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Thema

Sicherheitsrat der Vereinten Nationen

Iran Ahmadinedschad

Die Gespräche über neue UN-Sanktionen gegen den Iran verlaufen kontrovers. Frankreich will notfalls einen europäischen Alleingang, sollten verschärfte Sanktionen über die Vereinten Nationen nicht durchsetzbar sein.

Von Thomas Gack

Frankreich droht dem Iran wegen der Urananreicherung unverhohlen mit Krieg – und bringt Deutschland in Zugzwang. Hierzulande hat man bisher immer auf eine diplomatische Lösung gedrängt. Was bedeutet der Sinneswandel Frankreichs für die deutsche Position?

Von Albrecht Meier

Im Konflikt mit Iran wächst die Sorge, dessen Nuklearprogramm nicht stoppen zu können, deshalb hat Frankreich offen mit einer militärischen Intervention gedroht. Doch nicht alle Partner wollen diesem Weg folgen - zu groß sind die ökonomischen Interessen.

Nach 11. September und Irakkrieg ist Amerika geschwächt – damit ist der Kampf um Macht und Einfluss neu eröffnet

Von Clemens Wergin

Frankreichs Präsident legt seine außenpolitischen Ziele dar – für Berlin will er einen Sitz im Sicherheitsrat

Von Hans-Hagen Bremer

Die UN-Friedenstruppe für Darfur kommt, aber spät – vielleicht zu spät.

Von Clemens Wergin

Die Vereinten Nationen wollen der jahrelangen Gewalt in Sudans Krisenprovinz Darfur mit der weltweit größten internationalen Friedenstruppe ein Ende setzen. Der UN-Sicherheitsrat beschloss einstimmig, 20.000 Soldaten und 6000 Polizisten in die umkämpfte Region zu schicken.

Im Streit über den künftigen Status der südserbischen Provinz Kosovo hat der russische Außenminister Sergej Lawrow eine Ablösung von UN-Vermittler Martti Ahtisaari wegen Parteilichkeit nahegelegt.

Von Elke Windisch

New York - Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) hat am Mittwoch die Einrichtung eines internationalen Tribunals für den tödlichen Anschlag auf den früheren libanesischen Regierungschef Rafik Hariri beschlossen.Für die entsprechende Resolution 1757 stimmten zehn Staaten.

US-Außenministerin Condoleezza Rice will beim Treffen mit ihren G-8-Kollegen in Potsdam auf ein härteres Vorgehen gegen den Iran dringen. Auch die Zukunft des Kosovo und die Lage in Darfur sind Themen des Gipfels.

Mohammed al Baradei ist ein Liebling vieler Europäer. Und man darf vermuten, dass der Friedensnobelpreis, den er 2005 stellvertretend für die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) entgegennahm, auch die Belohnung für seine Kritik am amerikanischen Irakkrieg war.

Von Clemens Wergin

Berlin - Bevor am Donnerstag Vertreter der fünf ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat und Deutschlands in Berlin über das weitere Vorgehen im Atomstreit mit dem Iran beraten, hat Amerikas Vizeaußenminister Nicholas Burns die historische Dimension des vorliegenden Angebotes betont. Es sei „das erste Mal seit 28 Jahren“, dass Washington „zu Verhandlungen auf so hoher Ebene“ bereit sei.

Berlin - Bevor am Donnerstag Vertreter der fünf ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat und Deutschlands in Berlin über das weitere Vorgehen im Atomstreit mit dem Iran beraten, hat Amerikas Vizeaußenminister Nicholas Burns die historische Dimension des vorliegenden Angebotes betont. Es sei das erste Mal seit 28 Jahren, dass Washington zu Verhandlungen auf so hoher Ebene bereit sei.

Sudan ist nun offenbar doch bereit, die Stationierung von UN-Einheiten in der Krisenregion Darfur zu akzeptieren. Die Soldaten sollen die AU-Truppe unterstützen, die den Konflikt bislang nicht beenden konnte.

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