
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist nach den Anschlägen und Amokläufen im Dauereinsatz. Er gilt als solider Faktenmensch.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist nach den Anschlägen und Amokläufen im Dauereinsatz. Er gilt als solider Faktenmensch.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will neuen Schwung in die deutsche Start-up-Szene bringen. Dazu soll ein Fonds mit zehn Milliarden Euro aufgelegt werden.
Schutt, abgeblätterte Farbe, marode Decken. Farbe und Pinsel allein reichen am ehemaligen Truppenstandort Wünsdorf nicht aus. Und doch wird hier um Investoren geworben.

Karsten Klingbeil war Baulöwe und Bildhauer. Nun ist der überzeugte Berliner mit 91 Jahren gestorben.

Ärger vor Gericht, drohende Zerschlagung von Kaiser's - nur in einem Punkt gibt es Fortschritte: Diese Woche könnte die Tarifeinigung bringen.

Nach dem Amoklauf in München setzt die politische Debatte ein, wie solche Bluttaten künftig verhindert werden können.

Die Steuereinnahmen des Staates steigen weiter. CSU-Vize Markus Söder will nun, dass davon Geringverdiener und Bezieher mittlerer Einkommen profitieren.

Die Union ist uneins in der Familienpolitik - das war schon beim Betreuungsgeld zu sehen. Auch beim Familiengeld gibt es nun unterschiedliche Akzente.

Keine neuen Schulden, aber auch keine alten abbauen: SPD und Linke halten an ihrer bisherigen Finanzpolitik fest. Dabei steht ihnen wesentlich mehr Geld zur Verfügung als noch vor wenigen Jahren.

Neues vom BER: Die Auftragsvergabe für das externe Controlling-Gutachten wirft Zweifel an der nötigen Unabhängigkeit auf.

Der Wirtschaftsminister steht wegen seines Vorgehens bei der Fusion von Edeka und Kaiser’s Tengelmann unter Druck - eine fatale Gemengelage für den möglichen Kanzlerkandidaten ein Jahr vor der Bundestagswahl.

"Helikoptergeld" ist ein Konzept, bei dem die Notenbank Geld verschenkt, um die Inflation anzuheizen. Es gibt Hinweise, dass Japan das erste Land sein könnte, das zu diesem Mittel greift. Was bedeutet das?

Der frühere Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück scheidet Ende September aus dem Bundestag aus. Sein Nachfolger steht schon fest.

Die Finanzminister der Euro-Zone wollen Spanien und Portugal bestrafen, weil deren Regierungen die Defizitregeln nicht einhalten.

Es gibt ein Schlupfloch in den EU-Regeln, die es Rom ermöglichen, die Banken doch mit Staatsgeld retten zu dürfen. Die EU-Finanzminister warten aber vor einer Erlaubnis den Stresstest ab.

Weil sie zu viele faule Kredite haben, bekommen Italiens Banken Probleme. Premierminister Renzi will Staatshilfen. Fragen und Antworten zur neuen Bankenkrise.

Neue Staaten wie Serbien oder Albanien in die EU aufzunehmen, wäre derzeit falsch, sagt Lutz Goebel. Der Präsident des Verbands der Familienunternehmen spricht im Interview über die Folgen des Brexits, die Erbschaftsteuer und die Integration von Flüchtlingen.

Den Bundestag hatte die Reform der Erbschaftsteuer schon passiert, doch der Bundesrat stoppte das Verfahren - nun muss der Vermittlungsausschuss ran.
Potsdam - Bund und Länder haben ihren monatelangen Streit über die Kosten für die Integration der Flüchtlinge beigelegt. Die Länder bekommen vom Bund in den Jahren 2016 bis 2018 insgesamt 7 Milliarden Euro zusätzlich.

Seit Herbst streiten Bund und Länder über die Verteilung der Flüchtlingskosten. Quasi auf den letzten Drücker vor der Sommerpause gibt es eine Einigung. Denn Schäuble packt ein paar Milliarden drauf.

Zur Bewältigung der Flüchtlingskrise hatte Angela Merkel eine "nationale Kraftanstrengung" gefordert. Seit Monaten offenbaren Bund und Länder menschliche Krämerseelen. Ein Kommentar.

