Pflaster verhindert Durchblick : Kuriose Begründung von Höwedes nach Eigentor

Lok Moskaus Abwehrspieler Höwedes trifft im Spiel bei Bayer Leverkusen ins falsche Tor. Am Ende kann er darüber lachen.

Benedikt Höwedes unterlief in Leverkusen ein Eigentor. Am Ende konnte er drüber lachen.
Benedikt Höwedes unterlief in Leverkusen ein Eigentor. Am Ende konnte er drüber lachen.Foto: imago images/Chai v.d. Laage

Der frühere Weltmeister Benedikt Höwedes hat für sein Eigentor im Champions-League-Spiel bei Bayer Leverkusen eine kuriose Begründung. „Ich hätte nicht mit Pflaster spielen dürfen“, sagte der Innenverteidiger von Lokomotive Moskau, der fünf Tage zuvor eine große Platzwunde über dem linken Auge erlitten hatte.

Höwedes hatte beim 2:1-Sieg des russischen Pokalsiegers in Leverkusen unfreiwillig das zwischenzeitliche 1:1 erzielt (25.).

„Der Doc hatte mir geraten, mit Maske zu spielen. Das habe ich abgelehnt, weil man damit nicht gut sieht. Aber mit dem Pflaster war es auch nicht besser“, sagte der 31-Jährige und ergänzte mit Blick auf das Selbsttor: „Das klingt vielleicht nach einer Ausrede, aber vielleicht habe ich in dem Moment nicht richtig gesehen. Insgesamt war das ein bisschen unglücklich, aber auch ein bisschen ungeschickt. Aber da wir gewonnen haben, kann ich am Ende drüber lachen.“

In der zweiten Halbzeit riss sich Höwedes das Pflaster runter und spielte ganz ohne Schutz der mit mehreren Stichen genähten Wunde. „Ich habe mich damit viel wohler gefühlt“, sagte der langjährige Schalker: „Es ist zwar wieder ein bisschen aufgerissen und muss wieder genäht werden. Auch tat der Kopf etwas weh. Aber das ist mir lieber, als vielleicht noch ein zweites Eigentor zu machen.“

In den kommenden Spielen will Höwedes „in jedem Fall“ ohne Pflaster spielen. (dpa)

Jetzt neu: Wir schenken Ihnen 4 Wochen Tagesspiegel Plus!