Der Kölner Fall, bei dem eine mutmaßlich vergewaltigte, verzweifelte Frau von gleich zwei katholischen Kliniken als Patientin abgewiesen wurde, ist bei Berlins Gesundheitsexperten auf heftige Kritik gestoßen. „Bei uns gibt es Kopfschütteln und Entsetzen“, sagt Christian Handrock, Vize-Landesvorsitzender des Bundesverbandes der Frauenärzte und Vorstandsmitglied der Ärztekammer.
Sexualisierte Gewalt

Der Ärzteverband Marburger Bund hat die Abweisung einer mutmaßlich vergewaltigten Frau an katholischen Kliniken in Köln scharf kritisiert. Die Ärzte hatten offenbar Angst, als sie die Frau abwiesen.

In Köln haben zwei katholische Krankenhäuser eine Frau, die möglicherweise vergewaltigt wurde, abgewiesen. Der Vorfall schlägt hohe Wellen. Eine CDU-Bundestagsabgeordnete spricht von einem Skandal. Welche Verantwortung die Katholische Kirche trägt, ist noch unklar.

Die Serie von Vergewaltigungen in Indien reißt nicht ab. Schon wieder haben sich Männer an einer jungen Frau vergangen. Nun erlässt die Landesregierung von Uttarakhand angeblich Nachtarbeitsverbot für Frauen.
Das Tischtuch zwischen der katholischen Kirche und dem niedersächsischen Kriminologen Christian Pfeiffer ist zerschnitten. Scheitert nun die geplante Studie zum sexuellen Missbrauch?
Eine von diesen neuen Frauen, die machten, was sie wollten
Mit einer neuen Kampagne wirbt der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung um Aufmerksamkeit für das Thema.

Vor drei Jahren wurde Deutschland aufgeschreckt durch Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen. Danach meldeten sich immer mehr Betroffene, die gesellschaftliche Dimension des Themas offenbarte sich. Was hat sich seither getan?

Pola Kinski, Tochter des Schauspielers Klaus Kinski, wirft ihrem verstorbenen Vater jahrelangen sexuellen Missbrauch vor. Warum es wichtig ist, dass Prominente bei diesem Thema die Stimme erheben.
Eine Frau wird aus ihrem Dorf gejagt, weil sie ihren Vergewaltiger anzeigt. Ein Mann kämpft dafür, dass dieser alltägliche Horror endet. Seit der Sexualmord an einer Studentin Indien aufgeschreckt hat, debattiert das Land über sein Frauenbild. Doch der Widerstand gegen den Wandel ist stark.
LEITLINIEN ZUR PRÄVENTIONIm August 2010 hat die Bischofskonferenz „Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch“ verabschiedet. Danach soll jedes Bistum einen Missbrauchsbeauftragten ernennen und ihm einen Beraterstab zur Seite stellen.
Filmfestivals wie One World Berlin oder auch die Berliner Globale zeigen es: Politisches Engagement und Filmkunst vertragen sich nicht immer. Auch der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis, seit 1998 in fünf Kategorien verliehen, operiert an jener heiklen Grenze, wo manches eher beim gut Gemeinten bleibt.
![Machtfrage. Ob die Kirchenhierarchien zum Missbrauch beigetragen haben, das soll der Kriminologe Christian Pfeiffer nun doch nicht mehr beantworten – der spricht von Zensur und will ein eigenes Gutachten erstellen. W]](/images/6378235/alternates/BASE_21_9_W300/1658752033000/kirche-epd.jpeg)
Die umfassende Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche ist erst einmal gescheitert. Die Bischöfe haben den Vertrag mit Christian Pfeiffer und dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen gekündigt. Es gab Streit um den Datenschutz.
Nach der Vergewaltigung und Ermordung einer Studentin in Neu-Delhi sollen auch die Universitäten reagieren. Die staatliche Aufsichtsbehörde fordert Task Forces für mehr Sicherheit für Frauen auf dem Campus.

Auch in Afghanistan wird über Gewalt gegen Frauen debattiert – und über Traditionen, die offiziell längst verboten sind.
Ein mutmaßlicher Vergewaltiger ist von der Polizei gefasst worden. Der 42-Jährige soll vorigen Freitag eine Frau in einen Kleingarten in Hohenschönhausen gelockt haben. Der Mann ist vorbestraft.

