
Auch Frankreichs Staatschef Francois Hollande wird nicht zu den Olympischen Spiele nach Sotschi reisen. Zuvor hatten schon Bundespräsident Joachim Gauck und EU-Kommissarin Viviane Reding einem Russland-Besuch eine Absage erteilt.

Auch Frankreichs Staatschef Francois Hollande wird nicht zu den Olympischen Spiele nach Sotschi reisen. Zuvor hatten schon Bundespräsident Joachim Gauck und EU-Kommissarin Viviane Reding einem Russland-Besuch eine Absage erteilt.

Werden die Flüchtlinge von linken Unterstützern instrumentalisiert? Dieser Vorwurf empört beide Seiten, vor allem die Flüchtlinge. Denn darum geht es ja gerade: um Selbstbestimmung.

In Pjöngjang soll er mit Blumen posieren, in Brasilien vermittelt er in Favelas. Willi Lemke spricht im Interview mit dem Tagesspiegel über Diplomatie im Sport und Stinkefinger bei Auswärtsspielen.
Willi Lemke über Diplomatie im Sport und Stinkefinger bei Auswärtsspielen.

Brandenburgs Justizminister Volkmar Schöneburg war von 2001 bis 2006 der Anwalt von Detlef W. Der brutale Sexualstraftäter war sehr stolz darauf - und hat sich in der JVA Brandenburg an der Havel aufgeführt wie der Chef, sagen Vollzugsbeamte.
Eine Annäherung zwischem den USA und Kuba ist überfällig
Wie Justizminister Schöneburg die Machtverhältnisse im Gefängnis umdreht

Eine Annäherung zwischem den USA und Kuba ist überfällig.

Fußball war am Mittwochabend das Thema bei "Markus Lanz". Das nutzen zwei Frauen, um während der Live-Sendung halbnackt gegen die WM in Katar zu protestieren. Der Moderator blieb cool.

Fußball war am Mittwochabend das Thema bei "Markus Lanz". Das nutzen zwei Frauen, um während der Live-Sendung halbnackt gegen die WM in Katar zu protestieren. Der Moderator blieb cool.

Mit Nelson Mandela ging einer der letzten Großen der Geschichte. Das Zeitalter der Menschheitsführer, die im Alleingang Epoche machten, geht zu Ende. Die Freiheitshelden von morgen können nur gemeinsam siegen.

Während Bundespräsident Joachim Gauck und EU-Justizkommissarin Viviane Reding nicht nach Sotschi fahren, halten andere Politiker nichts vom Boykott. Auch Berlins Innensenator Frank Henkel will fahren und Probleme vor Ort ansprechen. Der bayerische Sportminister bleibt lieber zuhause. Aber aus anderen Gründen.
Frau Trauth-Koschnick, zum Tag der Menschenrechte haben Sie auf der Brandenburger Straße 30 Luftballons mit den 30 Artikeln der Menschenrechte in die Luft steigen lassen – kommt die Aktion an?Ja, ich bin selbst ganz überrascht, es gab viele positive Reaktionen.
Staatschefs reichen einander die Hand in Johannesburg / Zehntausende nehmen singend und tanzend Abschied von Südafrikas Held.

560 Schriftsteller haben am Dienstag einen weltweiten Aufruf veröffentlicht, in dem sie gegen die Massenüberwachung und für Bürgerrechte demonstrieren. Erst wenn Angela Merkel ihr digitales Fukushima erlebe, würde sich die Kanzlerin der Problematik annehmen, sagte Mitinitiatoren Juli Zeh.

"Die Demokratie verteidigen im digitalen Zeitalter": 562 namhafte Schriftstellerinnen und Schriftsteller, darunter Umberto Eco, Günter Grass und Elfriede Jelinek, protestieren gegen Massenüberwachung und fordern eine Internationale Konvention der digitalen Rechte.

Bundespräsident Joachim Gauck hat es nicht getan, EU-Kommissarin Viviane Reding aber spricht Klartext: Sie will nicht zu den Olympischen Spielen nach Sotschi fahren, twittert Reding. Und sie begründet das auch.

