Buback, Schleyer, Ponto, Polizistenmorde – vier RAF-Terroristen und ihre Strafregister
RAF
Berlin - Sollte der Verfassungsschutz schon seit Jahren gewußt haben, wer aus der RAF den damaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback im April 1977 erschossen hat, dann muss der Fall nach Ansicht von Koalitions- wie Oppositionspolitikern neu aufgerollt werden. „Wenn Behörden seit Jahren über genaue Tathergänge Bescheid wussten, diese aber nicht der Justiz zur Verfügung gestellt haben,würde das eine juristische und politische Aufarbeitung erforderlich machen“, sagte FDP-Chef Guido Westerwelle.
Verfassungsschutz soll Anfang der 80er von Schüssen des RAF-Terroristen Wisniewski gewusst haben / Klar fuhr offenbar Fluchtauto
Nach Aussage der Ex-RAF-Terroristin Verena Becker sollen Günter Sonnenberg und Stefan Wisniewski den Generalbundesanwalt Siegfried Buback ermordet haben und nicht Christian Klar. Jetzt fordern führende Politiker eine neue Untersuchung des Falles.
Nach neuen Erkenntnissen in dem Fall / RAF-Experte Kraushaar kritisiert Michael Bubacks Vorstoß
In die Diskussion um eine Begnadigung des früheren RAF-Terroristen Christian Klar gerät erneut Bewegung. Während das Landgericht Karlsruhe bereits über dessen beantragte Hafterleichterungen entschieden hat, will der Verfassungsschutz Klar erneut begutachten.
Wer hat 1977 auf Siegfried Buback geschossen? Neue Fakten sollen belegen, dass Christian Klar nicht entscheidend beteiligt war. Woher die Informationen kommen und wie glaubwürdig sie sind, bleibt aber genauso im Dunkeln, wie die Identität des Todesschützen. Von Jörg Vogler
Berlin - Das frühere RAF-Mitglied Peter-Jürgen Boock war der Anrufer, der den Sohn des 1977 in Karlsruhe ermordeten Generalbundesanwalt Siegfried Buback, Michael, über den Tathergang informierte. Das bestätigte der Stuttgarter Generalstaatsanwalt Klaus Pflieger am Donnerstag.
Hat Christian Klar im Jahr 1977 auf den damaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback geschossen? Dessen Sohn, Michael Buback, glaubt einem Informanten, der Klar entlastet - und fordert gleichzeitig die Offenlegung aller Informationen über den Tathergang.
Bubacks Sohn für Begnadigung / Ehemaliger RAF-Terrorist schreibt wieder an Bundespräsident
Das Landgericht Karlsruhe will in den kommenden Tage über einen Antrag des ehemaligen RAF-Terroristen Christian Klar auf Hafterleichterungen entscheiden. Wegen eines umstrittenen Grußworts von Klar war das Verfahren gestoppt worden.
München - Der Sohn des vor 30 Jahren von der Roten Armee Fraktion (RAF) ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback spricht sich für eine Begnadigung des wegen dieser Tat verurteilten Christian Klar aus. Michael Buback schrieb in einem Beitrag für die „Süddeutsche Zeitung“, er habe „Informationen aus dem Bereich der RAF“ erhalten, die dafür sprächen, dass Klar nicht unmittelbar an dem Anschlag auf seinen Vater am 7.
Michael Buback, dessen Vater 1977 von der RAF ermordet worden war, befürwortet offenbar eine vorzeitige Freilassung des in Haft sitzenden Christian Klar. Der habe offenbar die tödlichen Schüsse nicht abgegeben.
Für seine Verfilmung der Geschichte der Rote Armee Fraktion versucht Produzent Berndt Eichinger, einen Großteil der Besetzung seines Films "Elementarteilchen" zu gewinnen.
Es wird Zeit, dass der Bundespräsident über das Gnadengesuch Christian Klars entscheidet
Vor 20 Jahren soll sie bei Anschlägen geholfen haben Jetzt beginnt der Prozess gegen eine 58-Jährige
Ost-Oppositionelle fanden Verachtung für die Bundesrepublik absurd Von Friedrich Schorlemmer
Der frühere SPD-Chef Vogel über den Terror der RAF, Lafontaines Kleingeisterei – und heitere Alte
Generalbundesanwältin gegen Ende der Debatte. Ex-SPD-Chef Vogel mahnt zu mehr Sachlichkeit
Der Sohn des vor 30 Jahren von RAF-Terroristen ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback, Michael Buback, hat die vorzeitige Freilassung ehemaliger Terroristen in Frage gestellt.