In Indien beginnt der Prozess gegen die Mörder einer jungen Studentin – das Interesse ist groß, am Montag verhandelte das Gericht jedoch zunächst hinter verschlossenen Türen.
Erster Prozesstag im Vergewaltigungsfall.
Wenn Jakob Augstein Deutschlands schlimmster Antisemit wäre, dann hieße dies, dass es in Deutschland keinen wirklich gefährlichen Antisemitismus mehr gibt, meint Martenstein. Und fragt sich, ob es für ihn für Platz acht reicht: "Oder sind Judith Butler und Avi Primor noch ein bisschen antisemitischer als ich?"

Der Begleiter der vergewaltigten Inderin, der Zeuge des Verbrechens wurde und schwer verletzt überlebte, hat schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben. Die Polizei weist die Vorwürfe zurück.

Die Männer, die in Indien eine Medizinstudentin vergewaltigten, müssen sich nun vor Gericht verantworten. Welche gesellschaftlichen Ursachen hat die brutale Gewalt gegen Frauen?

Ihr Leid hat Indien erschüttert. Nun erlag eine junge Frau, die von mehreren Männern vergewaltigt wurde, ihren schweren Verletzungen. Nicht nur die Familie des Opfers ist schockiert und voller Wut auf die Täter. Ein Bericht aus einem traumatisierten Land.

Die Vergewaltigung einer Studentin hat das Land traumatisiert – es ist die moderne Mittelschicht, die auf die Straße geht.
Das Beste kommt zuletzt. Aus München: Der 35. „Tatort“ in diesem Jahr ist einer der stärksten – auch wegen des Assistenten. Ein großartiger Abschluss eines alles in allem durchwachsenen „Tatort“-Jahres

Missbrauchsverdacht in der Charité: Ein weiteres mutmaßliches Opfer hat sich gemeldet. Die junge Frau soll vor fünf Jahren vom gleichen Pfleger missbraucht worden sein, doch auch damals habe die Klinik den Fall heruntergespielt.

Missbrauchsverdacht in der Charité: Weiteres mutmaßliches Opfer will Strafanzeige gegen Pfleger stellen

Zustand der 23-Jährigen verschlechtert.
Indien ist nicht das einzige Land, in dem Vergewaltigungen zum Alltag gehören und Frauenrechte wenig zählen: In Swasiland wurde jetzt ein Gesetz verabschiedet, das knappe Kleidung verbietet. Das soll die Frauen vor Vergewaltigungen schützen.

Nach der bestialischen Gewalttat an einer jungen Studentin erlebt das Land eine beispiellose Protestwelle und schwere Unruhen, die an den arabischen Frühling erinnern. Die Polizei antwortet mit Schlagstöcken, Tränengas und Wasserwerfern.
In Indien gehen seit Tagen tausende Menschen aus Protest gegen die Vergewaltigung einer Studentin auf die Straße. Ein Journalist wurde bei einer Protestkundgebung erschossen.
15 Jahre Haft für deutschen Arzt.
Ein Projektmanager hat vor Gericht sexuelle Übergriffe auf zwei 13-Jährige gestanden, die er während einer Urlaubsreise missbrauchte. Er musste sich bereits zum fünften Mal vor Gericht verantworten.
Pionierarbeit: Eine Schau in der Liebermann-Villa würdigt die Frauen der Berliner Secession.
Durch ein neues Konzept wenden Studenten ihr Theoriewissen in sozialen Einrichtungen an.
Angeklagter gestand sexuellen Missbrauch an Stieftochter: Bewährungsstrafe

Es ist eine bemerkenswerte literarische Wiederentdeckung: In Westend“ von 1966 schildert Annemarie Weber das Kriegsende in Berlin mit beinahe zoologischem Erstaunen. Nun ist der Roman von einem Berliner Verlag neu aufgelegt worden - und überzeugt mit einer konsequenten Nahperspektive.
Reitlehrer akzeptiert Verurteilung nicht
Warum drei Jugendliche nach dem Urteil des Landgerichts freikamen – und viele Fragen offenblieben.
Sexueller Missbrauch einer widerstandsunfähigen Person - so lautete am Montag das Urteil gegen drei Jugendliche, die sich vor zwei Jahren in Neukölln an einer Frau vergingen. Warum gab es keinen Schuldspruch wegen Vergewaltigung? Und warum wurden Bewährungsstrafen verhängt?
Das Landgericht Berlin hat am Montag drei Jugendliche, die wegen mehrfacher Vergewaltigung angeklagt waren, zu Bewährungsstrafen verurteilt. Ein Sprecher des Gerichts sagte: "Alle, auch Staatsanwaltschaft und Nebenklage, können mit dem Urteil leben."