zum Hauptinhalt
Thema

RAF

Buback, Schleyer, Ponto, Polizistenmorde – vier RAF-Terroristen und ihre Strafregister

Von
  • Frank Jansen
  • Axel Vornbäumen

Berlin - Sollte der Verfassungsschutz schon seit Jahren gewußt haben, wer aus der RAF den damaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback im April 1977 erschossen hat, dann muss der Fall nach Ansicht von Koalitions- wie Oppositionspolitikern neu aufgerollt werden. „Wenn Behörden seit Jahren über genaue Tathergänge Bescheid wussten, diese aber nicht der Justiz zur Verfügung gestellt haben,würde das eine juristische und politische Aufarbeitung erforderlich machen“, sagte FDP-Chef Guido Westerwelle.

Nach Aussage der Ex-RAF-Terroristin Verena Becker sollen Günter Sonnenberg und Stefan Wisniewski den Generalbundesanwalt Siegfried Buback ermordet haben und nicht Christian Klar. Jetzt fordern führende Politiker eine neue Untersuchung des Falles.

In die Diskussion um eine Begnadigung des früheren RAF-Terroristen Christian Klar gerät erneut Bewegung. Während das Landgericht Karlsruhe bereits über dessen beantragte Hafterleichterungen entschieden hat, will der Verfassungsschutz Klar erneut begutachten.

Wer hat 1977 auf Siegfried Buback geschossen? Neue Fakten sollen belegen, dass Christian Klar nicht entscheidend beteiligt war. Woher die Informationen kommen und wie glaubwürdig sie sind, bleibt aber genauso im Dunkeln, wie die Identität des Todesschützen. Von Jörg Vogler

Berlin - Das frühere RAF-Mitglied Peter-Jürgen Boock war der Anrufer, der den Sohn des 1977 in Karlsruhe ermordeten Generalbundesanwalt Siegfried Buback, Michael, über den Tathergang informierte. Das bestätigte der Stuttgarter Generalstaatsanwalt Klaus Pflieger am Donnerstag.

Hat Christian Klar im Jahr 1977 auf den damaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback geschossen? Dessen Sohn, Michael Buback, glaubt einem Informanten, der Klar entlastet - und fordert gleichzeitig die Offenlegung aller Informationen über den Tathergang.

Bubacks Sohn für Begnadigung / Ehemaliger RAF-Terrorist schreibt wieder an Bundespräsident

Von
  • Frank Jansen
  • Axel Vornbäumen

München - Der Sohn des vor 30 Jahren von der Roten Armee Fraktion (RAF) ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback spricht sich für eine Begnadigung des wegen dieser Tat verurteilten Christian Klar aus. Michael Buback schrieb in einem Beitrag für die „Süddeutsche Zeitung“, er habe „Informationen aus dem Bereich der RAF“ erhalten, die dafür sprächen, dass Klar nicht unmittelbar an dem Anschlag auf seinen Vater am 7.

Michael Buback, dessen Vater 1977 von der RAF ermordet worden war, befürwortet offenbar eine vorzeitige Freilassung des in Haft sitzenden Christian Klar. Der habe offenbar die tödlichen Schüsse nicht abgegeben.

Für seine Verfilmung der Geschichte der Rote Armee Fraktion versucht Produzent Berndt Eichinger, einen Großteil der Besetzung seines Films "Elementarteilchen" zu gewinnen.

Es wird Zeit, dass der Bundespräsident über das Gnadengesuch Christian Klars entscheidet

Von Axel Vornbäumen

Vor 20 Jahren soll sie bei Anschlägen geholfen haben Jetzt beginnt der Prozess gegen eine 58-Jährige

Von Hannes Heine

Der Sohn des vor 30 Jahren von RAF-Terroristen ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback, Michael Buback, hat die vorzeitige Freilassung ehemaliger Terroristen in Frage gestellt.

Karlsruhe - Mit einer Feierstunde will die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe heute an Generalbundesanwalt Siegfried Buback erinnern, der vor 30 Jahren, am 7. April 1977, durch Terroristen der Roten Armee Fraktion (RAF) ermordet worden war.

Wie Elfriede Jelineks RAF-Travestie „Ulrike Maria Stuart“ an den Münchner Kammerspielen zum Hörschauspiel verkümmert

Von Peter von Becker

Ich kann“, lässt Brecht seine Mutter Courage sagen, „nicht darauf warten, dass der Krieg gefälligst nach Bamberg kommt.“ Claus Peymann, der in die Rolle des Vater Courage vom Berliner Ensemble mehr und mehr hineinwächst, hat diesen Satz offenbar bei den aktuellen Proben verinnerlicht – und schießt nun aus allen verfügbaren Rohren.

Von Lars von Törne

Der Anschlag auf Büros der italienischen Handelskammer und des türkischen Unternehmerverbandes Tüsiad vor sechs Wochen steht offenbar im Zusammenhang mit der Kritik an der Grußbotschaft des früheren RAF-Terroristen Christian Klar.

„Ulrike Maria Stuart“ am Deutschen Theater Berlin

Von Axel Vornbäumen

Nach mehr als 24 Jahren Haft ist die frühere RAF-Terroristin Brigitte Mohnhaupt am frühen Sonntagmorgen entlassen worden. Mohnhaupt war an mehreren Mordanschlägen der Rote Armee Faktion beteiligt.

Wenige Tage vor der angekündigten Entlassung Brigitte Mohnhaupts ist unklar, wann genau und wo die frühere RAF-Terroristin frei kommt. Ihr Anwalt will die Persönlichkeitsrechte der 57-Jährigen schützen.

Umstrittenes Buch stellt KSK und GSG 9 in die Tradition der Wehrmachtsspezialeinheit „Brandenburger“

Von
  • Frank Jansen
  • Sarah Kramer

Das Bundesamt für Verfassungsschutz geht davon aus, dass die RAF seit ihrer Auflösungserklärung von 1998 "als terroristische Gruppierung nicht mehr existent ist." Daran ändere auch die Kapitalismuskritik des RAF-Häftlings Christian Klar nichts.

Berlin - Der ehemalige RAF-Terrorist Christian Klar hat sein umstrittenes Grußwort, das auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz verlesen worden war, verteidigt. Klars Wortwahl hatte große Empörung hervorgerufen.

Die heftige Kritik an seinem kapitalismuskritischen Grußwort hat den früheren RAF-Terroristen Christian Klar überrascht. Nun fühlt er sich einer Kampagne von "Meinungsblockwarten" ausgesetzt, die "aus Kalkül" gegen ihn polemisierten.

console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })