
SPD will Klarheit über Kredit bei BW-Bank / Jurist empfiehlt Selbstanzeige.

SPD will Klarheit über Kredit bei BW-Bank / Jurist empfiehlt Selbstanzeige.

Im Umgang mit Ex-Stasimitarbeitern hat es Joachim Gauck als Chef der Stasiunterlagenbehörde an Weitsicht fehlen lassen. Wäre er heute Bundespräsident, könnte auch seine Vergangenheit kritische Fragen aufwerfen.

Von neun auf sieben Millionen Zuschauer: Bundespräsident Christian Wulff verliert mit seiner Weihnachtsansprache Quote.
Dieser Regen, diese ganzen Europakrisengipfel, die besorgniserregenden Zustände beim Klimagipfel: Moritz Rinke verzweifelt an Weihnachten.

Die Affäre um Christian Wulff weist Parallelen zum Fall Karl Theodor zu Guttenberg auf, schreibt Markenexperte Mike Kleiß. Beide Politiker haben auf Vertrauen gesetzt - und anscheinend den Bezug zur Realität verloren.
Zwei Belgier entdeckten Brandenburgs Schokoladenseite und in Potsdam Bio Über 1000 Schokoladenprodukte im Angebot der Potsdamer Manufaktur
Berichterstattung zur Kreditaffäre des Bundespräsidenten Christian Wulff Nach Köhler ist jetzt auch Wulff zum Abschuss freigegeben. Merken denn die messerwetzenden Pseudomoralisten nicht, dass sie es sind, die das Ansehen des höchsten Amtes unseres Staates schädigen?
Koalitionspolitiker von CDU und FDP halten die Kreditaffäre des Präsidenten für beendet. Die Opposition findet die Erklärung Wulffs nicht ausreichend.
Die 45 noch in der Stasiunterlagenbehörde tätigen ehemaligen Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) können gegen ihren Willen in andere Bereiche des Bundes versetzt werden.

Wohl selten hat es um die Weihnachtsansprache eines Bundespräsidenten so viel Gerede im Vorfeld gegeben. Seine Privatkredit-Affäre erwähnt Wulff aber mit keinem Wort. Er spricht über die Neonazi-Morde und geißelt Fremdenhass und Gewalt.

Staatschefs und Spitzenpolitiker aus der ganzen Welt und tausende Prager haben am Freitag dem ehemaligen tschechischen Präsidenten Vaclav Havel das letzte Geleit gegeben.
Die Kreditaffäre um Bundespräsident Wulff hat dem Ansehen der CDU offenbar nicht geschadet. Einer neuen Umfrage zufolge können die Unionsparteien sogar zulegen - die FDP bleibt weiter abgeschlagen.
Der Bundespräsident hat sich für die Kredit-Affäre entschuldigt. Christian Wulffs Rede vom Donnerstag im Wortlaut.
Bundespräsident Christian Wulff bittet um Entschuldigung und bedauert Kredit-Affäre. Seinen Sprecher Olaf Glaeseker hat er entlassen. Der Opposition langt die Erklärung nicht.

Die Affäre Wulff ist keineswegs ausgestanden, meint Giovanni di Lorenzo. Gerade weil in Deutschland strenger mit Politikern verfahren wird, ist die Diskussion darüber vonnöten, wann Politiker zurücktreten müssen und wann solche Forderungen überzogen sind.

Christian Wulff wird sich bei seiner Weihnachtsansprache nicht zu seiner Privatkredit-Affäre äußern. Das ärgert die Opposition, weshalb die SPD nun ihre Angriffe verschärft und Gabriel eine persönliche Erklärung von Wulff fordert.
Seine Macht ist beschränkt, die Ansprüche sind hoch. Immer wenn der Inhaber schwach ist, wird das Amt in Frage gestellt. So ist es auch in der aktuellen Kreditaffäre um Christian Wulff.
Bei den Verfehlungen anderer sparte Christian Wulff nie an Kritik. Gerne hob er mahnend den Zeigefinger, wenn es um Amstverständnis und Moral ging. Dass die Debatte über den Bundespräsidenten und umstrittene Vorgänge aus seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident nicht abreißt, hat vielleicht auch mit dieser Haltung zu tun.
Es sind meistens negative Nachrichten, die im Zusammenhang mit Carsten Maschmeyer erscheinen, oft sind es schillernde, und oft sind es welche, in die hochseriöse Persönlichkeiten verwickelt sind.

Weil der Unternehmer Carsten Maschmeyer die Anzeigenkampagne des Interviewbuchs "Besser die Wahrheit" von Christian Wulff unterstützt hat, steht der Bundespräsident erneut in der Kritik. Der Verleger verteidigt das Vorgehen nun.

