
Ilse Aigner muss wohl doch auf den Fraktionsvorsitz der CSU verzichten. Sie soll sich in München lieber als „Superministerin“ bewähren – und Parteichef Seehofer den Rücken freihalten.

Ilse Aigner muss wohl doch auf den Fraktionsvorsitz der CSU verzichten. Sie soll sich in München lieber als „Superministerin“ bewähren – und Parteichef Seehofer den Rücken freihalten.

Der Grünen-Europaabgeordnete Werner Schulz wirft seinen Parteifreunden "ideologische Vorurteile" und "Borniertheit" vor. Er fordert offensive Verhandlungen über Schwarz-Grün im Bund - und auch in Hessen.

Die Berliner Christdemokraten sehen nach der Bundestagswahl „Anknüpfungspunkte“ mit den Grünen. Eine große Koalition würde Frank Henkel hingegen "erhebliche Bauchschmerzen" bereiten.
ZZF-Co-Direktor Frank Bösch über die Folgen der Ölkrise 1973, autofreie Sonntage, die Krise im Osten und die neue Lust am Radfahren
Erzwungener Generationswechsel: Die Politiker, die vor 30 Jahren die Grünen gründeten, sitzen künftig nur noch auf den hinteren Plätzen. Sie übernehmen die Verantwortung für das schlechte Wahlergebnis. Die Jüngeren wittern ihre Chance.

Die Entwicklungskosten steigen, die Einmalbelastungen fallen hoch aus: Der Berliner Software-Spezialist kappt die Gewinnprognose. Schuld daran ist angeblich die Energiewende.
Schlimmer kann es nicht kommen für Vattenfall. Vor ein paar Jahren ging es los mit Pannen in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel, dann kam eine Energiewende, die die Geschäftsgrundlagen auf den Kopf stellte, und seit Sonntag ist der Verlust der Stromnetze in Hamburg und Berlin wahrscheinlich.

Die Börse hat mit der Wiederwahl der Kanzlerin gerechnet – jetzt wünschen sich Verbände vor allem Tempo bei der Reform der Energiewende.
Schlimmer kann es nicht kommen für Vattenfall. Vor ein paar Jahren ging es los mit Pannen in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel, dann kam eine Energiewende, die die Geschäftsgrundlagen auf den Kopf stellte, und seit Sonntag ist der Verlust der Stromnetze in Hamburg und Berlin wahrscheinlich.

Einen Schritt vor, zwei zurück: Gleich am Montagmorgen hat Angela Merkel auf der Suche nach einem Koalitionspartner zum Telefon gegriffen. Doch die SPD ziert sich. Und bei den Grünen ändert sich gerade alles.

Abtritte bei den Grünen, Herantasten der CDU an die große Koalition und die SPD gibt sich unbeeindruckt von den Avancen Merkels. In unserem Live-Blog können Sie die Ereignisse des Tags nach der Bundestagswahl nachlesen.
In der Nacht bestätigte der Bundeswahlleiter den Unionssieg und die Wahlpleite der FDP. In Hessen schafften es die Liberalen doch noch in den Landtag. Aber für Schwarz-Gelb reicht es nicht. Hier unser Live-Blog zur Wahl zum Nachlesen.
Jakobs kam ohne Familie zum Wahllokal – sie ist ohne ihn verreistEx-Ministerpräsident Platzeck wählte frühmorgens – in Babelsberg Andrea Wicklein war am Wahltag nervös – wohl zu RechtEinige Wähler entschie

Stefan Raab lässt wählen, Steffen Hallaschka testet die Deutschen, die "Lindenstraße" strickt mit heißer Nadel: Was das Wahl-Wochenende in der TV-Unterhaltung bringt.

Die Zielgerade des diesjährigen Bundestagswahlkampfes rückt näher. Die "Berliner Runde" war die vorletzte Talkrunde, bevor es Sonntag an die Urnen geht. Überraschungen? Fehlanzeige!
Die Stromversorgung in Deutschland ist nach Einschätzung der Bundesnetzagentur trotz des holprigen Starts der Energiewende weiterhin sehr zuverlässig. Im vergangenen Jahr waren die Haushalte im Durchschnitt 15,91 Minuten ohne Strom, wie die Aufsichtsbehörde am Donnerstag in Bonn mitteilte.

Die Zielgerade des diesjährigen Bundestagswahlkampfes rückt näher. Die "Berliner Runde" war die vorletzte Talkrunde, bevor es Sonntag an die Urnen geht. Überraschungen? Fehlanzeige!

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger legt einen neuen Vorschlag vor, wie die Schwächen der Wind- und Solarstromförderung behoben werden könnten. Er wendet sich gegen die Quotenmodelle, die unter anderen die Monopolkommission und der Sachverständigenrat, dem Bofinger selbst angehört, gefordert haben.

