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Thema

Sexualisierte Gewalt

Der Kölner Fall, bei dem eine mutmaßlich vergewaltigte, verzweifelte Frau von gleich zwei katholischen Kliniken als Patientin abgewiesen wurde, ist bei Berlins Gesundheitsexperten auf heftige Kritik gestoßen. „Bei uns gibt es Kopfschütteln und Entsetzen“, sagt Christian Handrock, Vize-Landesvorsitzender des Bundesverbandes der Frauenärzte und Vorstandsmitglied der Ärztekammer.

Von Annette Kögel
Was tun die Institutionen, um Missbrauch in Zukunft zu verhindern?

Vor drei Jahren wurde Deutschland aufgeschreckt durch Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen. Danach meldeten sich immer mehr Betroffene, die gesellschaftliche Dimension des Themas offenbarte sich. Was hat sich seither getan?

Von Claudia Keller

Eine Frau wird aus ihrem Dorf gejagt, weil sie ihren Vergewaltiger anzeigt. Ein Mann kämpft dafür, dass dieser alltägliche Horror endet. Seit der Sexualmord an einer Studentin Indien aufgeschreckt hat, debattiert das Land über sein Frauenbild. Doch der Widerstand gegen den Wandel ist stark.

Von Christine Möllhoff

Filmfestivals wie One World Berlin oder auch die Berliner Globale zeigen es: Politisches Engagement und Filmkunst vertragen sich nicht immer. Auch der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis, seit 1998 in fünf Kategorien verliehen, operiert an jener heiklen Grenze, wo manches eher beim gut Gemeinten bleibt.

Von Silvia Hallensleben
Machtfrage. Ob die Kirchenhierarchien zum Missbrauch beigetragen haben, das soll der Kriminologe Christian Pfeiffer nun doch nicht mehr beantworten – der spricht von Zensur und will ein eigenes Gutachten erstellen. W]

Die umfassende Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche ist erst einmal gescheitert. Die Bischöfe haben den Vertrag mit Christian Pfeiffer und dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen gekündigt. Es gab Streit um den Datenschutz.

Von Claudia Keller

Nach der Vergewaltigung und Ermordung einer Studentin in Neu-Delhi sollen auch die Universitäten reagieren. Die staatliche Aufsichtsbehörde fordert Task Forces für mehr Sicherheit für Frauen auf dem Campus.

Von Tilmann Warnecke
Auch afghanische Frauen sind häufig Opfer brutaler Übergriffe.

Auch in Afghanistan wird über Gewalt gegen Frauen debattiert – und über Traditionen, die offiziell längst verboten sind.

Von Ulrike Scheffer
Klare Botschaft. Menschenrechtsaktivisten fordern die Todesstrafe für die Angeklagten im Mord- und Vergewaltigungsprozess.

In Indien beginnt der Prozess gegen die Mörder einer jungen Studentin – das Interesse ist groß, am Montag verhandelte das Gericht jedoch zunächst hinter verschlossenen Türen.

Von Christine Möllhoff

Wenn Jakob Augstein Deutschlands schlimmster Antisemit wäre, dann hieße dies, dass es in Deutschland keinen wirklich gefährlichen Antisemitismus mehr gibt, meint Martenstein. Und fragt sich, ob es für ihn für Platz acht reicht: "Oder sind Judith Butler und Avi Primor noch ein bisschen antisemitischer als ich?"

Von Harald Martenstein
Gegen die Kultur der Vergewaltigung. Protestierende in Neu-Delhi. Foto: AFP

Die Vergewaltigung einer Studentin hat das Land traumatisiert – es ist die moderne Mittelschicht, die auf die Straße geht.

Von Christine Möllhoff

Das Beste kommt zuletzt. Aus München: Der 35. „Tatort“ in diesem Jahr ist einer der stärksten – auch wegen des Assistenten. Ein großartiger Abschluss eines alles in allem durchwachsenen „Tatort“-Jahres

Von Markus Ehrenberg
Auch nach der Suspendierung eines Pflegers, der ein Mädchen sexuell missbraucht haben soll, kommt die Klinik lange nicht zur Ruhe.

Missbrauchsverdacht in der Charité: Ein weiteres mutmaßliches Opfer hat sich gemeldet. Die junge Frau soll vor fünf Jahren vom gleichen Pfleger missbraucht worden sein, doch auch damals habe die Klinik den Fall heruntergespielt.

Von
  • Annette Kögel
  • Sandra Dassler

Ein Projektmanager hat vor Gericht sexuelle Übergriffe auf zwei 13-Jährige gestanden, die er während einer Urlaubsreise missbrauchte. Er musste sich bereits zum fünften Mal vor Gericht verantworten.

Von Kerstin Gehrke

Pionierarbeit: Eine Schau in der Liebermann-Villa würdigt die Frauen der Berliner Secession.

Von Simone Reber
Berlin 1945. Eine Gruppe von Frauen kommt mit Sowjetsoldaten ins Gespräch.

Es ist eine bemerkenswerte literarische Wiederentdeckung: In Westend“ von 1966 schildert Annemarie Weber das Kriegsende in Berlin mit beinahe zoologischem Erstaunen. Nun ist der Roman von einem Berliner Verlag neu aufgelegt worden - und überzeugt mit einer konsequenten Nahperspektive.

Von Christian Schröder

Sexueller Missbrauch einer widerstandsunfähigen Person - so lautete am Montag das Urteil gegen drei Jugendliche, die sich vor zwei Jahren in Neukölln an einer Frau vergingen. Warum gab es keinen Schuldspruch wegen Vergewaltigung? Und warum wurden Bewährungsstrafen verhängt?

Von Kerstin Gehrke
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