Klingt doch eigentlich ganz entspannt: vorlesungsfreie Zeit. Was dann aber doch nur die Betroffenen wissen: Man schreibt Klausuren und Hausarbeiten.
Erdbeben
Die Brennstäbe im Reaktor 4 des japanischen AKW Fukushima liegen nach Einschätzung der US-Atomregulierungsbehörde NRC komplett frei. Demnach müsse die Strahlenbelastung "extrem hoch" sein.
Atomkraftwerke sind bisweilen kaum versicherbar. Im Falle eines bewaffneten Konflikts oder einer schweren Naturkatastrophe kommen die Versicherer nicht für Schäden auf, bei Terroranschlägen hingegen schon.

Bis vor wenigen Tagen hat die schwarz-gelbe Koalition noch jeden als Romantiker beschimpft, der an der Sicherheit deutscher Atomkraftwerke Zweifel gehegt hat. Nun kann es ihr selbst nicht schnell genug gehen mit dem Abschalten.

Trotz des Japan-Schocks setzt sich der Autokonzern nach Rekorden im Jahr 2010 noch höhere Ziele. Zur Zeit prüft BMW den Bau weiterer Werke in Schwellenländern wie Russland oder Brasilien.

Die Nuklearkrise in Fukushima spitzt sich zu – das macht Japans Premierminister wütend. Ein Sicherheitsbehälter könnte beschädigt worden sein. Die Radioaktivität steigt, genau wie die Temperatur der Abklingbecken bei drei anderen Reaktoren.
Unternehmen bringen ihre Mitarbeiter außer Landes oder in den Süden der Insel. Auch viele deutsche Medien haben ihre Korrespondenten aus Tokio angezogen.

Potsdams Judoka sind nach dem Trainingslager in Japan wohlbehalten in Deutschland gelandet
Die Atomkatastrophe in Japan widerlegt jedes Sicherheitskonzept
Internationale Schule plant Spendenaktion für Japan / Katastrophe überschattet traditionelle Feste
Es ist wahrlich ein Wunder der Natur, dass den Merkels, Westerwelles und Röttgens, den wandelbaren Pinocchios der deutschen Politik, nicht allesamt lange Nasen wachsen, dass sie nicht wenigstens erröten und einen Moment die Augen niederschlagen. Aber nein, sie haben mal wieder alles richtig gemacht; doch sie merken nicht, welchen größten anzunehmenden Unsinn sie da schon wieder reden.

An den internationalen Finanzmärkten ist am Montag zeitweise Panik ausgebrochen. Ausgehend von der Börse in Tokio, wo der Nikkei-Index knapp elf Prozent absackte, setzte sich die Verkaufswelle weltweit fort.

Das Erdbeben und eine mögliche Nuklearkatastrophe in Japan haben schlimmstenfalls auch für die Weltwirtschaft fatale Folgen.

Dienstag wurde in Japans Hauptstadt erstmals erhöhte Strahlung gemessen. Viele verlassen nun die Stadt – Panik gibt es aber nicht

Kröten ziehen sich zurück, Ameisen werden hyperaktiv: Forscher fragen sich, ob Tiere einen siebten Sinn für Katastrophen haben und ob sie bei der Früherkennung helfen können.

Tsunamis sind an vielen Orten möglich, auch in Europa. Vor allem das Mittelmeer ist bedroht. Doch von einem Frühwarnsystem, das auf dem aktuellen Stand der Technik ist, sind die Anrainer weit entfernt.

Noch vor kurzem sprach die Bundesregierung über die Alternativlosigkeit und Ungefährlichkeit selbst ältester deutscher Kernkraftwerke. Jetzt aber können die Merkels, Westerwelles und Röttgens gar nicht schnell genug an den Ausschalter kommen.
200 bis 300 Teilnehmer/ Jakobs: Entscheidung der Stadtwerke gegen Atomstrom Modell für andere Städte

Neue ReisewarnungAngesichts der Atomkatastrophe hat das Auswärtige Amt in Berlin am Dienstag eine „Teil-Reisewarnung“ für den Nordosten Japans erlassen. Es riet außerdem von nicht erforderlichen Reisen nach Japan generell ab.

