Wirtschaft : Langsames Ausschlachten

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Der Abwicklungsprozess für BenQ Mobile könnte nach Ansicht des Insolvenzverwalters Martin Prager acht bis zehn Jahre dauern. So lange könnten Gerichte möglicherweise benötigen, um alle von möglichen Gläubigern geltend gemachten Ansprüche zu beurteilen. Am 21. März tritt die Gläubigerversammlung in einer Münchner Reithalle zusammen. Sie erhält einen Überblick, was aus dem Betriebsvermögen für sie übrig bleiben könnte. „Einige hundert Menschen“ erwarten die Insolvenzverwalter, darunter auch BenQ-Mitarbeiter, die etwa auf eine Abfindung pochen. Ab Juni werden dann die Maschinen und ganze Fertigungsstrecken versteigert . Termine und Orte stehen noch nicht fest. Der BenQ-Betriebsrat erwartet, dass auch Siemens als Käufer auftritt: Der Konzern wolle so möglicherweise verhindern, dass ihm die billige Insolvenzmasse den Markt kaputtmacht. Siemens stelle viele der jetzt zum Verkauf stehenden Maschinen her. nso

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