
Die Ethnologin Olga Davydova-Minguet kam 1991 nach Finnland. Heute bemerkt sie erneut: Wer Russisch spricht, gilt schnell als fremd. Ein Gespräch über Migration, Zuschreibungen und alte Feindbilder.

Die Ethnologin Olga Davydova-Minguet kam 1991 nach Finnland. Heute bemerkt sie erneut: Wer Russisch spricht, gilt schnell als fremd. Ein Gespräch über Migration, Zuschreibungen und alte Feindbilder.

Schon eher House of Wann: Ein Dreireligionenhaus soll künftig auf dem Petriplatz in Mitte stehen. Doch seit der Grundsteinlegung 2021 ruht die Baustelle. Kommt das Projekt noch voran?

Seit zwei Jahren fließt kein russisches Öl mehr durch die legendäre „Druschba“-Pipeline. Das Embargo kostet Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Besuch in einer verunsicherten Stadt.

Einst waren sie Rivalen, nun sind sie gemeinsam Geschichte: Auf dem SPD-Parteitag in Berlin verabschieden sich der Altkanzler und die Ex-Parteichefin – mit viel Dank und wenig Selbstkritik.

Die Führung der Fraktion zieht einem Bericht zufolge schmerzhafte Lehren aus der Ampelzeit. Die Alltagsprobleme der Bürger müssten wieder in den Fokus der Grünen rücken – und der Klimaschutz.

Der russische Angriffskrieg wird für die ukrainischen Soldaten immer zermürbender. Kiew versucht mit Strategiewechseln gegenzusteuern. Reicht das aus?

Deutscher Botschafter in Moskau einbestellt, Merz will vorerst nicht mit Putin telefonieren. Der Nachrichtenüberblick am Abend.

Seit Jahren dokumentiert Olexandra Matwijtschuk russische Kriegsverbrechen. Hier erzählt sie, welche Schicksale sie besonders schockieren – und was sie dem Kremlchef wünscht.

Das von Matthias Lilienthal kuratierte Festival geht mit einem starken Stück aus Kiew zu Ende. Und Bertolt Brecht kommt aus dem amerikanischen Exil

Keine Heizung und kein Warmwasser im Winter, ein kaputter Aufzug und Ratten: In einem Mietshaus wurden massive Mängel festgestellt. Die Eigentümerin ist eine russische Politikerin, die auf der Sanktionsliste der EU steht.

Das Freiland hat einen Zwilling in Bobigny gefunden: Das Kunstzentrum „LeWonder“. Die Ausstellung „Iso It“ zeigt ihre gemeinsame Kunst – in einem Self-Storage-Space.

Nordkorea könnte bald Tausende weitere Soldaten nach Russland schicken, Selenskyj will Putin auf der Anklagebank sehen. Der Nachrichtenüberblick am Abend.

Der südkoreanische Geheimdienst geht davon aus, dass Russland weitere Soldatenunterstützung aus Nordkorea bekommen wird – und zwar schon sehr bald.

„Jeder Kriegsverbrecher muss wissen, dass es Gerechtigkeit geben wird, und das gilt auch für Russland“, sagte Selenskyj. Das Abkommen zwischen Ukraine und Europarat nennt er „erst den Anfang“.

Russlands Armee hat in der Ukraine ihre Sommeroffensive gestartet – und greift verstärkt Gebiete an, die der Kreml offiziell gar nicht beansprucht. Was hat es damit auf sich?

Lange sei es für ihn „absolut undenkbar“ gewesen, auf Menschen zu schießen. Mehrere Erlebnisse in der jüngeren Vergangenheit hätten ihn zum Umdenken bewogen, erklärt Markus Lanz.

Trump trifft sich am Rande des Nato-Gipfels mit Selenskyj. Russland setzt offenbar neue Version der Shahed-Drohnen in der Ukraine ein. Der Nachrichtenüberblick am Abend.

US-Präsident Donald Trump ist vorerst gebändigt. Mit Billionen schützt sich das Verteidigungsbündnis vor Russland – und einem überstürzten Abschied Amerikas.

Die Schweiz begrenzt die Aufnahme von Ukrainerinnen und Ukrainern, die vor der russischen Invasion aus ihrer Heimat fliehen. Auch für die, die schon da sind, gibt es neue Auflagen.

