Neue Finanzierungsquellen sollen die Defizite der Krankenkassen verringern und die Beschäftigten entlasten
Nina Warken
Novartis-Deutschland-Chef Gabriel ist zu pauschaler Preissenkung nicht bereit
Ulla Schmidt ist Gesundheitsministerin geblieben – handeln will sie immer noch nicht
Berlin (uwe). Führende Gesundheitsökonomen in Deutschland fordern die SPD und Bündnis 90/Die Grünen auf, bei ihren Verhandlungen zu einer künftigen Gesundheitsreform mehr Wettbewerb im Gesundheitssystem zu verankern und dabei auch den Konflikt mit den Beteiligten im Gesundheitswesen zu riskieren.
Billige Medikamente – wo es sie gibt und was man beachten sollte
„Ich halte nichts von Erhöhungen“ / Subventionsabbau soll Lücken stopfen / DGB will Abkehr vom Sparkurs
Mediziner stehen vor Einigung mit Kassen über Behandlungspläne für chronisch Kranke / „Dies ist kein Kniefall vor Rot-Grün“
Wie prominente Politiker
Alle schimpfen über die aufgeblähte Verwaltung der Krankenkassen – und die sagen, die Konkurrenz sei schuld
In der Gesundheitspolitik hat jede Partei ihre Lieblingslüge – nur die Wahrheit sagt keine
Höhere Beiträge nicht ausgeschlossen / Ministerin Schmidt: Kein Grund zur Panik / Seehofer spricht von Fiasko
DEFIZITE BEI DEN GESETZLICHEN KRANKENKASSEN
Die Finanzlage ist angespannt – Besonders die früher so günstigen Betriebskrankenkassen erhöhen ihre Beiträge
Die Regierung will den Wechsel erschweren - Aber wer jetzt umsteigt, zahlt womöglich später drauf
Düsseldorf (HB). Im Streit um die neuen Betreuungsprogramme der Krankenkassen für chronisch Kranke hat Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) die Ärzteorganisationen scharf angegriffen.
Die Bundesregierung lädt zum Tag der offenen Tür. Wir testen vorab. Heute: das Gesundheitsministerium
Die Gesundheitsministerin warnt vor Wahltarifen und hohen Eigenbeteiligungen / 360 000 Menschen wechselten im vergangenen Jahr zu privaten Versicherern
der Krankenkassen aber unklar
GESUNDHEITSREFORM DER SPD
Berlin. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat am Donnerstag in Berlin das neu gegründete „Deutsche Forum Prävention und Gesundheitsförderung“ vorgestellt.
Von Ralph Schulze, Madrid Spaniens konservativer Regierungschef José Maria Aznar liebt Überraschungen. Unerwartet feuerte er am Dienstagabend fast die Hälfte seiner Minister, versetzte drei weitere und holte fünf neue Köpfe in sein Kabinett.
Foto: Rückeis / Montage: DP HINTER DEN LINDEN Nur noch wenige Stunden, dann beendet Andrea Fischer ihre aktive Arbeit im Bundestag. Dem nächsten Parlament wird die frühere grüne Gesundheitsministerin nicht mehr angehören.
Foto: Rückeis / Montage: DP HINTER DEN LINDEN „Sie sind wieder da.“ Mit Freudentränen in den Augen drückte Andrea Fischer gestern Nachmittag ihre drei kleinen Freunde Jacob, Wolfgang und Sebastian an die Brust.
Berlin (tia). Die privaten Krankenversicherungen wollen verhindern, dass Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) die Einkommensgrenze für den Wechsel in private Krankenkassen erhöht.
Vom 17. bis 19.
„Ich sehe was, was du nicht siehst“, ist immer noch ein beliebtes Kinderspiel. Zugleich ist es das Motto des diesjährigen Kindersicherheitstages am 10.
Im Versicherungsgewerbe drohen die ersten Streiks seit 1919. Am Montag leitete Verdi die Urabstimmung ein.
Von Maren Peters Die umstrittene Aut-Idem-Regelung, mit der Bundesgesundheitsministerin Schmidt die gestiegenen Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenkassen zügeln wollte, beginnt Wirkung zu zeigen. Danach soll der Apotheker ein wirkstoffgleiches günstigeres Mittel als das vom Arzt verordnete verkaufen dürfen.
Berlin (ce). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat den Ärzten zugesagt, in der kommenden Legislaturperiode das Arbeitszeitgesetz zu ändern.
Von Cordula Eubel und Rainer Woratschka Glaubt man den Wahlprogrammen von SPD und CDU/CSU, dann droht der Übergang in eine „Zwei-Klassen-Medizin“ – wenn die jeweils andere große Volkspartei nach den Bundestagswahlen im September das Sagen haben wird. Am kommenden Montag präsentiert die Union ihr Reformkonzept zum Thema Gesundheit.
Die Gewerkschaften haben sich in die Diskussion um eine Gesundheitsreform eingemischt: Sie lehnen eine stärkere finanzielle Beteiligung der Patienten an den Behandlungskosten ab, die von Union und Ärzteorganisationen ins Gespräch gebracht worden waren. Zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung sei dagegen die schrittweise Anhebung der Versicherungspflichtgrenze "ein Schritt in die richtige Richtung", sagte die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Ursula Engelen-Kefer.
Patienten sollen nach dem Willen von Ärzten, Zahnärzten und Apothekern stärker zur Kasse gebeten werden. Die Spitzenverbände der Heilberufe fordern in einem gemeinsamen Papier eine stärkere "sozialverträgliche Selbstbeteiligung".
Ungeachtet neuer Warnungen vor weiter steigenden Kassenbeiträgen hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) Forderungen nach einer weitgehenden Privatisierung von Krankheitsrisiken eine Absage erteilt. Die Techniker-Krankenkasse hält die von Schmidt geplanten Reformen für unzureichend.
Schering-Vorstandschef Hubertus Erlen hat Gesundheitsministerin Ulla Schmidt kritisiert. Sie hatte am Donnerstag angekündigt, eine Pharma-Polizei zur Kontrolle der Industrie einzurichten, um die steigenden Pharma-Kosten in den Griff zu bekommen.
Privatpatienten droht Ungemach. Um die Einnahmen der gesetzlichen Kassen zu erhöhen, will Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) ihnen massenhaft neue, zahlungskräftige Mitglieder in die Arme treiben.
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) legt sich mit den Pharmakonzernen an. Sie fordert eine "Arzneimittel-Polizei" nach dem Vorbild der Niederlande.
Bewegung tut gut. Das predigen uns die Fitnesspäpste und Sportmediziner ständig.
Innerhalb der SPD herrscht bisher noch keine klare Linie, wie eine Gesundheitsreform aussehen soll, die man dem Wähler in den kommenden Monaten präsentieren will. Grundlage für das Wahlprogramm liefert nun ein am Donnerstag veröffentlichtes Papier von SPD-nahen Wissenschaftlern, "das mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in verschiedenen Gremien diskutiert wurde und ihre Politik in wesentlichen Zügen unterstützt", sagte der Kölner Gesundheitsökonom Karl Lauterbach dieser Zeitung.
Der Vorstoß der Grünen, die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung heraufzusetzen, ist am Donnerstag auf Kritik gestoßen. Dies sei der falsche Weg, die Finanzmisere der gesetzlichen Krankenkassen zu lösen, hieß es beim AOK-Bundesverband.