BR Volleys empfangen Düren : Egor Bogachev und seine besondere Rückkehr

Am Samstag wird Egor Bogachev in der Max-Schmeling-Halle zum ersten Mal nicht das Trikot der BR Volleys tragen.

Egor Bogachev (Nummer 17) feierte viele Erfolge mit den Berlinern.
Egor Bogachev (Nummer 17) feierte viele Erfolge mit den Berlinern.Foto: dpa

Egor Bogachev ist sicher: „Es wird sehr ungewohnt sein.“ Zum ersten Mal wird der Volleyball-Nationalspieler am Samstag in der Max-Schmeling-Halle nicht im Trikot der BR Volleys auflaufen. Dann empfangen die Berliner den Liga-Konkurrenten Düren (18.30 Uhr/Sporttotal.tv). Der 22-Jährige ist vor dieser Saison vom Deutschen Meister in die Nähe von Aachen gewechselt. Auch wenn Bogachev dort wohl keine Titel holen wird, aus seiner Sicht hat sich der Schritt gelohnt. „Ich bin richtig zufrieden. Ich bekomme deutlich mehr Einsatzzeiten“, sagt er. „Ich wollte unbedingt eine andere Rolle im Team.“

Bogachev erfährt die Rückendeckung von Dürens Trainer Stefan Falter. Beim Sieg gegen die Alpenvolleys wurde er sogar zum Spieler des Spiels gewählt. Andererseits mussten Bogachev und seine Teamkollegen schon einige überraschende Niederlagen hinnehmen, etwa das 0:3 am Donnerstag gegen Herrsching. „Es ist für uns eine echte Achterbahnfahrt bisher“, sagt der Außenangreifer. „Wir haben aber enormes Potenzial. Und nach jedem schlechten Spiel kam wieder ein gutes.“

So optimistisch er also die Partie gegen den Tabellenführer angeht, von der starken Frühform der Volleys ist er schon überrascht: „Dass die Spieler nach dieser schwierigen Vorbereitung alle bereits auf Weltklasse-Niveau sind, motiviert uns aber umso mehr.“ Motivation zieht Bogachev aber auch aus der Tatsache, dass er wieder vor seiner Familie und seinen Freunden spielen kann. „Mindestens die halbe Halle kommt über meine Dürener Mitspieler Björn Andrae, Tim Broshog und mich. Wir sind ja alle Berliner“, sagt er – und ergänzt mit einem Lachen. „Wenn am Samstag nicht ausverkauft ist, weiß ich auch nicht.“

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