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CDU-Fraktion Berlin : Entscheidung: Burkard Dregger soll Fraktionschef werden

Dreiertreffen am Dienstagmorgen: Monika Grütters, Mario Czaja und Burkard Dregger entscheiden, dass Dregger für CDU-Fraktionsvorsitz kandidieren soll.

CDU-Innenexperte Burkard Dregger, der auch den Vorsitz des Amri-Untersuchungsausschusses hat.
CDU-Innenexperte Burkard Dregger, der auch den Vorsitz des Amri-Untersuchungsausschusses hat.Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/picture-alliance

Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Burkard Dregger, soll bei der Wahl am 12. Juni als Fraktionschef der CDU kandidieren.

Darauf haben sich Dregger selbst und der ebenfalls an dem Posten interessierte CDU-Abgeordnete Mario Czaja bei einem Gespräch am Dienstagmorgen, das die CDU-Landesvorsitzenden Monika Grütters moderiert hatte, geeinigt. Das Gespräch sei "konstruktiv und vertrauensvoll" gewesen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der beiden Abgeordneten. "Im Interesse einer von der ganzen Breite der Partei getragenen Lösung, die neben dem Vorsitz in der Fraktion auch die Gesamtaufstellung von Partei und Fraktion im Blick behält, sind wir übereingekommen, dass Burkard Dregger für den Fraktionsvorsitz kandidiert und Mario Czaja bereit ist, als Stellvertretender Fraktionsvorsitzender zur Verfügung zu stehen", heißt es.

Am Donnerstag war Florian Graf überraschend zurückgetreten

Zu der Lösung sei man deshalb so zügig gekommen, weil man alle Kraft "für die Herausforderungen unserer Stadt einsetzen wollen". Erst am vergangenen Donnerstag war Florian Graf überraschend als Fraktionsvorsitzender zurückgetreten. Die Neuwahl ist für den 12. Juni angesetzt. Den neuen Kandidaten suchte man seitdem eilig. Mächtige Kreisverbände hatten sich zunächst für eine Kandidatur Mario Czajas ausgesprochen. Wie das Ergebnis der geheimen Wahl ausfallen wird, ist dementsprechend offen. Deshalb heißt es auch in der Erklärung: "Wir brauchen Geschlossenheit, eine breite Aufstellung und die Einbindung aller klugen Köpfe und engagierten Mitstreiter. Wir haben die Hoffnung, dass wir dafür gemeinsam die Kraft finden. Das hat unsere Heimatstadt Berlin verdient."

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