• Russland und China blockieren: Verhandlungen über Schutzgebiete vor Antarktis gescheitert

Russland und China blockieren : Verhandlungen über Schutzgebiete vor Antarktis gescheitert

Im achten Jahr in Folge konnten die 25 Teilnehmerstaaten plus die EU sich nicht einigen. Wieder stimmten Moskau und Peking gegen die Pläne für die Antarktis.

Im Meer vor der Antarktis leben unter anderem Wale, Seehunde und Pinguine.
Im Meer vor der Antarktis leben unter anderem Wale, Seehunde und Pinguine.Foto: Rachael Herman/Stony Brook University/ Louisiana State University/AFP

Die internationalen Verhandlungen über die Einrichtung neuer Meeresschutzgebiete vor der Küste der Antarktis sind wieder gescheitert. Die 25 Teilnehmerstaaten plus Europäische Union konnten sich bis zum Abschluss des Treffens im australischen Hobart am Freitagabend im achten Jahr in Folge nicht auf die Ausweisung von maritimen Schutzgebieten im Umfang von insgesamt rund drei Millionen Quadratkilometern einigen, wie aus Verhandlungskreisen verlautete. Demnach blockierten erneut Russland und China die Einigung.

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Vor Antarktis soll größtes Meeresschutzgebiet der Erde entstehen
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Diese beiden Länder hatten schon in der Vergangenheit Bedenken wegen der Kontrollmechanismen für die Schutzgebiete und wegen der Auswirkungen auf Fischereirechte angeführt. In den Gewässern vor der Antarktis leben unter anderem Wale, Seehunde und Pinguine.

In Hobart waren die Vertragsstaaten der Kommission für den Erhalt der antarktischen Meeresressourcen - abgekürzt CCAMLR - zu ihrem Jahrestreffen zusammengekommen. Beschlüsse der CCAMLR können nur einstimmig gefasst werden. (AFP)

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