Frau fällt von Karussell : „Potsdamer Oktoberfest“ nach tödlichem Unglück geschlossen

Eine 29-Jährige Mitarbeiterin eines Fahrgeschäfts verunglückt tödlich auf dem „Potsdamer Oktoberfest“. Das Fest bleibt vorerst geschlossen.

Eine 29-Jährige ist am späten Sonntagnachmittag auf dem „Potsdamer Oktoberfest“ tödlich verunglückt.
Eine 29-Jährige ist am späten Sonntagnachmittag auf dem „Potsdamer Oktoberfest“ tödlich verunglückt.Foto: Julian Stähle/dpa

Nach dem Tod der Mitarbeiterin eines Fahrgeschäfts auf dem „Potsdamer Oktoberfest“ prüft die Polizei nun die Hintergründe. Die Ermittlungen liefen weiter, sagte eine Polizeisprecherin am Montag.

Am Sonntagnachmittag war die 29-jährige Frau beim Start des Karussells namens „Playball“ von einer sich drehenden Plattform mit Gondeln mehrere Meter in die Tiefe gestürzt. Die Ermittler leiteten ein Verfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung ein. Auch das Amt für Arbeitsschutz sollte laut Polizei hinzugezogen werden.

Nach dem Unglück ist das Fest vorerst geschlossen. „Wir würden gerne wieder öffnen, aber warten noch auf die Entscheidung der Polizei“, sagte der Vorsitzende des Brandenburgischen Schaustellerverbandes, Thomas Müller, am Montag.

Das Fest hatte am Freitag im Potsdamer Lustgarten begonnen und sollte nach dem ursprünglichen Plan bis zum kommenden Samstag dauern. Auf dem Areal gibt es mehrere Fahrgeschäfte, ein Riesenrad und ein großes Festzelt. Der Veranstalter bezeichnet das Fest als das „größte Oktoberfest der Region“. (dpa)