
HFF-Absolvent David Wnendt zeigt in „Kriegerin“, warum junge Frauen rechtsextrem werden

HFF-Absolvent David Wnendt zeigt in „Kriegerin“, warum junge Frauen rechtsextrem werden

Unser Fußball-Kolumnist Frank Willmann schreibt diesmal über den FSV Zwickau, der in den letzten Wochen im Zuge der Ermittlungen gegen die Neonazi-Terrorgruppe NSU in die Schlagzeilen geriet.

Der „schiefe Turm von Frankenhausen“ ist gerettet. Nun hofft Nordthüringen auf mehr Touristen.
Fünf Quadratmeter sind es bloß, doch die bringen die Justizministerien mehrerer Bundesländer in Aufruhr. 20 Quadratmeter Wohnraum plus Nasszelle und Küchenzeile stünden jedem Sicherungsverwahrten zu, entschied das Oberlandesgericht Naumburg.

Fußball-Drittligist SV Babelsberg 03 will bei Rot-Weiß Erfurt die nächsten drei Punkte einfahren

Seit Wochen wuchert der Fall der Jenaer Terrorzelle. Und jetzt erst ist zu ahnen, wie eng die rechtsextreme Szene verflochten ist und wohin die Verbindungen führen: in die braune Musikszene, in Neonazi-Verbände - und auch in die NPD.

Nun wird also deutlich, wie sehr die Oberfläche trog, die demokratische Gediegenheit zu signalisieren schien. Dass braunlastige Fans im Stadion des FSV Zwickau im Spiel gegen Erzgebirge Aue „Terrorzelle Zwickau – Olé, olé“ oder „NSU“ (Nationalsozialistischer Untergrund) skandiert haben sollen, zeigt nur, woran das Publikum längst gewöhnt war.
Im Fall der Beschaffung von Plastiksprengstoff ermittelt die Staatsanwaltschaft Gera bereits gegen sechs Rechtsextremisten. Nun soll die Bundesanwaltschaft das Verfahren übernehmen.
Immer mehr Frauen drängen in die NPD. Und Ricarda Riefling ist Mitglied des Bundesvorstands. Begegnung mit einer vierfachen Mutter mit extremen Ansichten.
Potsdam - Die Landtagsfraktion der SPD ist nicht nur auf die eigenen Erfolge um Kampf gegen den Rechtsextremismus stolz. Sie bezieht, so ihr Vorsitzender Ralf Holzschuher am Dienstag, in das Lob auch den Ex-Koalitionspartner CDU mit ein.
DAS TESTURTEIL0 Punkte: Hände weg und alle Bekannten warnen, 5 Punkte: Noch mal drüber schlafen, 10 Punkte: Sofort kaufen.
In der Affäre um die Ermittlungspannen zum Thüringer Neonazi-Trio hat Brandenburgs Verfassungsschutz jetzt brisante Unterlagen an die Bundesanwaltschaft geschickt.

Nach einem V-Mann-Hinweis soll der brandenburgische Nachrichtendienst schon vor 13 Jahren das Bundesamt und die Kollegen in Thüringen und Sachsen gewarnt haben, dass sich das abgetauchte Neonazi-Trio bewaffnet, schreibt der "Spiegel". Warum nichts geschah und weitere Ungereimtheiten:

Jena erlangt derzeit traurige Berühmtheit, weil das Neonazi-Trio Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe von dort stammt. Die Stadt kämpft seit langem gegen braune Umtriebe.
Der plötzliche Tod eines Angehörigen. Und dann auch noch die Entscheidung: Organspende – ja oder nein? Ein neues Gesetz soll verhindern, dass so eine Situation zum Albtraum wird.
Pannen, Intrigen: Thüringens Verfassungsschutz ist eine dubiose Behörde gewesen. Jetzt prasseln Vorwürfe auf Helmut Roewer ein, ihren früheren Chef. Er soll mitschuldig sein an der Entstehung der Nazi-Terrorzelle. Das empört ihn - er findet keine Fehler.

Der Bielefelder Staatsrechtler Christoph Gusy spricht mit Tagesspiegel Online über das Versagen der Behörden bei den Neonazis und Fehler beim Aufbau des ostdeutschen Verfassungsschutzes.

Der Mord an der Polizistin Michèle K. 2007 in Heilbronn war wohl kein Zufall. Immer neue Details über mögliche Berührungspunkte zwischen der aus dem thüringischen Oberweißbach stammenden Frau und der Neonazi-Zelle werden bekannt.

