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Thema

Mexiko

Merkel ist am Ball, aber wie lange noch? Die Kanzlerin muss in der Euro-Krise handeln, statt immer nur Nein zu sagen.

Die Bundeskanzlerin hat es wieder allen gezeigt, Griechenland lässt sie abblitzen, den europäischen Regierungschefs diktiert sie die Bedingungen für die Eurorettung. Die Wähler stehen hinter ihr, die Opposition im eigenen Land hat kapituliert. Doch Merkel wandelt auf einem schmalen Grat.

Von Christoph Seils
Lagune der Sehnsucht. Dies ist keine Szene aus einem Katastrophenfilm von Roland Emmerich. Die Riesendampfer sind Alltag in Venedig. Von hier starten die Kreuzfahrtschiffe zu ihren Reisen über das Mittelmeer – nach Kroatien, nach Griechenland, zu den Inseln. Der Süden wird pauschal erobert. Foto: Reuters

Wenn der Südwind weht: Europas Mittelmeerregion ist noch widersprüchlicher, als es die Klischees der Krise ahnen lassen.

Von Peter von Becker

Fast geräuschlos bahnt sich die „trajinera“, der bunt bemalte Stocherkahn, seinen Weg durch die Kanäle von Xochimilco. Vögel zwitschern, Bauern ernten auf den schwimmenden Inseln im Süden von Mexiko-Stadt Blumenkohlköpfe in Fußballgröße.

Was ist der richtige Weg aus der Euro-Krise? Der frühere Außenminister Genscher meint: Es muss viel Geld investiert werden.

Was ist die richtige Antwort auf die Euro-Krise? Die politische Union und Wachstum in Europa. Dazu gehört auch, dass die Staaten gemeinsam haften und ihre Haushaltspolitik stärker verzahnen.

Von Hans-Dietrich Genscher
Bundeskanzlerin Angela Merkel zwischen US-Präsident Barack Obama und dem chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao.

Angela Merkel wehrt sich auch beim G20-Gipfel gegen Euro-Bonds, Schuldenprogramme und Abstriche bei Auflagen für Athen. Derweil kommen sich die USA und Russland beim Thema Syrien näher: Die eskalierende Gewalt solle aufhören.

In Rio ist auch der Euro Thema. Die USA sehen Deutschland in der Pflicht.

Die Euro-Krise wird das beherrschende Thema des G-20-Gipfels in Mexiko sein. Sie ist für die USA ebenfalls sehr gefährlich - gleichzeitig nützt sie ihnen auch. Nicht, dass sie eigene Probleme lösen hilft. Sie erfüllt eine ganz andere Funktion.

Von Christoph von Marschall
Olympiasieger. Auch 1980 gewinnt die kubanische Box-Legende Teofilo Stevenson in Moskau die Goldmedaille – zum dritten Mal hintereinander. Auf dem Bild neben ihm stehen Pyotr Zaev aus der ehemaligen Sowjetunion und der Ostdeutsche Jürgen Fanghänel, der für die DDR Bronze gewann. Foto: AFP

Teofilo Stevenson war dreimal Olympiasieger und galt als bester Boxer seiner Gewichtsklasse. Er blieb immer Amateur.

Von Michael Rosentritt
2007

Aussichtslos steht in Mexiko das Gesetz den Drogenkartellen gegenüber. Aber nun werden die Stimmen für eine radikale Lösung lauter.

Ciudad Mier wurde zur Geisterstadt, nachdem rivalisierende Kartelle die Bevölkerung vertrieben haben.

Im Drogenkrieg in Mexiko geraten ganze Dörfer zwischen die Fronten. Fügt sich die Bevölkerung nicht dem Willen der „Narcos“, eskaliert die Gewalt.

Von Sandra Weiss
Im mexikanischen Ciudad Juárez werden im Schnitt sieben Menschen pro Tag ermordet.

Das Gift kennt keine Grenzen. Es stürzt Präsidenten, löscht Familien aus und entvölkert ganze Landstriche. Andere aber macht es unermesslich reich: Vom Hersteller bis zum Kunden steigert sich sein Wert um mehrere tausend Prozent. Der Handel mit Drogen wie Kokain ist eines der lukrativsten Geschäfte überhaupt.

Von Sebastian Schneider
Leidenschaft und Überschwang. Carlos Fuentes, 1928–2012. Foto: dapd

Erotik, Gewalt, Entzücken: zum Tod des großen mexikanischen Schriftstellers Carlos Fuentes.

Von Gregor Dotzauer
Nach dem Mord an drei Fotografen fordern deren Kollegen mit einem besonderen Trauergebinde an einem Regierungsgebäude in Mexiko City die Behörden zum Handeln auf. Foto: pa

Journalisten sind in Mexiko dem organisierten Verbrechen schutzlos ausgeliefert. Schutzlos auch deswegen, weil die Behörden sie alleine lassen. Ein Interview mit dem Bürgerrechtler Mario Patrón.

Heute ist es den Kubanern erlaubt, auf eigene Rechnung zu wirtschaften.

Papst Benedikt XVI. besucht Kuba. Er wird ein Land sehen, das sich mehr als fünf Jahrzehnte nach der Revolution langsam zu wandeln beginnt. Manche reden schon von einer neuen Gründerzeit. Ist das nur westliches Wunschdenken?

Der Papst kommt nach Mexiko. Kirche und Regierung hoffen, die Reise möge ihnen Zustimmung bringen - beide haben in jüngster Zeit Probleme. Der Anteil der Katholiken an der Bevölkerung geht zurück, Evangelikale haben Zulauf.

Von Sandra Weiss
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