Gesundheit : „Die Erde war kein Schneeball“

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Vor 500 bis 850 Millionen Jahren durchlief die Erde eine Phase extremer Vereisung, das Cryogenium. Einige Forscher vertreten die These von der „Schneeball-Erde“, nach der die Weltmeere damals völlig zugefroren waren. Untersuchungen von Sedimentablagerungen widersprechen jetzt dieser Theorie. Wie internationale Forscher um Philip Allen (Imperial College, London) im Fachblatt „Geology“ (Band 35, Seite 299) berichten, gab es auch im Cryogenium starke Klimaschwankungen, wie sie auf einer Schneeball-Erde nicht möglich gewesen wären. „Wäre die Erde lange Zeit vollkommen vereist gewesen, hätte kein Wasser aus den Ozeanen verdampfen können und es hätte keine Niederschläge gegeben“, sagt Allen. In den Sedimentablagerungen aus dem Cryogenium stießen die Forscher jedoch auf Perioden, in denen es offenbar starke Erosionen durch Niederschläge gegeben hat. Die Forscher konnten drei Epochen identifizieren, in denen es tatsächlich extrem kalt war. Doch zwischen diesen Epochen hat es offenbar wärmere Zwischeneiszeiten gegeben. kay

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