• Fragen des Tages: Das Verständnis der Queen und das Geld des Bundes – das war heute wichtig

Fragen des Tages : Das Verständnis der Queen und das Geld des Bundes – das war heute wichtig

Die britische Königin lud die Familie wegen Harrys und Meghans Zukunftsplänen zum Gespräch und Dr. Motte will eine neue Technoparade: Die Themen des Tages.

Prinz Harry und Meghan im November 2017 bei der Bekanntgabe ihrer Verlobung.
Prinz Harry und Meghan im November 2017 bei der Bekanntgabe ihrer Verlobung.Foto: Daniel LEAL-OLIVAS / AFP

Lesen Sie hier unsere neue Tageszusammenfassung „Fragen des Tages“. Sie können die „Fragen des Tages“ auch als kostenlosen Newsletter per Mail bestellen. Anmeldung hier.

Was ist passiert?

Die Queen unterstützt Harry und Meghan
Nach dem historischen Krisentreffen der britischen Royals: Die britische Königin hat ihrem Enkel Harry und dessen Frau Meghan für ihre Zukunftspläne die volle Unterstützung zugesagt. Nur ein paar Entscheidungen müssten sie noch Fällen, und es werde eine Übergangsphase geben. Die Königin sprach von „sehr konstruktiven Gesprächen“, mehr dazu lesen Sie hier.

EU stellt Billionen-Plan fürs Klima vor
Nun wird es konkret: EU-Chefin Urusla von der Leyen gibt bekannt, mit welchen Investitionen die Klimaneutralität bis 2050 erreicht werden soll. Kritik kommt von den Grünen.

Bund mit 19 Milliarden Euro im Plus
Haushaltsüberschuss in Rekordhöhe: Der Bund hat auch 2019 wieder mehr Geld im Etat gehabt, als er ausgeben konnte. Jetzt beginnt die Verteilungsdebatte.

Benedikt verteidigt Pflicht zur Ehelosigkeit
Nach dem Rücktritt als Papst wollte er „verborgen“ bleiben. Doch nun äußert sich Benedikt zu einem ganz heiklen Thema – und düpiert Nachfolger Franziskus.

Dr. Motte will neue Technoparade in Berlin starten
Berlin soll eine neue Loveparade bekommen – per Fundraising. Veranstalter Dr. Motte will Techno außerdem zum Weltkulturerbe ernennen lassen. Mehr dazu hier.

Was wird diskutiert?
„Hähnchenschenkel für 20 Cent, das ist unanständig“, sagt Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Interview mit meiner Kollegin Heike Jahberg. Wie soll ein Bauer davon leben und dann noch höchste Tierwohlstandards einhalten können?, fragt Klöckner. Abhilfe schaffen will sie vor allem, indem sie windige Geschäftspraktiken im Handel verbieten will. Genügt das schon?

Das wird auch in unserer Community kontrovers diskutiert. Die einen halten nichts davon, Lebensmittel zu verteuern, es gebe schließlich jetzt schon genug Menschen, die sich Essen nicht leisten könnten. Ein anderer sieht die Verbraucher in der Pflicht: „In Deutschland muss Essen satt machen und billig sein, etwas anderes wollen 95 % der Verbraucher(innen) nicht.“ Auf beide Herausforderungen ist die Politik und Julia Klöckner bisher Antworten schuldig geblieben.“

Was könnte ich heute Abend lesen?
Berlin hatte schon das ein oder andere Mal hochfliegende Pläne, die nicht sonderlich weit trugen. 1920 war das anders. Damals fasste die Preußische Landesversammlung einen bis heute wichtigen Entschluss – Berlin deutlich zu vergrößern. Dem alten Berlin wurden sieben bis dahin selbstständige Nachbarstädte, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke einverleibt. Und das hat Folgen bis heute. Welche und wie es damals zur Geburtsstunde von Groß-Berlin gekommen ist, hat mein Kollege Ulrich Zawatka-Gerlach nachgezeichnet. Lesen Sie seine Analyse, wie Berlin zur Metropole wurde hier.

Was könnte ich unternehmen?
Gerhard Richter kennt man als Maler. Aber er ist auch Fotograf. Und viele seiner fotografischen Werke, vor allem Porträts von seiner Familie aber auch einigen Persönlichkeiten, sind noch bis 31. Januar im Me Collectors Room in der Auguststraße 68 (S-Bhf Oranienburger Straße) in Berlin-Mitte zu sehen. Mehr Tipps, wo man noch schnell hingehen sollte, bevor die Ausstellung wieder vorbei ist, finden Abonnenten des Checkpoints hier.

Gibt es was im Fernsehen?
Heute wurden die Oscar-Nominierungen bekanntgegeben. (Lesen Sie hier, wer nominiert wurde) Und jetzt hat man noch bis zur Verleihung am 9. Februar Zeit, sich wenigstens ein paar Favoriten anzuschauen. Der Film „1917“ läuft diese Woche in den Kinos an. Aber man kann schon heute Abend auf der Couch ein paar Sachen nachholen. „Once Upon A Time in Hollywood“ zum Beispiel, für den Leonardo DiCaprio für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert wurde, kann man auf Amazon Prime Video leihen. Andere heiße Anwärter wie „Marriage Story“ oder „The Irishman“ gibt es auf Netflix – und Top-Top-Kandidat „Joker“ läuft noch in einigen Kinos.

Was sollte ich für morgen wissen?

  • Das britische Oberhaus wird das Gesetzgebungsverfahren zum Brexit weiter vorantreiben. Die Lords werden aller Wahrscheinlichkeit nach das Projekt durchwinken. Damit steht dem Brexit am 31. Januar nichts mehr im Weg.
  • In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch findet das nächste TV-Duell der demokratischen Präsidentschaftsbewerber statt. Der für US-Verhältnisse ultralinke Bewerber Bernie Sanders führt inzwischen in einigen Umfragen.
  • Die EU-Kommission stellt offiziell ihren Fonds für gerechten Wandel beim Klimaschutz vor. Aus dem Fonds sollen Länder und Regionen unterstützt werden, die sich beim geplanten Umbau zu einem „klimaneutralen“ Europa bis 2050 besonders schwer tun werden.

Zahl des Tages
150 – so viele Obdachlose sollen an der Rummelsburger Bucht in Berlin in einem der größten Camps von Wohnungslosen leben. Jetzt sollen die ersten das Camp verlassen haben, außerdem werden Teile des Camps aufgelöst und Notunterkünfte sollen bereitgestellt werden. Aber richtig funktioniert das noch nicht. Mein Kollege Robert Klages hat hier in seinem Bezirksnewsletter aus Berlin-Lichtenberg den aktuellen Stand aufgeschrieben.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend. Wenn Sie Fragen, Anregungen, Kritik zu diesem neuen Newsletter haben, können Sie mir gerne mailen.

Danke und herzliche Grüße
Ihr
Christian Tretbar
Mitglied der Chefredaktion

Mehr lesen? Jetzt E-Paper gratis testen!