
Die Olympischen Spiele 2014 sind nur ein Schritt beim Umbau Sotschis von einem sozialistischen Badeort in eine luxuriöse Eventmetropole. Für Anwohner und Umwelt haben die Visionäre dabei wenig Platz gelassen

Die Olympischen Spiele 2014 sind nur ein Schritt beim Umbau Sotschis von einem sozialistischen Badeort in eine luxuriöse Eventmetropole. Für Anwohner und Umwelt haben die Visionäre dabei wenig Platz gelassen
Der Weg für die umstrittene Ostsee-Pipeline ist frei. Die finnischen Umweltbehörden haben dem Bau der 1200 Kilometer langen Erdgas-Leitung zugestimmt.
Nördlich von Berlin beginnt die Arbeit an einer Erdgasleitung, die einmal an die Ostseepipeline anschließen soll.
Berliner Tochter der Russen gewinnt vor allem Dank Expansion nach Italien. Die Entwicklung überrascht auf den ersten Blick, da der Gazprom-Mutterkonzern in Moskau erst am Montag bei der Präsentation seiner Halbjahreszahlen gemeldet hatte, dass der Gewinn sich in den ersten sechs Monaten 2009 insgesamt halbiert habe.
Die Zugeständnisse an zentralasiatische Staaten schlagen sich nieder. Die Quartalzahlen, die Gasprom am Montag veröffentlicht hat, sind nicht ganz so schlecht, wie der Markt befürchtet hatte.
Mit Schweden und Finnland haben jetzt sämtliche Anrainer der deutsch-russischen Leitung zugestimmt. Baubeginn für die Ostseepipeline ist im Jahr 2010.
Die Champions League im Eishockey wird in der kommenden Saison ein Comeback feiern. Nach ihrer ersten Saison war die Champions Hockey League (CHL) wegen des Rückzuges von Sponsoren abgesagt worden.
Schalke 04 plagen weiterhin gewichtige Liquiditätsprobleme. Nun soll der Klub sogar um Stundung der Grundsteuer für das Gelände um die Arena bei der Stadt Gelsenkirchen nachgefragt haben.
Die USA planen eine erhöhte Präsenz in Kolumbien. Venezuela reagiert nun mit massiven Waffenkäufen in Russland.

Krisen jeder Art wegprosten, Kontakte pflegen im glamourösen Rahmen, zu feuriger Folklore übers Parkett fegen – der russisch-deutsche Ball ist der pompöseste Stadttreff von Promis aus Show, Wirtschaft und Gesellschaft.
Das Ferngasunternehmen VNG wechselt den Vorstand – und begrenzt den Einfluss des baden-württembergischen Energiekonzerns EnBW.

Der 1. FC Union hat sich vom dubiosen Sponsor ISP getrennt. Na und! Im deutschen Fußball gab es viel skurrilere Geldgeber – eine Auswahl
Igor Jussufow will für 40,5 Millionen Euro die insolventen Wadan-Werften in Wismar und Rostock-Warnemünde übernehmen. Die russische und die deutsche Regierung befürworten sein Vorhaben.
Der EU-Energiepolitik droht ein Fiasko, weil die Kommission es versäumt hat, beizeiten mit den Staaten am Kaspischen Meer über Förder- und Lieferabkommen für Erdgas zu verhandeln. Stattdessen hat sich die russische Gazprom den Zugriff auf dortige Vorkommen gesichert.
Der Expansionskurs von Vorstandschef Villis stößt unter den Spitzenmanagern bei EnBW auf Kritik. Das hängt vor allem mit einem misslungenen Versuch des Vorstands zusammen, das schwache Gasgeschäft des Konzerns zu stärken.

Am Samstag erlebt das neue Stadion an der Alten Försterei seinen zweiten Höhepunkt. Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Union empfängt Bundesligist FC Schalke 04 zum Testspiel. Vor acht Jahren trafen beide Klubs schon einmal in Berlin aufeinander – beim DFB-Pokalfinale. Unser Autor, selbst Union-Fan, erinnert sich.
Nun ist auch der prominenteste Polit-Pensionär der Grünen in der Energiewirtschaft gelandet. Gegen ein anständiges Salär – die Rede ist von einem sechsstelligen Betrag – soll Joschka Fischer den ganzen Erfahrungsschatz aus seiner Zeit als Außenminister und Vizekanzler der rot-grünen Koalition einbringen, um das ebenso ehrgeizige wie umstrittene Gas-Pipeline-Projekt Nabucco entscheidend voranzubringen.
Nun ist auch der prominenteste Polit-Pensionär der Grünen in der Energiewirtschaft gelandet. Joschka Fischer soll das ehrgeizige wie umstrittene Gas-Pipeline-Projekt Nabucco entscheidend voranbringen.
Uwe Leuschner wechselt von Türkiyemspor zum 1. FC Union. Einen neuen Hauptsponsor bringt er gleich mit. Am Donnerstag wird der neue Sponsor vorgestellt

