Berlkönig vor dem Aus : Rot-rot-grüne Koalition will Sammeltaxis nicht finanzieren

2018 startete die BVG den Sammeltaxidienst Berlkönig. Nun bräuchte der Dienst Mittel vom Land, doch die wird es nicht geben.

"BerlKönig": Solche Sharing-Vans sind wohl nicht mehr allzu lange auf Berlins Straßen zu sehen.
"BerlKönig": Solche Sharing-Vans sind wohl nicht mehr allzu lange auf Berlins Straßen zu sehen.Foto: picture alliance / Paul Zinken/d

Die Sammeltaxis der BVG stehen vor dem Aus. Die rot-rot-grüne Koalition will den Weiterbetrieb des Berlkönig nicht finanzieren, wie zunächst „Morgenpost“ und RBB berichteten. Demnach wird das Angebot aller Voraussicht nach Ende April eingestellt. Die Fraktionen von Linke und SPD hatten am Dienstag entsprechend entschieden.

Die Grünen fassten noch keinen Beschluss. Sie teilen zwar die Position ihrer Partner, keine Landesmittel für den Fahrdienst auszugeben. „Aber wir finden die Idee von Ride-Pooling grundsätzlich wichtig und deshalb haben wir heute sehr facettenreich diskutiert“, sagte Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek.

Die BVG hatte zuletzt dafür geworben, dass das Land einspringt, wenn der Vertrag mit der Mercedes-Tochter Viavan ausläuft – die hatte bislang Fahrzeuge und Fahrer gestellt. Dann wären jährlich rund 43 Millionen Euro fällig geworden. Tsp

Jetzt neu: Wir schenken Ihnen Tagesspiegel Plus 30 Tage gratis!