Die Nato-Partner sind Donald Trumps Forderung nach einer massiven Erhöhung der Verteidigungsausgaben gefolgt. Dieser sichert ihnen die Bündnistreue zu.

Stefan Tewes ist Mitgründer und Chef der größten deutschen Kaffeekette Coffee Fellows. Warum seine Getränke an der Autobahn teurer sind als in der Stadt – und Touchscreens auf Sylt keine Zukunft haben.

Eigentlich sollte Donald Trump während des Nato-Gipfels in einem Strandhotel an der Nordseeküste übernachten. Dann erhielt er ein königliches Upgrade.

Bis Juni 2023 kämpften Wagner-Söldner für Kremlchef Wladimir Putin im Ukraine-Krieg. Dann meuterte ihr Chef Jewgeni Prigoschin – und starb. Das Ende der Privatarmee? Bei weitem nicht.

Russland misshandelt offenbar die eigenen Soldaten und Selenskyj bekräftigt Nato-Beitrittswunsch. Der Überblick am Abend.

Mehr Geld, mehr Truppen und weniger Klarheit zur Ukraine. Die mit Mühe erarbeitete Gipfelerklärung dient nicht zuletzt dem Ziel, einen überstürzten US-Abzug aus Europa zu verhindern.

Am Dienstag geht es für den Kanzler zum Nato-Treffen, anschließend nach Brüssel. Vorher spricht Merz im Bundestag: über die Konflikte im Nahen Osten, der Ukraine – und sein Leitmotiv für die Gipfel.

Beim Nato-Gipfel wird viel über Abschreckung und den Ausbau der Verteidigung gesprochen. Entscheidende Themen aber werden ausgeklammert – sie könnten womöglich das Ende des Bündnisses bedeuten.

Deutschland erlebt eine Trendwende bei der EU-Migration. Auch die Zuwanderung aus den Hauptherkunftsländern von Asylsuchenden ging deutlich zurück.

Auf Beistand durch die USA kann sich Europa nicht mehr verlassen. Um ihn werben muss es beim Nato-Treffen trotzdem. Gefragt ist Anbiederung an Trump – die Arbeit beginnt nach dessen Abreise.

Offenbar mehrere Attentatsversuche auf Selenskyj vereitelt. Rutte bezeichnet Weg von Ukraine in Nato als unumkehrbar. Der Nachrichtenüberblick am Abend.

„Die Welt wird noch unsicherer“, sagt SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich nach den US-Angriffen gegen den Iran. Er hält den Versuch der Eingrenzung des Konflikts für gescheitert.

Spätestens seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine gehen die Berliner Sozialämter in Arbeit unter. Nun rufen die Stadträte erneut um Hilfe.

Ein ambitioniertes Projekt - und ein Erfolgsrezept: Seit vierzig Jahren gibt es die europäischen Kulturhauptstädte im Wechsel.

Das estnische Eiland Hiiumaa gleicht einem riesigen Naturspielplatz ohne Touristenmassen. Dafür gibt es Exkursionen mit Profi-Fischern, Wälder voller Pilze und kilometerlange Strände.

Der Verein Queertera für russischsprachige Queers organisiert wieder einen CSD in Marzahn. Gala T. vom Orga-Team über die Nachbarschaft, Solidarität mit der Ukraine und eine rechte Gegenveranstaltung.

Spandaus Bürgermeister empfing seinen Amtskollegen, dessen Stadt nur 150 Kilometer von Kiew entfernt liegt. Auch die Städtepartnerschaften in der Türkei und England sollen wiederbelebt werden.

Im Nahen und Mittleren Osten werden Deutschland und die EU weitgehend ignoriert. Bei der Abwehr der russischen Angriffskriege an der Ostflanke der Nato haben sie eine Schlüsselrolle.

Der Einfluss der USA unter Donald Trump scheint zu schwinden. Schon Putin bekam er nicht in den Griff – jetzt tut er sich mit Nahost schwer. Wie stark ist die Supermacht noch?

Russland wolle keine Kapitulation der Ukraine, sagt Präsident Putin. Doch was er vor Wirtschaftsführern sonst sagt, lässt für das angegriffene Land Schlimmes befürchten. Kiew reagiert empört.

Bundeswehr schätzt Russland als existenzielles Risiko für Deutschland ein, und Russlands Wirtschaftsminister warnt vor einer Rezession. Der Überblick am Abend.
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