Wie trainiert man zu dritt einen Bundesligisten? Noch dazu Schalke? Vor dem Spiel bei Hertha sprechen Michael Büskens, Youri Mulder und Oliver Reck im gemeinsamen Interview über den Mythos Schalke, Buhrufe gegen die eigenen Spieler, Felix Magath und ihre Arbeit als Triumvirat.
Der russische Gasexport ist im ersten Quartal 2009 um mehr als die Hälfte eingebrochen. Gründe hierfür sind die Wirtschaftskrise sowie die vorübergehenden Pipelineblockade in der Ukraine.
Der russische Energiekonzern Gazprom hat im Norden Brandenburgs mit den Probebohrungen für den europaweit größten Speicher für Erdgas begonnen.
Berlins Fußball-Bundesligist und sein Hauptsponsor verlängern die Zusammenarbeit um drei Jahre – die garantierte Jahresleistung sinkt, dafür steigen die Erfolgsprämien für Hertha.

Fußball, du liebe Güte. Was machen die da? Es wird langsam unheimlich. Bernd Matthies wundert sich. Nicht nur, weil Hertha die Tabelle anführt.

Der innenpolitische Streit zwischen dem ukrainischen Präsidenten und der Premierministerin um die russischen Gaslieferverträge weitet sich aus. Am Donnerstag schaltete sich Russlands Regierungschef Putin ein und drohte Lieferstopps an, sollten offenstehende Rechnungen nicht beglichen werden. Dies könnte auch die europäische Gasversorgung gefährden.
Der Gasstreit in der ukrainischen Führung eskaliert: Etwa 20 vermummte und schwer bewaffnete Geheimdienstkräfte haben die Konzernzentrale des Energieversorgers Naftogas besetzt.

"Tatort", "Doctor's Diary" und "Die Weggeworfenen": Die Palette der insgesamt 60 auserwählten Beiträge für den renommierten Fernsehpreis ist breit. Die meisten Nominierungen gehen wieder an öffentlich-rechtliche Produktionen.
Die Puschkin-Gesellschaft hat sich in Potsdam angesiedelt / Veranstaltung mit dem Fontane-Archiv
Trotz der Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen - das bulgarische Parlament hat am Freitag den Neustart von zwei Reaktoren im Atomkraftwerk Kosloduj beschlossen. Wegen Sicherheitsbedenken war die Anlage vor dem EU-Beitritt des Landes stillgelegt worden.
Sandsteinschicht nordöstlich von Wittstock böte Platz für Zehntel des deutschen Jahresverbrauchs
Die gute Nachricht: Es strömt wieder Gas aus Russland in Richtung Westeuropa. Die schlechte: An der Grenze zur Ukraine ist Schluss. Grund sind angeblich technische Probleme.

Der Streit hat ein Ende: Die staatlichen Energieversorger Russlands und der Ukraine, Gazprom und Naftogas, haben am Montag in Moskau einen neuen Vertrag unterzeichnet. Das russische Staatsfernsehen übertrug die Zeremonie live.

Der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine ist beigelegt, meldete die Agentur Interfax in der Nacht zum Sonntag. Darauf haben sich Regierungschef Wladimir Putin und seine ukrainische Kollegin Julia Timoschenko nach Gesprächen in Moskau geeinigt.
Greenpeace macht mit Ballon-Aktion auf Volksbegehren gegen Tagebaue aufmerksam

Die Suche nach einer Schlichtung im Gasstreit geht fieberhaft weiter: Angela Merkel und Wladimir Putin trafen sich deshalb in Berlin. Eine Testphase soll die Rettung bringen.
Die Europäische Union hat Russland und die Ukraine vor "schwerwiegenden Folgen" des Gasstreits zwischen den beiden Ländern gewarnt. Ein Treffen in Brüssel brachte einhellige Meinungen der Mitgliedstaaten zu Tage.
Die EU-Kommision ist mit ihrer Geduld am Ende: Entweder fließt sofort wieder russisches Gas über die Ukraine oder beide Länder werden verklagt. Die ukrainische Regierungschefin Timoschenko versucht zu beschwichtigen.

Russland will den Gashahn wieder aufdrehen. Die EU-Beobachter zur Überwachung der Gastransporte durch die Ukraine sollen ihre Arbeit aufnehmen. Vorausgegangen war ein erbitterter Streit zwischen Russland und der Ukraine.
Die Ukraine hat im Gasstreit den Weg für eine Wiederaufnahme der Transitlieferungen nach Westen freigemacht. Die selbst eingefügten Zusätze der Ukrainer im Gasabkommen mit Russland fallen weg. Das bedeutet jedoch nicht, dass ab sofort Gas fließt.

Russlands Staatschef Medwedew hat das Abkommen über den Einsatz von Gaskontrolleuren außer Kraft gesetzt und stößt damit auf Unverständnis in der EU. Das Abkommen sei gültig, erklärte die tschechische EU-Ratspräsidentschaft.
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