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Thema

Energiewende

Privat oder staatlich? Im Berliner Stromnetz könnte die Privatisierung rückgängig gemacht werden.

Vattenfall ist nur einer unter fünf Bewerbern für das Berliner Stromnetz, viele Bürger wollen die Privatisierung rückgängig machen. Wenn sich Vattenfall danach auch noch aus der Braunkohle in der Lausitz zurückzieht, hätte das Land einen VEB Energie - mit zweifelhaftem Aufsichtsrat.

Von Alfons Frese

Angesichts des stark gefallenen Strom- Großhandelspreises befürchten Stadtwerke hohe Verluste in der konventionellen Erzeugung. Dies könne die Energiewende gefährden, weil Städte angesichts der Verluste nicht mehr investierten, sagte der Chef des größten deutschen Stadtwerkeverbundes, Trianel, Sven Becker.

Vor einem Jahr zu Pfingsten gab es einen Solarstrom-Weltrekord in Deutschland. Damals waren mehr als 20 000 Megawatt Solarstrom im System. In diesem Jahr haben nur die Solarstromanlagen im Osten viel Strom produziert, im Westen und Süden war es eher bewölkt. Bis mittags lag die Solarstromerzeugung an diesem Pfingstsonntag bei etwas mehr als 16 600 Megawatt.

Die Energiewende könnte teuer werden, weil die Kanzlerin Entscheidungen scheut. Sie lässt zu, dass sich ihre beiden Energiewendeminister Peter Altmaier und Philipp Rösler gegenseitig blockieren. Währenddessen kostet der Strom in Deutschland immer mehr.

Von Kevin P. Hoffmann
Kein Heimspiel. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück versuchte, die Sorgen der Wirtschaftsbosse vor Steuererhöhungen zu zerstreuen. Foto: dpa

Hat Peer Steinbrück die Wahl schon verloren? Vor Industrie-Managern kämpft er um eine Chance. Doch die Regierungschefin und ihr Vize genießen einen Heimvorteil

Von Carsten Brönstrup

Potsdam - Durch Brandenburgs rot-rote Landesregierung kommt es endgültig zur von Umweltverbänden und den SPD-regierten Bundesländern kritisierten Aufhebung des Verbots von Nachtspeicheröfen. Die schwarz-gelbe Koalition im Bundestag hatte das 2009 von der Großen Koalition zur Energieeinsparung und aus Klimaschutzgründen verhängte Verbot ab 2019 gekippt.

Wenn man berufener Chef eines Weltkonzerns ist – und nicht gewählter Bundeskanzler oder Ministerpräsident – darf man träumen und spinnen, den ganz großen Plan entwerfen. Das, was Siemens-Chef Peter Löscher jetzt in Berlin für die Energiewende vorgeschlagen hat, ist abenteuerlich, bestechend klar und im besten Sinne des Wortes utopisch.

Wenn man berufener Chef eines Weltkonzerns ist – und nicht gewählter Bundeskanzler oder Ministerpräsident – darf man träumen und spinnen, den ganz großen Plan entwerfen. Das, was Siemens-Chef Peter Löscher jetzt in Berlin für die Energiewende vorgeschlagen hat, ist abenteuerlich, bestechend klar und im besten Sinne des Wortes utopisch.

Trotz aller Schwierigkeiten in sonniger Laune: Umweltminister Peter Altmaier.

Am Wochenende wurde der "Club der Energiewendestaaten" gegründet. Erneuerbare Energien könnten in Nordafrika neue Kooperation fördern. Algerien und Marokko, traditionell verfeindet, machen den Anfang.

Von Dagmar Dehmer

Mit dem EU-Verfahren gegen die Flugrouten zeigt sich eine neue Qualität in den kafkaesken Verwicklungen um den BER. Durch Mitsprache und Bürokratismus ist eine Situation eingetreten, in der Großprojekte allgemein nicht mehr möglich sind.

Von Lars von Törne

Peter Altmaier, der selbst ernannte Energiewendeminister der Bundesregierung, nennt das Projekt gern „das größte seit dem Wiederaufbau nach dem Krieg“ oder „das größte seit dem Aufbau Ostdeutschlands“. Diese Vergleiche hinken gewaltig; Historiker dürfen die Stirn runzeln.

Von Kevin P. Hoffmann

„Dieser Bürgerdialog ist einzigartig in der Republik“, sagt Peter Ahmels. Seine Aufgabe ist es, Menschen davon zu überzeugen, dass quer durch Deutschland 2800 Kilometer Trassen gebaut werden müssen. Und dafür hat er ein ganz einfaches Überredungsmittel.

Von Torsten Hampel
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