Für normale Menschen ist es völlig unklar, wo das Problem liegt. Trainer kommen und gehen. Nur bei Hertha BSC wird ein Trainerwechsel zum Skandal hochgeblasen. Vielleicht sollte der Verein es machen wie die Piraten.
Am Rande des bundespolitischen Betriebes, quasi um die Ecke von Debatten über Bundespräsident, Europa und FDP, einen Steinwurf vom Bundestag entfernt, sitzen zwei Männer in einem Konferenzsaal und wissen nicht wohin mit ihrem Selbstbewusstsein. Der eine trinkt Tee und redet wie ein Staatsmann, der andere guckt ruhelos und benutzt Sprachbilder, die Macht suggerieren.

Die Deutschen wünschen sich einen Präsidenten, der einen ideologischen Kompass vorgibt. Dabei kann kein Bundespräsident rhetorisch in jene Lücke springen, die die Politik hinterlässt.
Ein merkwürdiges Jahr, auf das wir langsam zurückblicken: Da haben wir es mit einer Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise von einigermaßen historischer Brisanz zu tun – gleichzeitig gerät in einer auffälligen Häufung eine ganze Reihe von Politikern ins Straucheln und Stolpern, und zwar über recht mediokre Affären und Verhaltensmuster. Nicht einmal mehr die Skandale haben Format.

Festgottesdienst zum 50. Geburtstag der neuen Gedächtniskirche
Wahrscheinlich war es Zufall: Zweimal besuchte der Bundespräsident an diesem Wochenende Gotteshäuser. Am Samstag in Wittenberg, am Sonntag in Berlin Hat dort gesungen und aus der Bibel gelesen. Und da vielleicht gesucht, was ihm derzeit anderswo kaum vergönnt ist – Ruhe im Sturm.
Unternehmer als enge Freunde – das beschert Christian Wulff jetzt Ärger. Welche Vorteile hat er in Anspruch genommen?

Den richtigen Zeitpunkt zur Aufklärung hat Christian Wulff längst verpasst. Wie der Bundespräsident zu Weihnachten überzeugend zu den Deutschen sprechen will, über Kreditklemme und Schuldenkrise etwa, ist kaum vorstellbar.
Ein merkwürdiges Jahr, auf das wir langsam zurückblicken: Da haben wir es mit einer Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise von einigermaßen historischer Brisanz zu tun – gleichzeitig gerät in einer auffälligen Häufung eine ganze Reihe von Politikern ins Straucheln und Stolpern, und zwar über recht mediokre Affären und Verhaltensmuster. Nicht einmal mehr die Skandale haben Format.

Sonntags um zehn: Mit einem Festgottesdienst feierte die neue Gedächtniskirche ihren 50. Geburtstag.

Christian Wulff sieht sich wachsender Kritik ausgesetzt. Erste Rücktrittsforderungen werden laut. Auf einer Weihnachtsfeier äußerte sich der Bundespräsident nur kurz zu der Debatte um seinen Privatkredit.

Was darf ein Bundespräsident? Was schuldet ein Generalsekretär seinem Parteivorsitzenden?
Wolfgang Herles, Moderator der ZDF-Literatursendung "Das blaue Sofa", ärgert sich über die Häme für die Liberalen und freut sich, dass bei Bundespräsident Christian Wulff der Lack abgeht.
Die einen schweigen sich um Kopf und Kragen, die anderen reden sich darum. Mit einem „Nein“ antwortete der damalige Ministerpräsident Christian Wulff im Parlament auf die Frage, ob zwischen ihm und dem Unternehmer Egon Geerkens geschäftliche Beziehungen bestanden.
Es heißt, keine Nachrichten sind gute Nachrichten. Das muss nicht sein. Unser Kolumnist entwirft schon mal die Schlagzeilen für 2012, die jeder gerne lesen würde.

Alles deutet darauf hin, dass der Deal zwischen dem früheren Ministerpräsidenten und dem Unternehmer bewusst verschleiert werden sollte. Kaum vorstellbar, dass der heutige Bundespräsident so naiv war, das nicht zu bemerken.

Es heißt, keine Nachrichten sind gute Nachrichten. Das muss nicht sein. Unser Kolumnist entwirft schon mal die Schlagzeilen für 2012, die jeder gerne lesen würde.

Bundespräsident Christian Wulff liefert, was von ihm erwartet wurde: ein Eingeständnis und das Versprechen, seine Kreditaffäre aufzuklären. Das scheint den meisten zu genügen – nur der Opposition in Niedersachsen nicht.

Bundespräsident Christian Wulff liefert, was von ihm erwartet wurde: ein Eingeständnis und das Versprechen, seine Kreditaffäre aufzuklären. Das scheint den meisten zu genügen – nur der Opposition in Niedersachsen nicht.
Das Affärchen um Christian Wulff, so wie es sich heute darstellt, ist zu klein für Konsequenzen. Aber es droht das Amt und seinen Inhaber zu verkleinern – auf ein Maß, das sich Horst Köhler kaum hätte träumen lassen.
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