
Volle Mülltonnen, keine Zeitungen und leere Briefkästen – nicht nur die Berliner leiden unter dem Schneechaos, auch Postboten und BSR-Mitarbeiter sind Opfer des Winters.

Volle Mülltonnen, keine Zeitungen und leere Briefkästen – nicht nur die Berliner leiden unter dem Schneechaos, auch Postboten und BSR-Mitarbeiter sind Opfer des Winters.
Wer in Berlin seinen Gehweg streut oder die Hinterlassenschaft seines Hundes beseitigt, gerät schnell in den Ruf, ein Spießer zu sein Weil wir in unserer anarchisch-bunten Metropole so entspannt sind? Oder einfach nur rücksichtslos? Von Markus Hesselmann
TASKFORCEAm heutigen Montag startet die Berliner Stadtreinigung (BSR) mit 650 zusätzlichen Arbeitslosen eine neue Offensive gegen Eisglätte und Schnee auf den Gehwegen. Arbeitslose haben in diesem Winter bereits 14 000 Arbeitstage geleistet.
Die BSR startet eine neue Offensive gegen die Eisglätte.

Wer in Berlin seinen Gehweg streut oder die Hinterlassenschaft seines Hundes beseitigt, gerät schnell in den Ruf, ein Spießer zu sein. Weil wir in unserer anarchisch-bunten Metropole so entspannt sind? Oder einfach nur rücksichtslos? Diskutieren Sie mit!
Ein Atommeiler im Kernkraftwerk bei Greifswald wird abgeschaltet

Werbung begleitet uns in der Stadt auf Schritt und Tritt, sie klebt an Denkmälern, Häusern, Bussen und Baugerüsten. Jetzt geht der Senat gegen Großflächenposter vor und macht sich stark für weniger Plakate im öffentlichen Raum. Was denken Sie darüber? Diskutieren Sie mit!
Seit gestern gibt es bei der BSR kostenlos Streugut. An den Ausgabestellen drängelten sich die Berliner.

Arbeitslose, Häftlinge, Hausmeister greifen jetzt zu Spaten und Presslufthammer. Und die BSR kümmert sich jetzt auch verstärkt um die Seitenstraßen.

Kampf dem Glatteis und den Folgen: Die Berliner Stadtreinigung gibt nun gratis Splitt ab. Bei Glätte-Unfällen muss die Streufirma zahlen – oder die Versicherung.

Berliner Politiker wollen Gesetz ändern, um extreme Glätte künftig zu verhindern: Gehwege sollen bis auf die Platte geputzt werden

Politiker wollen das Gesetz ändern, um extreme Glätte künftig zu verhindern: Gehwege sollen bis auf die Platte geputzt werden. Außerdem wird über eine "Glätte-Hotline" nach dem Vorbild Hamburgs nachgedacht.
Frustthema Winter: Hunderte Berliner landen mit Knochenbrüchen in Kliniken. Die Stadtreinigung kämpft nun im Sondereinsatz gegen ungeräumte Gehwege.

Jetzt auch die BVG. Zum S-Bahn-Chaos kommt nun ein Warnstreik im Nahverkehr hinzu. Lahmgelegt wird der Betrieb dadurch zwar nicht, doch es ist mit Ausfällen bei Bussen und U-Bahnen zu rechnen. Auch bei Bundesbehörden und der BSR soll die Arbeit stundenweise ruhen.

Der Winter hat die Berliner fest im Griff - leider auch Gehwege. Fußgänger rutschen, schlittern, stürzen. Die Krankenhäuser melden offene Knochenbrüche. Haben andere Städte bessere Strategien gegen den spiegelglatten Untergrund?
"Silo leer? – Salz kommt per Mausklick!", steht auf der Internetseite des Unternehmens Esco, von dem auch die BSR ihr Tausalz bezieht. Im Moment gilt: Silo leer! – Salz kommt oder auch nicht.
Vor allem alte Menschen und Behinderte leiden unter den Schlitterbahnen auf den Gehwegen Die Kiezstreifen haben derzeit vor allem eine Aufgabe: räumfaule Hausbesitzer ausfindig zu machen.

Trotz Neuschnees will die BSR nur noch Autobahnen komplett enteisen, sonst muss Split reichen. Die glatteisbedingten Verletzungsfälle häufen sich unterdessen.
UPDATE Nach nächtlichen Schneefällen sind auf Brandenburgs Straßen zahlreiche Fahrzeuge ins Rutschen geraten. Auf dem Berliner Ring kam ein Mensch ums Leben, mehrere Autobahnen mussten gesperrt werden. Am Nachmittag entspannte sich die Lage.

Heute soll Sturmtief "Jennifer" Neuschnee und Wärme bringen. Bei der BSR herrscht Urlaubsverbot - und alle kaufen Frostschutzmittel.
„Das läuft glatt / 1160 Arbeitsloseunterstützen den BSR-Winterdienst“von Sandra Dassler vom 16. JanuarIn den letzten Monaten bin ich häufiger in Berlin zu Gast, und ich muss aktuell Erschreckendes feststellen.

