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Fußballexperte im Ersten : Hitzlsperger und ARD trennen sich

Thomas Hitzlsperger arbeitet nicht länger als ARD-Fußballexperte. Der Job in Stuttgart geht vor. Über die Nachfolge ist noch nicht entschieden

Thomas Hitzlsperger hört als ARD-Fußballexperte auf.
Thomas Hitzlsperger hört als ARD-Fußballexperte auf.Foto: imago/Andre Poling

Die ARD und Thomas Hitzlsperger trennen sich. Der ehemalige Nationalspieler wird nicht länger als Fußball-Experte für das Erste arbeiten, erfuhr der Tagesspiegel. Die Trennung erfolge einvernehmlich. Thomas Hitzlsperger war am vergangenen Dienstag als neuer Sportvorstand des Bundesligisten VfB Stuttgart vorgestellt worden. Wer Hitzlsperger als ARD-Fußballexperte nachfolgt, ist noch nicht entschieden. Großer Zeitdruck herrscht nicht, der erste Einsatz des Nachfolgers ist erst im April im DFB-Pokal. Hitzlsperger hatte seinen Vertrag mit der ARD erst vor wenigen Tagen bis 2020 verlängert. Der 36-Jährige sollte demnach bis einschließlich der EM 2020 alle Fußball-Live-Übertragungen im Ersten an der Seite von Jessy Wellmer, Alexander Bommes und Matthias Opdenhövel analysieren.

Balkausky bedauert und bedankt sich

ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky sagte, "die neue Tätigkeit von Thomas Hitzlsperger als Sportvorstand des VfB Stuttgart lässt es leider nicht zu, dass er weiterhin für uns als Fußball-Experte tätig ist. Wir bedauern sehr, dass wir deshalb unsere Zusammenarbeit beenden müssen." Hitzlsperger sei in den letzten Jahren als hervorragender Analyst und genauer Beobachter mit einer stets klaren Meinung eine große Bereicherung der Fußball-Live-Übertragungen. "Dafür bedanke ich mich sehr herzlich und wünsche ihm für seine neue Aufgabe im Verein viel Erfolg", so Balkausky.

Auch Thomas Hitzlsperger bedauerte das Ende der Partnerschaft: "Voller Dankbarkeit blicke ich zurück auf die hervorragende Zusammenarbeit mit den Kollegen der ARD. Es war mir eine große Freude, die Spiele der Nationalmannschaft und den DFB-Pokal als ARD-Experte begleiten zu dürfen." Nun beginne ein neues Kapitel für ihn als Sportvorstand beim VfB Stuttgart. Dieser Tätigkeit möchte er seine ganze Kraft widmen.

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