Medienbericht : 20 Tote bei Anschlag auf Revolutionsgarden im Iran

In der sunnitischen Grenzregion soll es ein Selbstmordattentat gegeben haben. Bei dem Angriff auf einen Bus starben Berichten zufolge mindestens 20 Menschen.

Angehörige der Revolutionsgarde bei einem Ehrenmarsch in Teheran.
Angehörige der Revolutionsgarde bei einem Ehrenmarsch in Teheran.Foto: REUTERS

Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Bus der Revolutionsgarden im Südosten des Iran sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna am Mittwoch meldete, ereignete sich die Explosion auf einer Straße in der unruhigen Provinz Sistan und Belutschistan. In der mehrheitlich sunnitischen Grenzregion sind mehrere Rebellen- und Dschihadistengruppen aktiv, die immer wieder Anschläge auf die Sicherheitskräfte verüben

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Die Bevölkerung des Iran ist zu 90 Prozent schiitisch, doch gibt es eine starke sunnitische Minderheit, die seit langem über Diskriminierung klagt. Anfang Dezember waren in der südöstlichen Hafenstadt Tschabahar bei einem Anschlag auf die Polizei zwei Menschen getötet worden. Die Regierung machte damals "vom Ausland unterstützte Terroristen" verantwortlich. Teheran wirft Pakistan und Saudi-Arabien vor, die Dschihadisten in der Grenzregion zu unterstützen. (AFP)

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