
Aufständische sollen mit dem syrischen Regime Waffenruhe und Abzug vereinbart haben. Für den Präsidenten, Baschar al Assad, der in wenigen Wochen trotz Bürgerkriegs wieder gewählt werden will, ist das ein wichtiger Propagandaerfolg.

Aufständische sollen mit dem syrischen Regime Waffenruhe und Abzug vereinbart haben. Für den Präsidenten, Baschar al Assad, der in wenigen Wochen trotz Bürgerkriegs wieder gewählt werden will, ist das ein wichtiger Propagandaerfolg.

Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Syrien hat die Regierung in Damaskus einer Waffenruhe für einen Rückzug der Rebellen aus dem schwer umkämpften Homs zugestimmt.

Die Vereinten Nationen listen die Verbrechen des nordkoreanischen Regimes auf. Von Folter und Exekutionen ist die Rede. Das Regime weist alles von sich.

Die Bundesregierung will Asylbewerber aus Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina schneller abschieben können. Dagegen regt sich massiver Protest bei Flüchtlingsorganisationen und den Grünen.

Ein Sängerkrieg als Karikatur: „Nazi“ ist der Vorwurf, der zu beiden passt, Heino wie Delay. Er ist, wie sie, Teil deutscher Folklore.

Beatrix von Storch kämpft gegen staatliche Umerziehung, sexuelle Vielfalt und Werteverlust - vielleicht sogar bald in Brüssel. Bei der Europawahl kandidiert sie auf Listenplatz 4 für die AfD. Dabei ist sie selbst in ihrer eigenen Partei umstritten.

Er sprach sich gegen eine Referendum auf der Krim aus. Dafür bekam Mustafa Dschemilew von den Russen jetzt die Quittung.

Im syrischen Kafarsita könnte vor rund einer Woche Chlorgas eingesetzt worden sein. Assad-Regime und Rebellen beschuldigen sich gegenseitig. Die USA gehen jetzt den Vorwürfen nach.

Syriens Präsident Baschar al-Assad könnte sich schon in wenigen Wochen erneut zum Präsidenten wählen lassen. Der Wahltermin wurde auf den 3. Juni festgelegt. Die Kämpfe im Land gehen unterdessen mit aller Härte weiter.

Die Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg haben sich in Sachen Oranienplatz selbst gelobt. Unsere Autorin dagegen meint, dass die grüne Mehrheit im Bezirk für die menschenunwürdigste Flüchtlingsbehandlung der vergangenen 30 Jahre verantwortlich war.

Nordkorea ist immer wieder Thema im UN-Sicherheitsrat - wegen seines Atomprogramms. Jetzt will eine UN-Kommission Pjöngjang auch wegen Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung ziehen.

Russland hat der Entwaffnung der Separatisten in der Ostukraine beim Krisentreffen in Genf zugestimmt und Schritte zur Deeskalation angekündigt. US-Präsident Obama und Bundesaußenminister Steinmeier reagierten zurückhaltend.

Längst nicht alle Hebammen sind vom aktuellen Versicherungsstreit betroffen. Und der Andrang auf Ausbildungs- und Studienplätze ist ungebrochen.

Human Rights Watch kämpft gegen Sklaverei und Folter. In Berlin sucht die Menschenrechtsorganisation jetzt neue Freunde und Förderer.

Es war richtig, Länder des ehemaligen Warschauer Paktes in die Nato aufzunehmen. Denn der Westen im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen hätte sich komplett unglaubwürdig gemacht, hätte man die Beitrittswünsche der Reformstaaten dauerhaft abgelehnt, meint unser Gastautor.

Einer jungen Iranerin droht die Todesstrafe, weil sie eine Vergewaltigung abwehrte. Nur die Familie des Mannes, den sie tötete, kann ihr noch helfen.

Die Grünen verlangen von der Bundesregierung mehr Transparenz bei Waffenexporten. Deshalb sind sie nach Karlsruhe gegangen. Wie stehen ihre Chancen?

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte klagt das syrische Regime an: Selbst Kinder werden Folteropfer. Aber auch die Rebellen quälen Gefangene.

Chinesen, Amerikaner und Europäer eint etwas – sie haben einen Traum. Davon, dass Ehrgeiz, Moral und Freiheit zählen. Oder dass es Frieden und Stabilität gibt. Wladimir Putin dagegen träumt nicht, meint Malte Lehming. Russlands Politik ist geprägt von Rechthaberei und Zynismus.

Christen werden in der muslimischen Welt vielerorts systematisch verfolgt. Am heutigen Sonntag Reminiszere wird an ihr Schicksal erinnert. "Lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen“: Diese Aufforderung des Apostels Paulus, schreibt Malte Lehming, hat eine humanitäre Moral im Blick, die Gefühle wie Nähe und Verbundenheit nicht negiert.