Die Lage im Atomkraftwerk Fukushima gerät immer mehr außer Kontrolle. Auch in Tokio wurden inzwischen erhöhte Strahlenwerte gemessen. Japanische Medien geben Hinweise für den Fall einer radioaktiven Verstrahlung. Die Ereignisse des Tages im Live-Ticker.
Der Regierende Bürgermeister Wowereit hat der Bevölkerung von Tokio die Anteilnahme der Berliner nach dem verheerenden Erdbeben bekundet und Hilfe angeboten. Zwischen Berlin und Tokio existiert eine Städtepartnerschaft.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat nach dem Erdbeben in Japan eine Kehrtwende in der Atompolitik vollzogen. Welche Folgen hat die Aussetzung der Laufzeitverlängerung für deutsche Kernkraftwerke?

Von 9/11 zu 3/11: Dem Déjà-vu-Erlebnis kann man sich kaum entziehen. Die beherrschenden Gefühle sind Angst und Wut. Warum die Ereignisse in Japan eine ähnlich historische Zäsur markieren wie die Terroranschläge vom 11. September 2001.
Der Fall Japan zeigt, dass die Verwendung der Atomenergie nicht nur ein deutsches oder europäisches, sondern ein globales Problem ist. Letztlich sind die Gefahren der Kernenergie nicht beherrschbar. Ein Gastkommentar.

In größter Not verhalten sich die meisten Japaner bewundernswert ruhig. Über das Warum dieser stoischen Haltung gibt es viele Thesen.

Der japanische Atomkonzern Tepco, dem zwei der drei vom Tsunami betroffenen Anlagen gehören, ist schon oft wegen dubioser Machenschaften aufgefallen. Offenbar hatte der Energieversorger systematisch Pannen vertuscht.
Die Chancen, im japanischen Katastrophengebiet noch Überlebende zu finden, werden immer geringer. Vier Tage nach dem verheerenden Erdbeben haben Rettungskräfte nun zwei Überlebende gerettet.

Einen „Einschnitt für die Welt“ hat die Kanzlerin die dramatischen Vorgänge in Japan genannt. Man könne nun nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Das sieht man in anderen Teilen der Welt anders – noch.
Wie zwei in Potsdam lebende Japaner die drohende Atomkatastrophe in ihrer Heimat erleben
Es ist eine simple Frage, auf die viele Japaner eine Antwort suchen: Soll die Tür offen sein oder verriegelt? Offen wegen der vielen Nachbeben. Verriegelt wegen der radioaktiven Wolke. Ein Land am Rand der atomaren Katastrophe.
Atomstrom darf auch europaweit nur noch eine Brückentechnik sein
In größter Not verhalten sich die meisten Japaner bewundernswert ruhig

Größer, schlimmer, unwahrscheinlicher: Warum wir das atomare Risiko nicht zu Ende denken.

Die Bundesregierung rudert zurück, von den nahenden Wahlterminen verschreckt und von der Realität eingeholt. Nun kann sie nicht mehr leugnen, was sie immer wieder bestritt: Nuklearanlagen sind eine Hochrisikotechnologie

Die Aktienkurse in Tokio stürzen ab. In Deutschland verlieren die großen Akw-Betreiber
Womöglich schrumpft die japanische Wirtschaft nun monatelang – schon seit 1991 steckt sie in der Krise
EISKUNSTLAUF WM in Tokio verschoben Wegen des Erdbebens in Japan und seiner Folgen hat die Internationale Eislauf- Union die WM in Tokio in der kommenden Woche verschoben. In einigen Wochen sollen die Titelkämpfe an einem anderen japanischen Ort stattfinden.

Die polnischen Pläne zum Bau von zwei Atomkraftwerken bis 2030, darunter eines bei Danzig, beunruhigen in Deutschland. „Kernkraft ist keine Lösung“, sagte Berlins Regierungssprecher Richard Meng.
Die Bundesregierung setzt die Laufzeitverlängerung für Atommeiler nach den Vorgängen in Japan aus – aber besorgt ist nicht nur Berlin. Vor allem Österreich sieht sich durch gefährliche Nachbarschaft bedroht.

Der Anteil der Erneuerbaren in Japan ist gering. Experten sehen ein großes Potenzial bei der Windkraft