• Fragen des Tages: Zweiter Test bei Merkel negativ, Charité nimmt fünf Patienten aus Italien auf

Fragen des Tages : Zweiter Test bei Merkel negativ, Charité nimmt fünf Patienten aus Italien auf

Die Tornado-Einsätze sind zu Ende und auf Berlins Straßen nehmen Unfälle wieder zu. Die heutigen Fragen des Tages.

Ein Mann in Schutzmaske läuft auf dem Alexanderplatz.
Ein Mann in Schutzmaske läuft auf dem Alexanderplatz.Foto: AFP/David GANNON

Lesen Sie hier unsere Tageszusammenfassung „Fragen des Tages“, immer mit einem Schwerpunkt zu den neuesten Entwicklungen rund um die Coronavirus-Pandemie. Sie können die „Fragen des Tages“ auch als kostenlosen Newsletter per Mail bestellen. Anmeldung hier.

Was ist passiert?

Auch zweiter Corona-Test von Bundeskanzlerin Merkel negativ
Auch nach dem zweiten negativen Coronavirus-Test will Kanzlerin Angela Merkel von zu Hause aus weiterarbeiten. Ein weiterer Test steht noch aus. Ein Regierungssprecher teilte mit, dass es der Kanzlerin weiterhin gut gehe. Mehr zur Entwicklung der Coronavirus-Pandemie finden Sie in unserem Newsblog an dieser Stelle.

Charité wird bis zu fünf Patienten aus Italien aufnehmen
Am Dienstagabend hatte es der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) angekündigt, am Tag darauf lief die Hilfe bereits an. Wie Senatssprecherin Melanie Reinsch dem Tagesspiegel bestätigte, wird die Charité zeitnah bis zu fünf schwer am Coronavirus erkrankte Patienten aus Italien aufnehmen und intensivmedizinisch behandeln. Mehr in unserem Virus-Newsblog für Berlin.

Deutsche Tornado-Einsätze enden
Deutsche Tornados werden künftig nicht mehr für Aufklärung im Kampf gegen den IS eingesetzt. Italien soll übernehmen, doch das kann noch dauern. Mehr Hintergründe dazu finden Sie hier.

So (un)sicher sind Berlins Straßen
Auch 2019 gab es wieder mehr Unfälle in Berlin, insgesamt verzeichnete die Polizei fast 150.000 in der Statistik. Hauptunfallursache: Fehler beim Abbiegen. Mehr dazu finden Sie hier.

• Bundesregierung hält bis 2029 am Flughafen Tegel fest
Die Bundeswehr wird bis 2029 von Tegel aus starten. Eine Prüfung von Alternativen für die Flugbereitschaft sei ergebnislos verlaufen, bekräftigt die Regierung. Mehr dazu hier.

Lennart Kluge auf einer Insel in Südthailand. Der Rückflug wurde gecancelt, das Konsulat reagiert nicht.
Lennart Kluge auf einer Insel in Südthailand. Der Rückflug wurde gecancelt, das Konsulat reagiert nicht.Foto: privat


Coronavirus-Update


•  Die Schweiz meldet mehr als 10.000 Infizierte: Das Land hat die meisten bestätigten Coronavirus-Fälle pro Kopf. Eine Erklärung dafür: In der Schweiz werden vergleichsweise viele Menschen getestet.
Wie Deutsche im Ausland verzweifelt versuchen, nach Hause zu kommen: Airlines, die nicht reagieren, Konsulate, die nicht erreichbar sind und Automaten, die kein Geld mehr geben: Hier schildern Reisende, was sie erleben.
Schwedens Gelassenheit irritiert immer mehr: In Schweden herrscht trotz der Coronakrise fast Alltag. Die Regierung belässt es bei Appellen, Einschränkungen gibt es kaum. Das sorgt zunehmend für Kritik.

• Berliner Klinikbeschäftigte fordern Schutzkleidung: Beschäftigte von Charité und Vivantes haben in einem offenen Brief dringend Unterstützung gefordert. Es geht um fehlende Schutzutensilien und unfaire Bezahlung.

Was könnte ich zuhause machen? 

Selber kochen ist jetzt angesagt. Meine Kolleginnen und Kollegen aus der Genuss-Redaktion haben da jetzt jeden Tag praktische Tipps und Rezepte für Sie. Los geht es mit einem Süppchen. Wie die Selleriecremesuppe mit Laugencroutons gelingt, erfahren Sie hier.

Gibt es was im Fernsehen? 

Wie wäre es mit Klassik. Die Berliner Philharmoniker haben ihre Digital Concert Hall kostenlos für alle geöffnet. Mehr als 600 Konzerte sind auf der Internetplattform abrufbar. Unser Klassik-Redakteur Frederik Hanssen stellt hier seine Top 10 vor.

Was sollte ich für morgen wissen? 

Verkehrsminister und Landwirtschaftsministerin treten vor die Presse. Andreas Scheuer (CSU) und Julia Klöckner (CDU) äußern sich am Donnerstag zu Lebensmittelversorgung, Lieferketten, Mobilität und Logistik 

EU-Beratungen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre EU-Kollegen beraten über den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Der reguläre EU-Gipfel, der für den 26. und 27. März geplant war, wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

Zahl des Tages: 3

mal so hoch war die Nachfrage nach Toilettenpapier im Zeitraum zwischen dem 16. und 22. März. Auch seife und andere Hygieneartikel zogen an. Das Statistische Bundesamt hat diese Sonderauswertung vorgenommen. Was noch nachgefragt war, erfahren Sie hier.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend! Wenn Sie Fragen, Anregungen, Kritik zu diesem Newsletter haben, können Sie mir gerne mailen. Sie können den Newsletter „Fragen des Tages“ hier abonnieren.

Bleiben Sie gesund! Ihr Christian Tretbar, Mitglied der Chefredaktion

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