Im Konflikt um die neue Wertstofftonne bemühten sich die Kontrahenten am Dienstag um Entschärfung. Alba-Chef Eric Schweitzer wollte sich dem Vernehmen nach am Abend mit Umweltstaatssekretär Benjamin Hoff (Linke) treffen.
BSR Berlin
Der Senat hat einen Antrag der Entsorgungsfirma Alba abgelehnt, eine neue Wertstofftonne einzuführen. Alba-Chef Schweitzer will zur Not gegen das Verbot der Wertstofftonne klagen.

Bislang sammelt Alba in der Hauptstadt den wiederverwertbaren Abfall in der gelben Tonne. Das kann sich ändern, wenn die BSR flächendeckend in das Geschäft mit der Wertstofftonne der Zukunft einsteigt.
Kooperation und nicht Provokation bestimmte lange das Verhältnis zwischen den Abfallentsorgern Berliner Stadtreinigung und Alba. Das ist nun vorbei. Alba und BSR kämpfen um private Wertstoffe.
Die Bar 25 hat Interesse am Spreepark Szenelokal am Ufer muss im September schließen

Die bekannte Berliner Bar 25 muss umziehen. Bei der Suche nach einem neuen Standort können sich die Betreiber auch ein Kulturprojekt auf dem verwucherten Spreepark-Gelände im Plänterwald vorstellen.
Berlin - Die Anklage lautet auf Korruption und Geheimnisverrat: Die Berliner Staatsanwaltschaft hat den Finanzvorstand der Berliner Stadtreinigung (BSR), Lothar Kramm, angeklagt. Der 65-jährige Manager soll den Ermittlungen zufolge durch die Weitergabe von Insiderinformationen die Ausschreibung eines 150 Millionen schweren Großauftrags zur Modernisierung der Müllverbrennungsanlage Ruhleben beeinflusst haben.

Die Berliner Stadtreinigung sieht in der Anklage wegen Korruption und Geheimnisverrats gegen ihren Finanzvorstand Lothar Kramm erhebliche Beweismängel und rechnet nicht mit der Eröffnung eines Hauptverfahrens durch das Landgericht.
Bestechlichkeit sowie Verrat von Dienstgeheimnissen in acht Fällen wirft die Staatsanwaltschaft Lothar Kramm vor, der Finanzvorstand der Berliner Stadtreinigung ist. Die BSR spricht von einer Vorverurteilung.
Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Finanzvorstand der Berliner Stadtreinigung (BSR), Lothar Kramm, Anklage wegen Korruptionsverdachts erhoben. Angeblich wurde ein Millionenauftrag manipuliert.

Kürzere Fahrtrouten, weniger Lastkraftwagen: Die Berliner Stadtreinigung (BSR) kontrolliert sich ständig selbst. Mit dem Ziel: Mehr Service zu bieten, dabei aber noch effizienter und billiger zu werden.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden ab Oktober 2010 von einer Frau geführt. Neue Vorstandschefin soll die 41-jährige promovierte Psychologin Sigrid Nikutta werden. Der Aufsichtsrat muss aber noch zustimmen
Die Landeshauptstadt rüstet den Winterdienst auf: Nachdem Potsdam im jüngsten Mammut-Winter fortlaufend Kritik wegen schlecht geräumter Straßen und Wege einstecken musste, setzt die Stadtverwaltung jetzt auf bessere Qualität. Per europaweiter Ausschreibung wird ein Winterdienst-Unternehmen gesucht, das ganz Potsdam aus einer Hand von Schnee und Eis befreit.
Schüler aus Einwandererfamilien trafen gestandene Chefs – und zeigten gesundes Selbstbewusstsein. Sie wollen einen sauberen Kiez, viele Kinder, ehrliche Arbeit und am liebsten alle kriminellen Ausländer ausweisen.
Die Arbeitsagentur fördert mit einem Beschäftigungszuschuss Langzeitarbeitslose, die bei der Stadtreinigung arbeiten wollen. Die Arbeitsverträge sind befristet, doch eine längere Beschäftigung ist möglich.
Die Berliner Stadtreinigung (BSR) hat ihren umfangreichen Frühjahrsputz beendet. „Wir haben in diesem Frühjahr fast so viel Straßendreck beseitigt wie normalerweise im gesamten Jahr“, sagte ein BSR-Sprecher.
Professor Tsokos ermittelt.
Stefan Jacobs überlegt, ob er ins Straßenreinigungsgeschäft einsteigt

Laubbläser erleichtern den Frühjahrsputz im Garten. Doch sie sind ungesund und ökologisch verheerend. Das Umweltbundesamt würde die Geräte am liebsten verbieten.

