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Nach Abgang von Sarah Sanders : Stephanie Grisham wird neue Trump-Sprecherin

Es wird die bisherige Sprecherin der First Lady: US-Präsident hat eine Nachfolgerin für Sarah Sanders gefunden.

Stephanie Grisham, bisherige Sprecherin von First Lady Melania Trump.
Stephanie Grisham, bisherige Sprecherin von First Lady Melania Trump.Foto: Reuters/ Carlos Barria

Die bisherige Sprecherin von First Lady Melania Trump, Stephanie Grisham, soll neue Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump werden. Das teilte Melania Trump am Dienstag auf Twitter mit. Der Präsident und sie könnten sich "keine bessere Person für den Dienst für die Regierung und an unserem Land vorstellen", schrieb die First Lady.

Grisham stammt ursprünglich aus Arizona und hat zwei Söhne. Sie gehört seit langem zum Umfeld Trumps. Sie stieß 2015 zu dessen Wahlkampfteam und ist damit eine der wenigen Mitarbeiterinnen, die sich aus den Anfangstagen halten konnten. Sie gilt als äußerst loyal und soll hinter den Kulissen für einige Entscheidungen verantwortlich gewesen sein. So gab es etwa Berichte, dass sie im vergangenen November eine treibende Kraft bei der Entlassung der stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberaterin Mira Ricardel war.

Mit Spannung wird erwartet, ob Grisham die Pressekonferenzen im Weißen Haus zurückbringt. Ihre Vorgängerin Sarah Sanders hatte zuletzt darauf verzichtet, offizielle Briefings zu geben. Sie stellte sich lediglich in spontan einberufenen und informellen Runden den Fragen von Journalisten. Die letzte Pressekonferenz liegt dagegen bereits mehr als hundert Tage zurück.

Sanders schrieb am Dienstag auf Twitter, Grisham werde eine „unglaubliche Bereicherung“ für den Präsidenten und das Land sein. Sie selbst sei traurig, dass sie das Weiße Haus verlasse, aber froh darüber, dass sie das Team in so großartige Hände übergebe.

Vor anderthalb Wochen war überraschend angekündigt worden, dass Trumps bisherige Sprecherin Sarah Sanders das Weiße Haus zum Monatsende verlässt. Sie war wegen ihres oft konfrontativen Auftretens gegenüber Medienvertretern höchst umstritten. Ihr Verhältnis zu einem Großteil der im Weißen Haus akkreditierten Journalisten war angespannt.

Trump aber schätzte die kämpferische Art seiner Sprecherin. Diese beteuerte bei der Ankündigung ihres Abschieds aus dem Weißen Haus erneut ihre Bewunderung für Trump: "Ich liebe den Präsidenten", sagte sie. (dpa, AFP)

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