Karlsruhe - Mit einer Feierstunde will die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe heute an Generalbundesanwalt Siegfried Buback erinnern, der vor 30 Jahren, am 7. April 1977, durch Terroristen der Roten Armee Fraktion (RAF) ermordet worden war.
Axel Vornbäumen über den RAF-Mord vor 30 Jahren
Wie Elfriede Jelineks RAF-Travestie „Ulrike Maria Stuart“ an den Münchner Kammerspielen zum Hörschauspiel verkümmert
Ich kann“, lässt Brecht seine Mutter Courage sagen, „nicht darauf warten, dass der Krieg gefälligst nach Bamberg kommt.“ Claus Peymann, der in die Rolle des Vater Courage vom Berliner Ensemble mehr und mehr hineinwächst, hat diesen Satz offenbar bei den aktuellen Proben verinnerlicht – und schießt nun aus allen verfügbaren Rohren.
Der Anschlag auf Büros der italienischen Handelskammer und des türkischen Unternehmerverbandes Tüsiad vor sechs Wochen steht offenbar im Zusammenhang mit der Kritik an der Grußbotschaft des früheren RAF-Terroristen Christian Klar.
Die frühere RAF-Terroristin Brigitte Mohnhaupt wird nach mehr als 24 Jahren Haft in Baden-Württemberg ein neues Leben beginnen.
„Ulrike Maria Stuart“ am Deutschen Theater Berlin
Von Axel Vornbäumen
Nach mehr als 24 Jahren Haft ist die frühere RAF-Terroristin Brigitte Mohnhaupt am frühen Sonntagmorgen entlassen worden. Mohnhaupt war an mehreren Mordanschlägen der Rote Armee Faktion beteiligt.
Wenige Tage vor der angekündigten Entlassung Brigitte Mohnhaupts ist unklar, wann genau und wo die frühere RAF-Terroristin frei kommt. Ihr Anwalt will die Persönlichkeitsrechte der 57-Jährigen schützen.
Melancholie des Terrors: Der Künstler Raymond Pettibon probt in Berlin sein „Weathermen“-Stück
Caroline Fetscher über Claus Peymann und die RAF
Umstrittenes Buch stellt KSK und GSG 9 in die Tradition der Wehrmachtsspezialeinheit „Brandenburger“
Bundespräsident Horst Köhler wird sich einige Zeit mit seiner Entscheidung über eine Begnadigung des ehemaligen RAF-Terroristen Christian Klar lassen.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz geht davon aus, dass die RAF seit ihrer Auflösungserklärung von 1998 "als terroristische Gruppierung nicht mehr existent ist." Daran ändere auch die Kapitalismuskritik des RAF-Häftlings Christian Klar nichts.
Ex-RAF-Terrorist spricht von „Vergiftung der Öffentlichkeit“ / Kampfgefährtin Viett heizt Debatte an
Berlin - Der ehemalige RAF-Terrorist Christian Klar hat sein umstrittenes Grußwort, das auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz verlesen worden war, verteidigt. Klars Wortwahl hatte große Empörung hervorgerufen.
Es ist kein Geheimnis: Berlins politische Klasse tut sich nicht leicht mit Horst Köhler. Das wird auch seine Auswirkungen haben auf den Falle des um Gnade bittenden ehemaligen RAF-Terroristen Christian Klar.
Die heftige Kritik an seinem kapitalismuskritischen Grußwort hat den früheren RAF-Terroristen Christian Klar überrascht. Nun fühlt er sich einer Kampagne von "Meinungsblockwarten" ausgesetzt, die "aus Kalkül" gegen ihn polemisierten.
Bayerns Innenminister Günther Beckstein hat den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag, Hans-Christian Ströbele, scharf kritisiert. Er verhöhne die Opfer des RAF-Terrors.