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Thema

Sexualisierte Gewalt

Sammy auf der Flucht

Plötzlich rennt schreiend ein dünner Junge mit roten Haaren und nacktem Oberkörper aus dem Haus. Sein Ziel: der Zaun. Die Aufpasser lassen alles liegen und rennen ihm hinterher, denn hinter dem Zaun dürfen sie ihn nicht berühren - Alltag auf Short Term 12.

Bis auf den letzten Platz war die Villa Quandt am Mittwochabend besetzt, als Grit Poppe dort ihren neuen Jugendroman „Schuld“ vorstellte. Dabei kam sie nicht allein, sondern in Begleitung von Thomas Jonscher und Stefan Lauter, zwei Zeitzeugen, die manches über Stasi-Mitarbeiter innerhalb der eigenen Familie, besonders aber über den Alltag im sogenannten Jugendhaus Halle, einer berüchtigten Jugendstrafvollzugsanstalt in der DDR, zu erzählen wussten.

Frauen regieren die Welt! Der Klub der Antifeministen will das ändern.

Sie glauben daran, dass Frauen in Deutschland systematisch bevorzugt und Männer diskriminiert werden. Gunnar, Bernhard und Wolle wollen ihren Klub der Nicht-Feministen neu aufstellen, im Kampf gegen den Feminismus und die Unterdrückung durch die Frau.

Von Mohamed Amjahid
Welches Gefühl mit einer Erinnerung verbunden ist, hängt von Nervenzellverknüpfungen im Gehirn ab. Forscher arbeiten daran, solche Erinnerungen zu löschen, die Ursache für posttraumatische Belastungsstörungen sind.

Leidvolle Erinnerungen an Krieg oder Unfall könnten mit Hilfe von Medikamenten gelöscht werden - oder mit dem Betäubungsgas Xenon, wie neue Experimente bei Mäusen nahelegen.

Von Sascha Karberg
Am Online-Pranger.

„Gebt das Schwein raus“, „Lasst die Fäuste fliegen“: Gerade nach Verbrechen an Kindern wird häufig der Ruf nach Selbstjustiz laut. Warum gerade die sozialen Medien schnell zum Online-Pranger werden.

Von Dominik Drutschmann
Am Online-Pranger.

„Gebt das Schwein raus“, „Lasst die Fäuste fliegen“: Gerade nach Verbrechen an Kindern wird häufig der Ruf nach Selbstjustiz laut. Warum gerade die sozialen Medien schnell zum Online-Pranger werden.

Von Dominik Drutschmann
Ein irakischer Kurde begutachtet ein Gewehr auf dem Waffenmarkt von Arbil, der Hauptstadt der autonomen kurdischen Region im Norden des Landes.

Die Bundesregierung hat in der Frage, ob sie den Kurden im Irak Waffen liefern soll oder nicht, letztlich nur die Wahl zwischen zwei Übeln. Nach einer Woche der Grundsatzdebatten ist jetzt die Zeit zum Handeln gekommen. Ein Kommentar.

Juliane Schäuble
Ein Kommentar von Juliane Schäuble
Aus dem Hinterhalt. Auf Facebook wurde eine Soziologin bedroht, die ein Buch über liberale Sexualpädagogik veröffentlicht hatte. Ein Kollege sprang ihr zur Seite und erhielt auch Hasskommentare. Fachgesellschaften erklärten sich mit den Angegriffenen solidarisch.

Hasskommentare, Mordfantasien, Sexismus: Im Internet werden Wissenschaftlerinnen immer häufiger aggressiv bedroht. Besonders trifft es die Geschlechterforschung. Experten sehen dahinter eine generelle Ablehnung feministischer Ideen.

Von Sarah Schaschek
Knast droht. Doch viele Vergewaltiger bleiben unbekannt - und unbestraft.

Sex gehört nach Ansicht vieler Juristen bis heute zu den ehelichen Pflichten. Trotzdem ist eine Vergewaltigung ein Verbrechen - auch und gerade in Beziehungen. Das Strafrecht hat sich dieser Wirklichkeit bisher nicht ausreichend gestellt.

Von Jost Müller-Neuhof
Foto: Reuters

Die USA lassen systematisch E-Mails scannen - im Kampf gegen Kinderpornografie. Das zeigt jedoch, wie tot das Postgeheimnis inzwischen ist.

Von Kurt Sagatz
Foto: Reuters

Die USA lassen systematisch E-Mails scannen - im Kampf gegen Kinderpornografie. Das zeigt jedoch, wie tot das Postgeheimnis inzwischen ist.

Von Kurt Sagatz
Rückkehr zu den alten Zeiten. Arye Sharuz Shalicar bei einem Besuch in Berlin. Er steht vor dem Diesterweg-Gymnasiums, seiner alten Schule in Wedding.

Er war ein König der Kleingangster, damals in seiner Weddinger Jugend: Dealer, Sprayer, Messerstecher. Und er war Jude, angefeindet, bedroht. Arye Sharuz Shalicar suchte nach seiner Identität – und hat sie gefunden. Er ging nach Israel und ist heute Sprecher der Armee.

Von
  • Lissy Kaufmann
  • Sidney Gennies
Gammy, der Junge mit Trisomie 21, der von einer thailändischen Leihmutter ausgetragen wurde.

Im Fall Gammy werden immer neue Informationen verbreitet, deren Wahrheitsgehalt schwer nachgeprüft werden kann. Einem australischen Sender zufolge soll der Vater früher wegen Kindesmissbrauchs verurteilt worden sein. Thailand will indes gegen Kliniken vorgehen.

Von Alexander Hofmann
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