Der Bundesfinanzminister lobt seinen Etat für das Wahlkampfjahr. Die Aussichten sind himmelblau. Da will er jetzt sogar den Ländern bei den Integrationskosten entgegenkommen.

Auch Vizekanzler Sigmar Gabriel findet die Verwaltung der Hauptstadt nicht effizient genug. Seinen Parteifreund Michael Müller nimmt er aber in Schutz - und sieht die Schuld bei den Bezirken.

Die Europäische Zentralbank stellt ihren neuen Fünfziger vor, die beliebteste Euro-Banknote. Sie passt zur Sparsamkeit der Deutschen. Eine Huldigung an einen Geldschein.

Der SPD-Chef Sigmar Gabriel nennt beim Tagesspiegel-Leserforum Bedingungen für eine rot-rot-grüne Koalition und verteidigt die umstrittenen deutschen Rüstungsexporte.

Ein Wachstumspaket für Europa soll vor allem die hohe Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen. Was wird getan, was wird erreicht?

Das Brexit-Votum wirft Fragen nach der Zukunft der EU auf. Aus den Regierungsparteien sind viele Vorschläge zu hören, die sich teils widersprechen. Besonders vielstimmig: die SPD.

Der Finanzminister ist alt genug, um politisch nicht mehr drumherum zu reden. Erst recht nicht nach dem Brexit. Doch das hat seinen Preis. Ein Kommentar.

Der frühere bayerische Ministerpräsident sieht die Europäische Union zu weit weg von den Menschen. Das Volk solle etwa zum EU-Beitritt der Türkei befragt werden, sagt Edmund Stoiber.

Wie geht es weiter mit der EU? Die Union will weniger Zentralisierung und Macht für Brüssel – die SPD fordert mehr Geld und eine "echte europäische Regierung".

Doppelte Attacke des Bundesfinanzministers gegen seinen Kabinettskollegen: Wolfgang Schäuble übt Kritik am Umgang Frank-Walter Steinmeiers mit dem Brexit und seinen Nato-Russland-Äußerungen.

Ein griechischer Fotograf sagt, Peter Ramsauer habe ihn bei einem offiziellen Besuch in Athen schwer beleidigt. Der CSU-Politiker weist die Vorwürfe zurück.

Klimaschutzplan 2050 liegt im Kanzleramt. Ins Kabinett geht er vielleicht im Herbst. Die erste Fassung des Plans enthielt noch Handlungsanleitungen. Inzwischen ist das Papier eher eine vage Leitlinie.

Seit dem Brexit-Votum hagelt es Kritik an Kommissionschef Jean-Claude Juncker. Kanzlerin Angela Merkel unterstützt ihn - zumindest ein bisschen.

Die EU will die nationalen Parlamente nicht über Ceta abstimmen lassen. Der Vizekanzler findet das "töricht", nennt aber keine Argumente. Ein Kommentar.

Das Bundesfinanzministerium will nicht nur eine Neuordnung des Finanzausgleichs. Die Länder sollen mehr selbst bestimmen, etwa in der Sozialpolitik.
Potsdam - Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) hat seinem Kabinettskollegen Christian Görke (Linke), Vize-Regierungschef und Finanzminister, in Bezug auf den Brexit widersprochen und warnte vor Übertreibungen. Görke hatte vergangene Woche gewarnt, der Austritt Großbritanniens aus der EU könnte Brandenburg vom Jahr 2020 an jährlich rund 450 Millionen Euro EU-Fördermittel kosten.

Durcheinander in London, Hektik in Brüssel und Berlin. Angela Merkel hat auch noch keine Lösung - aber muss sich im Bundestag zum Brexit erklären. Klar wird, was sie jetzt verhindern will.

Postengeschacher für die Ex-Partnerin von Linke-Landeschef Christian Görke: Nicht nur bei ihrer Entfristung im Justizressort, sondern auch bei der Ausschreibung für den Abteilungsleiterposten im Sozialressort wurde getrickst. Dennoch winkte Brandenburgs Landesregierung die Personalie am Dienstag durch.

Der Bundesfinanzminister warnt die EU vor Rache an Großbritannien. Der britische Premier schließt ein zweites Referendum aus. Viele Briten beantragen einen irischen Pass. Die Ereignisse des Tages im Liveblog.
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