Die Grünen wollen eine, wie sie sagen, "maßvolle Steuererhöhung", und hoffen im bürgerlichen Steglitz-Zehlendorf trotzdem "für überzeugende Argumente" Stimmen zu bekommen. In unserer hyperlokalen Wahlkampf-Arena schreiben die Grünen, was sie noch vorhaben.
Gemeinde hat alle Generationen eingeladen

Gerd Billen ist Deutschlands oberster Verbraucherschützer. Mit dem Tagesspiegel spricht er über die Bilanz der Bundesregierung und nötige Reformen nach der Bundestagswahl.
Nach Prüfung Zweifel an Genehmigungsfähigkeit

„Einwanderung ja. Aber nicht in unsere Sozialsysteme“: Mit diesem Slogan wirbt die „Alternative für Deutschland“ auf Wahlplakaten - doch mindestens zwei Landesverbände wollen den Spruch nicht plakatieren. Innerhalb der Partei wird über rechtsextreme Ressentiments diskutiert - und Abgrenzungsprobleme nach rechts.

In Hessen hat Rot-Grün seinen Umfrage-Vorsprung eingebüßt – nun geht es wieder um die Frage, ob die Linke eingebunden wird.
Industrie gegen Verbraucher, Windradbetreiber gegen Chemiefabrikanten, Grüne gegen FDP, Marktskeptiker gegen Wettbewerbsfreunde – am Donnerstag waren die Frontlinien zu besichtigen, die direkt nach der Wahl die Politik bestimmen werden. Es geht um die Zukunft der Energiewende, des wichtigsten Industrieprojekts seit langem.

Die Monopolkommission der Regierung will bei der Energiewende einen radikalen Kurswechsel, damit Strom bezahlbar bleibt. Das Vorbild ist Schweden
Industrie gegen Verbraucher, Windradbetreiber gegen Chemiefabrikanten, Grüne gegen FDP, Marktskeptiker gegen Wettbewerbsfreunde – am Donnerstag waren die Frontlinien zu besichtigen, die direkt nach der Wahl die Politik bestimmen werden. Es geht um die Zukunft der Energiewende, des wichtigsten Industrieprojekts seit langem.

Die Öko-Partei gibt im neuen Politbarometer um ganze zwei Prozentpunkte nach. Das TV-Duell zwischen Kanzlerin Merkel und Herausforderer Steinbrück scheint keine große Wirkung entfaltet zu haben. Schwarz-Gelb liegt vorn. Aber: Zwei Fünftel der Befragten sind noch unschlüssig.

Renate Künast, Spitzenkandidatin der Berliner Grünen, hat sich beim Tagesspiegel-Chat einem Ansturm an Fragen gestellt. Warum die Grünen Steuern erhöhen wollen, hat die Teilnehmer beschäftigt, auch Massentierhaltung und Hartz IV, um nur einige Themen zu nennen. Und natürlich ging es um Berlin.

Die Grünen besinnen sich auf ihr Kernthema und stellen die Energiewende ins Zentrum – nach dem Willen der Partei soll dafür ein eigenes Ministerium gebildet werden.

Wenn der Preis für Strom an der Börse sinkt, steigt die EEG-Umlage, aus der auch der Betrieb von Windrädern oder Solaranlagen finanziert wird. Und mit der EEG-Umlage steigt der Preis. Erwartet werden 6,2 bis 6,5 Cent statt der aktuellen 5,3 Cent pro Kilowattstunde Strom.
Von links (SPD-Chef) bis rechts (Industrie-Chef) dröhnt es in diesen Tagen ins Regierungsviertel: Die Energiepolitik ist ein Desaster. Tatsächlich ist auf keinem anderen innenpolitischen Feld der Dilettantismus dieser Regierung größer und spürbarer, die steigenden Strompreise belasten (fast) alle.

Die Macht der Fakten: Mit welchen Argumenten warben die Kandidaten und was sind sie wert? Eine Übersicht.

Schwarz-Gelb hat die Energiewende beschlossen - die Konsequenzen müssen jetzt vor allem die Verbraucher tragen. Denn inzwischen liegt der Anteil des Staates am Strompreis bei über 50 Prozent. Das kann so nicht bleiben.

Vom Streit um den Strom-Volksentscheid profitiert vor allem einer: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. Denn der Konflikt zwischen SPD und CDU verschiebt die Kräfteverhältnisse bei den Sozialdemokraten.
BDI-Chef Grillo attackiert die Bundesregierung.

Eine Allianz aus Branchenverbänden, Mietervereinen, Naturschützern und Industrieverbänden wollen den Energiepass für Häuser verbessern. Das sei die Basis dafür, um den "Sanierungsstau" aufzulösen, argumentieren sie.

München - Wie soll man sie anreden, diese Frau mit den feuerroten Haaren? Der Grünen-Gastgeber vor Ort im Volksfestzelt von Maisach entscheidet sich so: „Begrüßen wir unsere künftige mindestens stellvertretende Ministerpräsidentin Margarete Bause.

Laut einer Gewerkschaftsumfrage sind die meisten Lausitzer für neue Braunkohle-Tagebaue. Es hagelt breite Kritik
Norddeutsche Länder fordern Investitionsschutz.
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