Die Berliner Bordellchefin Felicitas Schirow wehrt sich gegen Alice Schwarzers Thesen zur Prostitution. Zwar dürften Frauen nicht unter Zwang stehen, aber Strafen für Freier lehnt sie ab.
Das dürfte weltweit wohl einmalig sein: Ehemalige Insassen kaufen das Gefängnis, in dem sie eingesperrt waren! Das 1860 eröffnete Cottbuser Zuchthaus wurde zu DDR-Zeiten bewusst als Devisenbeschaffungsanstalt missbraucht.

Joachim Gauck verhält sich nicht klar, sondern lässt zu viel Raum für Deutungen - auch die Deutung, er suche einen bewussten Affront mit Wladimir Putin. Als Bürger kann er sich das leisten. Als Staatsoberhaupt nicht.
Diplomatie lebt von Signalen, nicht von begründeten Protestakten. In dieser Tradition steht auch Bundespräsident Joachim Gauck.
Diplomatie lebt von Signalen, nicht von begründeten Protestakten. In dieser Tradition steht auch Bundespräsident Joachim Gauck.

Viele Beobachter werten Joachim Gaucks Absage an Sotschi als eine Reaktion auf Moskaus Politik. Und so erntet der Bundespräsident viel Lob für seine Entscheidung.

Jeder Mensch hat einen Platz auf der Welt, weil er ein Mensch ist. Das steht in den Allgemeinen Menschenrechten, die 65 Jahre alt werden, das wusste schon Kant. Was heißt das für die Flüchtlinge von heute?
Dokumentiertes Leid und Unrecht – das Zuchthaus Cottbus wird zur Gedenkstätte

Wenn jemand ausrastet, könne sie das zwar nicht gutheißen, sagt Monika Herrmann, aber „nachvollziehen“. Seit Wochen versucht die Bürgermeisterin den Streit um das Flüchtlingscamp am Oranienplatz zu schlichten. Aber in der Grünen-Hochburg Kreuzberg geht es um sehr viel mehr.

Die Menschen in der Ukraine gehen trotz Polizeigewalt für mehr Europa auf die Straße - die Europäische Union muss darauf reagieren.
Der Bundesrat reicht heute beim Verfassungsgericht in Karlsruhe seinen Antrag auf ein NPD-Verbot ein. Vor zehn Jahren scheiterte schon einmal ein Antrag auf Verbot der rechtsextremen Partei. Welche Chancen haben die Kläger diesmal?

„Zentralisiert wird noch früh genug“ vom 22. November Die Autorin legte zu den turnusmäßigen Reisen der Europaabgeordneten nach Straßburg dar, dass diese Praxis im Jahr 204 Millionen Euro kostet und die Umwelt mit 19 000 Tonnen CO2 belaste.
Futter fürs Ego: „In der Republik des Glücks“ in den DT-Kammerspielen.

Gregor Gysi, Wolfgang Schäuble, Sahra Wagenknecht: Wer darf an der Uni auftreten? Immer wieder streiten sich Studierende mit den Hochschulleitungen.

Der Menschenrechtsgerichtshof kritisiert in seinem neuesten Urteil, wie in Deutschland seelisch gestörte Rückfalltäter festgehalten werden. Die Koalition will die umstrittene Unterbringung dennoch ausbauen.
Kevin-Prince Boateng führt einen ungewöhnlichen Kampf gegen Rassismus.
die Spähaffäre bewerten.

Saudi-Arabien will Millionen Einwanderer abschieben und Jobs für die eigene Jugend frei machen. Allein 23 000 Äthiopier sind in Abschiebelager gesteckt worden und erleiden dort offenbar schwere Gewalt.

Der Handel mit Pistolen und Gewehren ist stark angewachsen. Die deutsche Rüstungsindustrie verdient prächtig daran. Doch Abnehmer sind auch Länder wie Saudi-Arabien, in denen es schlecht um die Menschenrechte steht.

Ausländische Hilfskräfte in Katar arbeiten oft unter lebensgefährlichen Bedingungen und werden von ihren Arbeitgebern drangsaliert. Besonders davon betroffen ist die Baubranche.
Der umstrittene WM-Gastgeber will die Situation für Gastarbeiter nach dem jüngsten Bericht der Menschenrechtsorganisation "Amnesty International" verbessern.

Ein Bericht von Amnesty International zeigt, wie schlecht Arbeiter auf Baustellen in Katar behandelt werden.

Man nennt sie Al Gore des Wassers: Maude Barlow streitet für bolivianische Bauern und mit kanadischen Polizisten. Und eine Flasche Wasser rührt sie nur im Notfall an
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