Truppenverlegung nach Osteuropa : US-Militär rollt wieder durch Brandenburg

Ab 16. Oktober werden rund 300 US-Militärfahrzeuge drei Tage lang durch Brandenburg fahren. Die Truppenverlegung ist Teil der Operation "Atlantic Resolve".

US-Militärfahrzeuge fahren in Brandenburg auf der Straße eines Truppenübungsplatzes.
US-Militärfahrzeuge fahren in Brandenburg auf der Straße eines Truppenübungsplatzes.Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Aktuell werden US-Truppen im Rahmen der Operation "Atlantic Resolve" wieder von ihrem Entladehafen in den Niederlanden zu ihren Zielstandorten in Polen verlegt. Dabei werden ca. 300 Fahrzeuge auch durch Brandenburg rollen. Voraussichtlich wird der erste Konvoi die Landesgrenze nach Brandenburg am 16. Oktober überqueren. Das teilte das Landeskommando Brandenburg mit.

Über drei Tage werden die Fahrzeuge ab dem 16. Oktober in insgesamt fünfzehn Militärkonvois durch Brandenburg fahren. Autofahrer müssen auf der A2, A10, A13 und A15 mit vorübergehenden Störungen im Straßenverkehr rechnen. Um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten, sollen die Truppenbewegungen vor allem nachts stattfinden. Kettenfahrzeuge wie Panzer werden auf Schienen nach Polen verlegt.

Die Truppenverlegung ist Teil der Operation „Atlantic Resolve“. Sie beruht auf einem Beschluss der Nato, nachdem Russland 2014 die Krim annektiert hat. Mit der Operation sollen die Nato-Partner in Osteuropa unterstützt werden. Zugleich dient die Operation dem Training für das schnelle Verlegen von größeren Truppenverbänden und für die Zusammenarbeit mit den Verbündeten. Die Truppen werden alle neun Monate ausgetauscht. (Tsp)


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