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Thema

Thüringen

Aus dem Lot. Umkippen wird das Bauwerk – vorerst – aber nicht. Foto: ZB

Der „schiefe Turm von Frankenhausen“ ist gerettet. Nun hofft Nordthüringen auf mehr Touristen.

Von Thomas Trappe

Fünf Quadratmeter sind es bloß, doch die bringen die Justizministerien mehrerer Bundesländer in Aufruhr. 20 Quadratmeter Wohnraum plus Nasszelle und Küchenzeile stünden jedem Sicherungsverwahrten zu, entschied das Oberlandesgericht Naumburg.

Von Fatina Keilani
Die Neonazi-Szene ist in ganz Deutschland eng vernetzt.

Seit Wochen wuchert der Fall der Jenaer Terrorzelle. Und jetzt erst ist zu ahnen, wie eng die rechtsextreme Szene verflochten ist und wohin die Verbindungen führen: in die braune Musikszene, in Neonazi-Verbände - und auch in die NPD.

Von
  • Torsten Hampel
  • Frank Jansen
Karsten-Uwe Heye.

Nun wird also deutlich, wie sehr die Oberfläche trog, die demokratische Gediegenheit zu signalisieren schien. Dass braunlastige Fans im Stadion des FSV Zwickau im Spiel gegen Erzgebirge Aue „Terrorzelle Zwickau – Olé, olé“ oder „NSU“ (Nationalsozialistischer Untergrund) skandiert haben sollen, zeigt nur, woran das Publikum längst gewöhnt war.

Potsdam - Die Landtagsfraktion der SPD ist nicht nur auf die eigenen Erfolge um Kampf gegen den Rechtsextremismus stolz. Sie bezieht, so ihr Vorsitzender Ralf Holzschuher am Dienstag, in das Lob auch den Ex-Koalitionspartner CDU mit ein.

Von Johann Legner

DAS TESTURTEIL0 Punkte: Hände weg und alle Bekannten warnen, 5 Punkte: Noch mal drüber schlafen, 10 Punkte: Sofort kaufen.

Von Inga Höltmann
November 2011: Nach Ermittlungen um einen missglückten Banküberfall in Arnstadt und ein explodiertes Wohnhaus in Zwickau sieht sich die Bundesrepublik erstmals seit der Wiedervereinigung mit rechtsextremem Terror in größerem Ausmaß konfrontiert. Schnell ist die Rede vom Jenaer Neonazi-Trio um Beate Z. (36), Uwe B. (34) und Uwe M. (38). Ihre Spur läss sich bis in die 90er Jahre zurückverfolgen.

Nach einem V-Mann-Hinweis soll der brandenburgische Nachrichtendienst schon vor 13 Jahren das Bundesamt und die Kollegen in Thüringen und Sachsen gewarnt haben, dass sich das abgetauchte Neonazi-Trio bewaffnet, schreibt der "Spiegel". Warum nichts geschah und weitere Ungereimtheiten:

Von Peter Tiede

Der plötzliche Tod eines Angehörigen. Und dann auch noch die Entscheidung: Organspende – ja oder nein? Ein neues Gesetz soll verhindern, dass so eine Situation zum Albtraum wird.

Von Moritz Honert
Oberweißbach in Thüringen. Der Heimatort der getöteten Polizistin Michèle Kiesewetter könnte eine Schlüsselrolle in dem Kriminalfall spielen.

Der Mord an der Polizistin Michèle K. 2007 in Heilbronn war wohl kein Zufall. Immer neue Details über mögliche Berührungspunkte zwischen der aus dem thüringischen Oberweißbach stammenden Frau und der Neonazi-Zelle werden bekannt.

Von Frank Jansen
Das Haus in Zwickau, das durch eine Explosion zerstört wurde.

Holger G. sitzt nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs nun in Untersuchungshaft. Das Jenaer Neonazi-Trio soll weitere Unterstützer gehabt haben. Diskutiert wird auch, welche Rolle der Verfassungsschutz spielte.

Von Frank Jansen
Opfer. Die Polizeimeisterin in Heilbronn. Sie stammte auch aus Thüringen. Fotos: dpa/dapd

Ein Fall ohne Beispiel – Nazis, Bomben, Banküberfälle, erschossene Polizisten und Brandstiftung

Von Frank Jansen
Foto: dpa

Weder Schunkelhaus noch Skandalsender – die neue MDR-Intendantin Karola Wille benennt ihre Ziele. Einige davon dürften die anderen ARD-Chefs verwundern.

Von Joachim Huber
Udo Reiter, wie Udo Reiter auf dem offiziellen MDR-Intendantenbild gesehen werden will. Am Montag hat er seinen letzten Arbeitstag. Foto: MDR

Udo Reiter ist seit 1991 Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks in Leipzig. Am Montag hat er seinen letzten Arbeitstag. Ein Denkmal wird man ihm nicht bauen.

Von Joachim Huber
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