Trotz der internationalen Bemühungen um eine Entsorgung der syrischen Chemiewaffen hat es in dem Bürgerkriegsland offenbar erneut einen Giftgasangriff gegeben. Die Opposition berichtet von Verletzten, die Regierung von zwei Toten.

"Sie müssen ein sehr wachsames Auge auf das haben, was gerade passiert": Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi findet starke Worte für die Lage in Birma.

Seit drei Jahren tobt in Syrien ein Bürgerkrieg - die Initiative "Adopt a Revolution" versucht, gegen viele Widrigkeiten die Zivilgesellschaft in dem Land zu stärken. Jetzt aber droht dem Verein die Aberkennung der Gemeinnützigkeit. Der Vorwurf: Er sei zu politisch.
Vier aus der DDR ausgebürgerte junge Männer griffen von West-Berlin aus die Berliner Mauer an - mit Molotow-Cocktails und Bolzenschneidern. Ein neues Buch erzählt mehr über die Aktionen.

Die Rennserie hat sich mit der brisanten Lage in Bahrain arrangiert, weil man sie nicht mehr damit behelligt.
Alle sind ständig im Internet, aus privaten, politischen und tausend anderen Gründen. Doch der Schein trügt. Höchste Zeit, mit den Mythen der Beteiligung aufzuräumen.
Alle sind ständig im Internet, aus privaten, politischen und tausend anderen Gründen. Doch der Schein trügt. Höchste Zeit, mit den Mythen der Beteiligung aufzuräumen.

Gesundheitsminister Gröhe will demnächst sein Konzept für die Pflegereform vorlegen. Doch die SPD ist unzufrieden - und stellt den geplanten Vorsorgefonds in Frage.
Zeitenwende am Hindukusch: Am Samstag wählen die Afghanen einen neuen Präsidenten, Ende des Jahres ziehen die Kampftruppen der Nato ab. Die afghanischen Sicherheitskräfte stehen unter immensem Druck.

Auch im Ukrainekonflikt ist die Erfolgsmaxime des Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt aktuell: Wandel durch Annäherung.

Die Stammzellforscherin Haruko Obokata hat Teile ihrer gefeierten Studie gefälscht. Trotzdem könnte die Technik funktionieren.

Das Formel-1-Rennen in Bahrain ist ein Politikum. Immer wieder kommt es in dem Königreich zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Amnesty International erneuert seine Kritik an der Menschenrechtslage.

Die Türkei hat gewählt. Und Premier Recep Tayyip Erdogan ist der Sieger. Unserer Autorin gefällt das überhaupt nicht. "Merkt ihr denn gar nichts mehr?", fragt sie ihre Landsleute und stellt fest: "Bin ich froh, Deutsche zu sein." Eine Abrechnung.

Russland und die Russen in der Ukraine: Von Diskriminierung kann in Wahrheit keine Rede sein. Selbst ukrainische Popstars singen russisch

Die nachgebaute Zelle, politische Kunst und das Mauer-Gedicht des Vaters: Zu Besuch bei Ai Weiwei in Peking – vor der Berliner Ausstellung, die am Mittwoch eröffnet. Dritter und letzter Teil der großen Tagesspiegel-Reportage.

China ist ein wichtiger Handelspartner für Deutschland. Das wurde auch beim Besuch von Präsident Xi Jinping in Berlin wieder deutlich. Doch wie eng sind die beiden Staaten wirklich verbunden?
Das Verhältnis zwischen Deutschland und China sei „so gut wie nie zuvor“, sagt der chinesische Präsident Xi Jinping bei seinem Besuch in Berlin. Angela Merkel und ihr Gast vereinbaren eine enge Zusammenarbeit in der Sicherheitspolitik und in Wirtschaftsfragen.

Gerd Müller im Südsudan: Vor einer Woche noch witzelte er am Rednerpult: "Afrika ist und wird ein Kontinent der Jugend sein. Nicht wie das Parlament hier!" Nun aber ist dem Entwicklungsminister nicht mehr nach Scherzen zumute, denn es hat ihn mitten hinein nach Afrika verschlagen. Die Sonne brennt vom Himmel, es ist heiß, es stinkt. Der CSU-Politiker will eine Wende der deutschen Entwicklungspolitik: weniger Militär, mehr Zivil.

Chinas Präsident Xi Jinping ist am Freitag zu seinem ersten Staatsbesuch in Deutschland eingetroffen. Bundespräsident Joachim Gauck empfängt den Staatspräsident mit militärischen Ehren und lobt den Reformwillen Chinas.

2013 wurden 778 Menschen hingerichtet. Das sind deutlich mehr Exekutionen als in den vergangenen Jahren. China, im Iran und im Irak führen die Liste der staatlich angeordneten Hinrichtungen an, meldet Amnesty International. Menschenrechtler sprechen von einer regelrechten "Tötungsorgie".
öffnet in neuem Tab oder Fenster