Verschwundenes Mädchen aus Berlin : Georgine Krüger: Polizei sucht anonymen Anrufer

2006 verschwand die damals 14-jährige Georgine aus Moabit - spurlos. Nun erhofft sich die Polizei mit der Veröffentlichung eines anonymen Anrufs neue Hinweise.

Georgine. Vermisst seit zwölf Jahren, verschwunden in Moabit. Foto: Polizei
Georgine. Vermisst seit zwölf Jahren, verschwunden in Moabit. Foto: PolizeiFoto: dpa

Vor zwölf Jahren verschwand Georgine Krüger, seitdem fehlt von der damals 14-Jährigen jede Spur. Sie stieg aus einem Bus an der Stendaler Straße in Moabit - und war weg. Doch die Polizei gibt nicht auf, auch nach bislang 233 Hinweisen, die alle ins Nichts liefen.

Nun sucht die Polizei mit einer ungewöhnlichen Methode weiter nach dem verschwundenen Mädchen: Im Internet postete sie jetzt einen Audiomitschnitt, knapp eine Minute lang. Zu hören sind zwei Anrufe eines Mannes, der behauptet, Georgine befinde sich seit dem 25. September 2006 in Brieselang im Landkreis Havelland. Er wirkt aufgeregt: "Haben Sie Stift und Papier?", vergewissert er sich.

Die beiden Anrufe stammen vom 31. März 2018, das dortige Waldgebiet wurde bereits umfangreich durchsucht - mit Leichenspürhunden, Drohnen und 20 Polizisten. Ohne Erfolg.

Die Polizei erhofft sich durch die Veröffentlichung der Audiodatei nun weitere Hinweise, vor allem auf die Identität des Anrufers. Den Anruf können Sie hier hören.

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