Neben Kevin Kuske tritt auch Andreas Barucha aus Potsdam als Bob-Anschieber bei Olympia in Vancouver an
Berliner Politiker lehnen die von Roland Koch geforderte "strenge Arbeitspflicht" für Hartz-IV-Empfänger ab. SPD und Verdi halten den Vorwurf für unerträglich, dass Erwerbslose nicht arbeiten wollen.

1160 Arbeitslose unterstützen den BSR-Winterdienst. Viele melden sich schon im Herbst dafür – freiwillig. Manche verzichten in dieser Zeit auch auf die Hartz-IV-Leistungen.
In St. Moritz wird am Wochenende der vorletzte Bob-Weltcup der Saison ausgetragen.

So viel Schnee war selten: Autofahrer müssen Zwangpausen einlegen – und sogar Hubschrauber dienen als Räumgerät.

Weiß und Weiß macht Schwarz: Schnee und Salz. Aber wie viel davon verträgt die Umwelt? In Berlin beantwortet diese Fragen ein Computer. Eine Nachtfahrt auf dem Streuer St 516.

Tief "Daisy" ist vorübergezogen, ein neues Hoch bringt klirrende Kälte. Die Stadtreinigung ist weiter rund um die Uhr im Einsatz, es gibt mehr Unfälle, doch nur geringe Schäden.

Die S-Bahn schränkt das Angebot nochmals ein / Bislang wurden nur Hauptstraßen geräumt

Während Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein unter Tief Daisy zu leiden haben, sind Berlin und Brandenburg kaum betroffen. Das Verkehrschaos bleibt auch am Sonntag aus. Auch die Bahn fuhr fast ohne Einschränkungen.
Die auch für Berlin angekündigten Schneemassen blieben bis Samstagabend aus, doch was den ganzen Tag vom Himmel rieselte, summierte sich am Ende doch. Weichen wurden zugeweht und nur die Hauptstraßen wurden geräumt.
Von einem Chaos ist in der Region Berlin-Brandenburg noch nichts zu merken. Die Berliner Stadtreinigung ist allerdings seit Freitagnacht mit der kompletten Flotte an Räumfahrzeugen im Einsatz. Meteorologen rechnen mit insgesamt etwa zehn Zentimeter Neuschnee an diesem Wochenende.

Fast schon hysterisch wurde vor dem Tief Daisy gewarnt. Doch bisher zeigt sich die Hauptstadt widerstandsfähig. Polizei und Stadtreinigung sind sich einig: Die Lage ist beherrschbar. Flüge von Tegel nach München wurden gestrichen.
Selbst wenn der Schnee als waagerechter Vorhang vor dem Fenster vorbeifegt, bietet das Radio erfahrungsgemäß Trost: „Wir sind mit 450 großen Streufahrzeugen und 2000 Mann im Einsatz“, wird ein Sprecher der Berliner Stadtreinigung (BSR) dort auf allen Sendern sagen wie eh und je. Dafür, dass dieses Versprechen eingehalten wird, sorgt maßgeblich Robert Drieß, Abteilungsleiter für Organisation und Technik bei der BSR und damit auch Chef des Berliner Winterdienstes.
Selbst wenn der Schnee als waagerechter Vorhang vor dem Fenster vorbeifegt, bietet das Radio erfahrungsgemäß Trost: „Wir sind mit 450 großen Streufahrzeugen und 2000 Mann im Einsatz“, wird ein Sprecher der Berliner Stadtreinigung (BSR) dort auf allen Sendern sagen wie eh und je. Dafür, dass dieses Versprechen eingehalten wird, sorgt maßgeblich Robert Drieß, Abteilungsleiter für Organisation und Technik bei der BSR und damit auch Chef des Berliner Winterdienstes.
Einsatzkräfte und Stadtreinigung haben sich auf kräftigen Schneefall eingestellt. Gasag und Vattenfall zeigen Kulanz wegen der Kälte.

Hausbesitzer gefordert: Die Bezirksämter verhängen Bußgelder bei Verstößen gegen die Räumpflicht. In den nächsten Tagen soll es neuen Schnee geben. Immerhin: Die Stadtreinigung ist vorbereitet und kann ihre Winterdienstflotte mit bis zu 2000 Mitarbeitern auf die Straßen schicken.

Nach dem Dreikönigstag wird der Weihnachtsbaum abgeschmückt. Doch wohin mit der nadelnden Nordmanntanne? Was man bei der Entsorgung beachten sollte.
Am Montag kommender Woche beginnt die Berliner Stadtreinigung (BSR) damit, die Weihnachtsbäume abzuholen.

Die BSR und private Räumdienste kommen mit der Straßenräumung in Berlin nicht hinterher – auch viele Gehwege sind voll Matsch und Eis.
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