in der Finanzkrise höchst sachkundigen Horst Köhlers?

Von Robert Leicht
SPD-Troika Steinbrück, Gabriel und Steinmeier.

Die SPD-Spitze um Steinbrück, Steinmeier und Gabriel bringt sich für die Kanzlerkandidatur in Stellung. Nur Generalsekretärin Andrea Nahles droht dabei zum fünften Rad am Wagen zu werden.

Von Stephan-Andreas Casdorff
Bundespräsident Christian Wulff steht in der Kritik.

Regierung und Opposition fürchten den Rücktritt des Bundespräsidenten. Dabei hätten sie die Krise des Amtes schon viel früher abwenden können und müssen - vor dem Rücktritt Horst Köhlers.

Von Robert Leicht
Christian Wulff: nach der Affäre um einen Privatkredit hat er viel Vertrauen in der Bevölkerung verloren.

Nach Christian Wulffs Erklärung zu seiner Affäre zog erst einmal der Weihnachtsfrieden ins Schloss Bellevue ein. Doch die Debatte ist damit nicht zu Ende. Hat sich die Sache für den Bundespräsidenten erledigt?

Von
  • Robert Leicht
  • Giovanni di Lorenzo
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