Helmut Roewer war von 1994 bis 2000 Verfassungsschutzpräsident in Thüringen. Damals war die Jenaer Neonazi-Zelle bereits bekannt. Fehler sieht er weder bei sich, noch seiner Behörde - sondern bei der Polizei.

Der Rechtsextremismus muss entschieden bekämpft werden

Zehn Länder preschen mit Vorschlägen vor, weil die Bundesregierung abwartet

In dem an sich schon unfassbaren Fall des Jenaer Terrortrios kommen beinahe täglich Meldungen über Pannen in den Sicherheitsbehörden hinzu.

Schwere Fahndungsfehler in Niedersachsen: Ein mutmaßlicher Komplize der Neonazi-Terrorgruppe wurde als Mitläufer eingestuft. Ein Verfassungsschützer könnte ebenfalls in die Taten verstrickt sein.
Das Innenministerium und der Verfassungsschutz in Niedersachsen haben schwere Fehler bei der Fahndung nach der Neonazi-Terrorgruppe eingeräumt. Ein mutmaßlicher Komplize des Trios war nur als Mitläufer eingestuft worden.

Vor dem Café Keese lag auch ein Zettel mit rechtsextremen Parolen
Die Polizei prüft, ob angesichts der Berichte um die Jenaer Neonazis ein Nachahmungstäter am Werk war: In Charlottenburg wurden ein möglicher Brandsatz und ein Zettel mit rechtsextremen Parolen gefunden.

Holger G. sitzt nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs nun in Untersuchungshaft. Das Jenaer Neonazi-Trio soll weitere Unterstützer gehabt haben. Diskutiert wird auch, welche Rolle der Verfassungsschutz spielte.
Die Neonazi-Morde haben Deutschland aufgeschreckt. Erste Rufe nach einem neuen NPD-Verbotsverfahren werden wieder laut und der Verfassungsschutz gerät in die Kritik. Was wussten die Behörden?

Zwei Männer und eine Frau zogen jahrelang unerkannt durchs Land, raubten Banken aus und töteten eine Polizistin. Nur die Frau, Beate Z., hat überlebt. Wie ein Puzzle setzt sich das Bild einer bizarren Irrfahrt zusammen.

Das „Excelsiorhaus“ in der Kreuzberger Stresemannstraße ist eine Wohnmaschine mit schicker Bar und CIA-Vergangenheit.
Im bizarren Fall des Jenaer Neonazi- Trios, das 13 Jahre untergetaucht war und schwere Straftaten begangen haben soll, scheint zumindest die Tötung einer Polizistin in Heilbronn im April 2007 aufgeklärt zu sein. In einem teilweise abgebrannten Haus in Zwickau (Sachsen) sei die mutmaßliche Tatwaffe gefunden worden, sagte am Mittwoch der Stuttgarter Generalstaatsanwalt Klaus Pflieger.

Ein Fall ohne Beispiel – Nazis, Bomben, Banküberfälle, erschossene Polizisten und Brandstiftung

Ein unheimlicher Fund stellt eine Beziehung zu mehreren mysteriösen Verbrechen her.
Die Entscheidung in der Koalition für das Betreuungsgeld dient vor allem der Gesichtswahrung der CSU. Sie zeigt aber auch, welch geringen Stellenwert die Familienpolitik inzwischen bei Angela Merkel besitzt.

SPD-Chef Sigmar Gabriel droht bei Steuersenkungen mit dem Bundesverfassungsgericht. Vor dem Spitzentreffen von Schwarz-Gelb hat sich auch FDP-Generalsekretär Christian Lindner zu Wort gemeldet - und die CSU auf den Bundestagswahlkampf vertröstet.

Weder Schunkelhaus noch Skandalsender – die neue MDR-Intendantin Karola Wille benennt ihre Ziele. Einige davon dürften die anderen ARD-Chefs verwundern.

Udo Reiter ist seit 1991 Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks in Leipzig. Jetzt geht er

Udo Reiter ist seit 1991 Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks in Leipzig. Am Montag hat er seinen letzten Arbeitstag. Ein Denkmal wird man ihm nicht bauen.

In Geisa, wo einst die deutsch-deutsche Grenze verlief, wird nun über Europa und die Welt debattiert. "Freiheit und Sicherheit im 21. Jahrhundert", lautet das Leitmotiv der Bildungsstätte.

„Ab in den Steinbruch!“ Wer das hört, denkt wohl zumeist an Straflager oder Kriegsgefangenschaft.
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