Bis Ostern sollte der Winterdreck weg sein. Doch auf vielen Straßen liegen immer noch Splitt und Müll.
Weil die Senatsverwaltung 197 Straßen öfter reinigen lassen will, sollen die Anlieger erheblich mehr dafür zahlen.

Immer noch liegt tonnenweise Splitt auf den Berliner Straßen. Die BSR hofft, die Stadt bis Ostern sauber zu haben - sicher ist das nicht. Der Kreuzberger Thomas Feldmann glaubt nicht daran und startete am Samstag den zweiten freiwilligen Kiez-Putz.
Kiez-Putz am Paul-Lincke-Ufer: Ein Kreuzberger wollte nicht länger warten, bis Splitt, Hundekacke und Plastikmüll vor seiner Haustür verschwunden sein würden.

Ein Kreuzberger initiierte eine private Kehraktion am Paul-Lincke-Ufer. Die BSR braucht ihm zu lange.
Mit der Toleranz ist es nicht weit her gegenüber denen, die es gerne ein bisschen sauberer in Berlin hätten. Dabei kehren echte Berliner sehr wohl vor ihrer eigenen Haustür. Wenn das alle machen würden, könnte man sich in dieser Stadt vielleicht auch mal um wichtigeres kümmern.

Wochenlange Schneeglätte, zahlreiche Verletzte: Im nächsten Winter sollen sich die schlechten Verhältnisse auf Berlins Straßen nicht wiederholen. Senatorin Lompscher plant strengere Regeln und höhere Strafen.

UPDATE Glatteis vor der Haustür, Schneeberge auf Gehwegen: Solche Zustände mussten die Berliner in diesem Winter lange ertragen. In der nächsten Kälteperiode soll alles besser werden - aber wie?
DIE AUSGANGSLAGEPrivatleute und BSR haben bisher gut 30 000 Tonnen Splitt gestreut. In früheren Wintern lag die Menge zwischen 1600 und 10 000 Tonnen.

Stadtreinigung ruft noch 350 Arbeitslose mehr zum Kehrdienst in der Hauptstadt – und will auch Bürgern beim Frühjahrsputz helfen

DIE AUSGANGSLAGEPrivatleute und BSR haben bisher gut 30 000 Tonnen Splitt gestreut. In früheren Wintern lag die Menge zwischen 1600 und 10 000 Tonnen.

Die BSR ruft noch 350 Arbeitslose mehr zum Kehrdienst – und will auch Bürgern beim Frühjahrsputz helfen. In vier Wochen soll die Stadt wieder halbwegs ansehnlich sein.

Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit hat den Stadtreinigern Respekt für ihren "Knochenjob" gezollt. Nach der Schneebeseitigung wartet aber schon der Frühjahrsputz.

Wochenlang hatten Frost und Eis die Stadt im Griff. Nun macht den Berlinern zu schaffen, was davon übrig ist: Auf Straßen und Wegen liegen Tausende Tonnen Splitt, Schmutz, Silvesterknaller, Scherben und Hundekot. Der Regierende und die BSR wollen am Dienstag erklären, wie der Winterdreck schnell beseitigt werden kann.
Auch Berliner Parteien lassen kostspielige Veranstaltungen von Firmen mitfinanzieren. Als Gegenleistung gibt es allenfalls einen Stand vor dem Tagungssaal – aber keinen Termin mit Vorsitzenden.
Das Chaos auf den Straßen hat wohl Konsequenzen. Alle Parteien sind sich einig: Das Chaos der Zuständigkeiten beim Winterdienst soll ein Ende haben.

Nach dem Schnee kommt das große Reinemachen: Die BSR hat ihre Kräfte vorübergehend verdoppelt. Zuerst werden die 190.000 Gullys freigemacht, erklärt BSR-Sprecher Bernd Müller.

BSR und Hilfskräfte räumen Haltestellen und Gullys. Splitt gibt es weiter gratis, weil es nachts frieren soll.
Tausende melden sich bei der Stadtreinigung zur Eisbeseitigung, doch das Unternehmen ist überfordert. An Wowereits flapsigem Eis-Kommentar, den die RBB-Abendshow am Mittwoch zeigte, wird Kritik laut. Unterdessen gab es am Donnerstag das dritte Glätte-Opfer in Berlin.
Eine 73-Jährige rutschte in Köpenick aus und verletzte sich tödlich. Angesichts des Tauwetters mit nächtlichem Frost stehen die BSR und ihre Helfer auch in den kommenden Tagen vor neuen Herausforderungen.
Die CDU will den Winterdienst bis zum nächsten Wochenende neu organisieren. Reinigungsdienste sollen für ganze Straßenzüge zuständig sein. Der Senat hat sich auch mit einem Schlagloch-Sonderprogramm befasst.