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Thema

Schleswig-Holstein

Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer.

Eine Lücke ist geschlossen: Nun gehört das gesamte deutsche Wattenmeer zum Welterbe. Wie auch prähistorische Pfahlbauten in Baden-Württemberg und Bayern erhielt der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer den prestigeträchtigen Titel.

Die deutschen Behörden warnen weiter vor dem Verzehr von rohen Tomaten, Salatgurken und Blattsalaten. Diese vorsorglichen Hinweise gelten besonders für in Norddeutschland erhältliche Ware und würden von zwei neuen Studien bestätigt, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte.

Die Herkunft des Ehec-Erreger ist noch nicht gefunden. Und es gibt immer neue Krankheitsfälle. Der Druck auf Behörden und medizinische Institutionen wächst. Wie ernst ist die Lage?

Von
  • Sabine Beikler
  • Tilmann Warnecke
Im Dauereinsatz. Ärzte und Pfleger in norddeutschen Kliniken, wie hier im Hamburger Marienkrankenhaus, arbeiten derzeit rund um die Uhr.

In Norddeutschland stoßen die Kliniken wegen des EHEC-Erregers an ihre Grenzen. Patienten drohen neurologische Folgeschäden. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz ruft zu Blutspenden auf.

Von Dieter Hanisch

Auf einmal steht Berlin in Deutschland wieder so ähnlich da wie Griechenland in Europa, als verschwenderischer, fauler und ein bisschen auch asozialer Nachbar, der zwar gerettet wird, zähneknirschend, aber nur um den Preis seiner Haushaltskapitulation.

Von Lorenz Maroldt

Es kann lebensbedrohlich sein. Das Darmbakterium EHEC breitet sich in Norddeutschland rasant aus. Wie ernst ist die Lage?

Von Kai Kupferschmidt
Schwere Darmerkrankungen mit dem gefährlichen EHEC-Erreger breiten sich in Deutschland weiter aus.

Die Welle von schweren Darminfektionen in Norddeutschland hat nun Todesopfer gefordert. Eine 83-jährige Frau im niedersächsischen Landkreis Diepholz ist der Krankheit erlegen. Bei einem weiteren Todesfall ist noch unklar, ob eine EHEC-Infektion Ursache war.

Berlins Finanzsenator Ulrich Nußbaum im April 2010 vor Beginn der konstituierenden Sitzung des Stabilitätsrates im Bundesministerium der Finanzen neben Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

Warum sparen, wenn mich der reiche Nachbar alimentiert? Berlin droht die Finanzaufsicht. Das ist gut, schreibt Malte Lehming im "Kontrapunkt". Noch besser wäre es, das Stadtstaatenprivileg würde zur Disposition gestellt.

Von Malte Lehming

Unter stärkerer Finanzaufsicht: Wegen drohender Haushaltsnotlage werden Berlin, Bremen, das Saarland sowie Schleswig-Holstein schärfer an die Kandare genommen.

Von Albert Funk
Der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU), Finanzstaatssekretär Werner Gatzer und der Finanzsenator von Berlin, Ulrich Nussbaum (parteilos, rechts im Bild), auf der Pressekonferenz zum Stabilitätsrat.

Vier Bundesländer stehen vor einer Haushaltsnotlage – nun muss saniert werden. Berlins Finanzsenator Nußbaum sieht Berlin bereit für ein hartes Sanierungsprogramm.

Von Albert Funk

Noch bevor die Reaktorsicherheitskommission (RSK) am Dienstag ihren Bericht über die Sicherheit deutscher Atomkraftwerke übergeben hat, gibt es bereits Kritik. Die Atomaufsicht in Schleswig-Holstein moniert in einem Brief an die RSK, „dass in dem engen zeitlichen Rahmen viele Fragen von den Betreibern nicht mit der für eine atomaufsichtliche Bewertung erforderlichen Qualität beantwortet werden konnten“.

Berlin - Die Debatte um einen Neuanfang in der FDP verschärft sich. Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Jürgen Koppelin, stellt in einem Positionspapier den kompletten Fraktionsvorstand der liberalen Bundestagsfraktion zur Disposition und fordert die Partei auf, „unsere Ziele zu überdenken und Korrekturen vorzunehmen“.

Steht wieder in der Kritik: Die Vorsitzende der FDP-Bundestagsfrraktion Birgit Homburger.

Die Debatte um einen personellen und inhaltlichen Neuanfang in der FDP verschärft sich wieder. Fraktionsvize Jürgen Koppelin fordert eine Vertrauensfrage und er greift Fraktionschefin Birgit Homburger frontal an.

Von Armin Lehmann
Danke, Kanzlerin. Berlin bekommt vom Bund in den nächsten Jahren Unterstützung, wenn es seine Neuverschuldung reduziert.

Berlin und vier andere Länder haben sich verpflichtet: Die Neuverschuldung muss runter. Berlin verzichtet für Bundeshilfen auf einen Teil seiner Autonomie.

Von Albert Funk
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