zum Hauptinhalt
Thema

Frank-Walter Steinmeier

Joachim Gauck – Theologe, Bürgerrechtler, Behördenleiter, Präsidentschaftskandidat.

Im Umgang mit Ex-Stasimitarbeitern hat es Joachim Gauck als Chef der Stasiunterlagenbehörde an Weitsicht fehlen lassen. Wäre er heute Bundespräsident, könnte auch seine Vergangenheit kritische Fragen aufwerfen.

Von Benedict Mülder

Zwei Belgier entdeckten Brandenburgs Schokoladenseite und in Potsdam Bio Über 1000 Schokoladenprodukte im Angebot der Potsdamer Manufaktur

Von Hella Dittfeld

Berichterstattung zur Kreditaffäre des Bundespräsidenten Christian Wulff Nach Köhler ist jetzt auch Wulff zum Abschuss freigegeben. Merken denn die messerwetzenden Pseudomoralisten nicht, dass sie es sind, die das Ansehen des höchsten Amtes unseres Staates schädigen?

Besser die Wahrheit? Bundespräsident Wulff bei einer Präsentation seines Buchs.

Die Affäre Wulff ist keineswegs ausgestanden, meint Giovanni di Lorenzo. Gerade weil in Deutschland strenger mit Politikern verfahren wird, ist die Diskussion darüber vonnöten, wann Politiker zurücktreten müssen und wann solche Forderungen überzogen sind.

Von Giovanni di Lorenzo

Bei den Verfehlungen anderer sparte Christian Wulff nie an Kritik. Gerne hob er mahnend den Zeigefinger, wenn es um Amstverständnis und Moral ging. Dass die Debatte über den Bundespräsidenten und umstrittene Vorgänge aus seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident nicht abreißt, hat vielleicht auch mit dieser Haltung zu tun.

Von
  • Matthias Schlegel
  • Klaus Wallbaum

Am Rande des bundespolitischen Betriebes, quasi um die Ecke von Debatten über Bundespräsident, Europa und FDP, einen Steinwurf vom Bundestag entfernt, sitzen zwei Männer in einem Konferenzsaal und wissen nicht wohin mit ihrem Selbstbewusstsein. Der eine trinkt Tee und redet wie ein Staatsmann, der andere guckt ruhelos und benutzt Sprachbilder, die Macht suggerieren.

Von Armin Lehmann

Ein merkwürdiges Jahr, auf das wir langsam zurückblicken: Da haben wir es mit einer Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise von einigermaßen historischer Brisanz zu tun – gleichzeitig gerät in einer auffälligen Häufung eine ganze Reihe von Politikern ins Straucheln und Stolpern, und zwar über recht mediokre Affären und Verhaltensmuster. Nicht einmal mehr die Skandale haben Format.

Von Robert Leicht

Wahrscheinlich war es Zufall: Zweimal besuchte der Bundespräsident an diesem Wochenende Gotteshäuser. Am Samstag in Wittenberg, am Sonntag in Berlin Hat dort gesungen und aus der Bibel gelesen. Und da vielleicht gesucht, was ihm derzeit anderswo kaum vergönnt ist – Ruhe im Sturm.

Von
  • Sabine Beikler
  • Klaus Wallbaum
Christian Wulff.

Den richtigen Zeitpunkt zur Aufklärung hat Christian Wulff längst verpasst. Wie der Bundespräsident zu Weihnachten überzeugend zu den Deutschen sprechen will, über Kreditklemme und Schuldenkrise etwa, ist kaum vorstellbar.

Von Gerd Nowakowski

Ein merkwürdiges Jahr, auf das wir langsam zurückblicken: Da haben wir es mit einer Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise von einigermaßen historischer Brisanz zu tun – gleichzeitig gerät in einer auffälligen Häufung eine ganze Reihe von Politikern ins Straucheln und Stolpern, und zwar über recht mediokre Affären und Verhaltensmuster. Nicht einmal mehr die Skandale haben Format.

Von Robert Leicht

Wolfgang Herles, Moderator der ZDF-Literatursendung "Das blaue Sofa", ärgert sich über die Häme für die Liberalen und freut sich, dass bei Bundespräsident Christian Wulff der Lack abgeht.

Die einen schweigen sich um Kopf und Kragen, die anderen reden sich darum. Mit einem „Nein“ antwortete der damalige Ministerpräsident Christian Wulff im Parlament auf die Frage, ob zwischen ihm und dem Unternehmer Egon Geerkens geschäftliche Beziehungen bestanden.

Von Lorenz Maroldt

Es heißt, keine Nachrichten sind gute Nachrichten. Das muss nicht sein. Unser Kolumnist entwirft schon mal die Schlagzeilen für 2012, die jeder gerne lesen würde.

Von Matthias Kalle
Matthias Kalle.

Es heißt, keine Nachrichten sind gute Nachrichten. Das muss nicht sein. Unser Kolumnist entwirft schon mal die Schlagzeilen für 2012, die jeder gerne lesen würde.

Von Matthias Kalle
Bundespräsident Christian Wulff und seine Frau Bettina stehen wegen eines verschwiegenen Privatkredits des Ex-Unternehmers Egon Geerkens in der Kritik.

Bundespräsident Christian Wulff liefert, was von ihm erwartet wurde: ein Eingeständnis und das Versprechen, seine Kreditaffäre aufzuklären. Das scheint den meisten zu genügen – nur der Opposition in Niedersachsen nicht.

Blick nach vorn. Christian Wulff gibt einen Fehler zu. Dann soll es so weitergehen wie bisher. Foto: Robert Schlesinger(dpa

Bundespräsident Christian Wulff liefert, was von ihm erwartet wurde: ein Eingeständnis und das Versprechen, seine Kreditaffäre aufzuklären. Das scheint den meisten zu genügen – nur der Opposition in Niedersachsen nicht.

Das Affärchen um Christian Wulff, so wie es sich heute darstellt, ist zu klein für Konsequenzen. Aber es droht das Amt und seinen Inhaber zu verkleinern – auf ein Maß, das sich Horst Köhler kaum hätte träumen lassen.

Von Robert Birnbaum
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })