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Thema

Menschenrechte

Eine geplante Unterkunft für Flüchtlinge in Remchingen in Baden-Württemberg. Vor kurzem wurde sie angezündet.

Warum tut sich Deutschland so schwer mit seinen Flüchtlingen? Während Bürger und Politiker über die Folgen der Migration diskutieren, gehen immer mehr Unterkünfte für Asylbewerber in Flammen auf. Was wir tun müssen, um der neuen Rolle als Einwanderungsland gerecht zu werden. Eine Analyse.

Von Caroline Fetscher
Libysch-tunesische Grenze bei Ras Ajdir 2011. Deutschland und die EU wollen eine neue kriegsbedingte Völkerwanderung unterbinden.

Man wolle Tunesien unterstützen, erklärt die Bundesregierung. Doch ihre Antwort auf eine Kleine Anfrage lässt erkennen, dass eher das Mutterland des arabischen Frühlings dem Norden hilft - bei der Abwehr von Flüchtlingen.

Von Andrea Dernbach
Asylbewerber stehen in der Zentralen Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber (ZAE) in Zirndorf (Bayern) am Eingang zur Kantine.

Überforderte Städte und Gemeinden erhoffen sich eine Entlastung durch Bayerns Vorschläge zu Flüchtlingen und Asylpolitik. Und ausgerechnet der Grüne Winfried Kretschmann will weitere Staaten zu sicheren Herkunftsländern erklären lassen.

Von Antje Sirleschtov
Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) spricht am 20.07.2015 in St. Quirin am Tegernsee (Bayern) nach dem Auftakt der bayerischen Kabinettsklausur während einer Pressekonferenz. Auf der Tagesordnung stehen der Nachtragshaushalt 2016, die Weiterentwicklung der Strategie "Bayern Digital" und die Asylpolitik.

Bayerns Staatskanzlei will den „Zustrom“ von Flüchtlingen eindämmen – das wird von CDU, SPD und Grünen heftig kritisiert. Unterdessen hat die EU ihr Ziel verfehlt, 60.000 Flüchtlinge zu verteilen. Sie verständigten sich nur auf 54 760 Migranten.

Von
  • Ulrike Scheffer
  • Andrea Dernbach
Trümmerfeld. Auf dem Markt in Bani Saad kamen 120 Menschen ums Leben.

Im Irak sterben bei einem verheerenden Anschlag mindestens 120 Marktbesucher. Die sunnitische Terrormiliz "Islamischer Staat" übernimmt die Verantwortung. Die Lage für die Zivilbevölkerung wird immer prekärer.

Von Christian Böhme
Alles automatisch: Ein Fingerabdruckscanner der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen

Nur weil man geflohen ist, zehn Jahre in einer Datenbank, auf die demnächst auch die Polizei Zugriff hat: Das Deutsche Institut für Menschenrechte kritisiert die Umwidmung der EU-Fingerabdruck-Datei Eurodac.

Von Andrea Dernbach
Papst Franziskus umarmt einen Jungen bei seiner Ankunft in Bolivien. Rechts im Bild: Präsident Evo Morales.

Es ist der strapaziöseste Teil der Südamerika-Reise des Papstes: Auf einem Flughafen in 4000 Meter Höhe steigt er in Bolivien aus seiner Maschine - und bekommt vom Präsidenten einen Beutel mit Koka-Blättern umgehängt.

Truppenbesuch: Nach den Anschlägen auf dem Sinai informiert sich Ägyptens Präsident al Sisi (r.) über die Ausrüstung seiner Soldaten.

Ägypten will nach den jüngsten Anschlägen seine Anti-Terror-Gesetze drastisch verschärfen: Wer künftig offiziellen Angaben widerspricht, kann im Gefängnis landen.

Von Martin Gehlen
Der Organisation Attac, das Bild zeigt eine Attac-Demosntration am Samstag in Berlin, war die Gemeinnützigkeit aberkannt worden.

Viele zivilgesellschaftliche Organisationen haben Probleme damit, das Finanzamt von ihrer Gemeinnützigkeit zu überzeugen. Das liegt an der rückständigen Abgabenordnung. Die Betroffenen fordern jetzt eine Reform.

Von Ulrike Scheffer
Ein Soldat der Dominikanischen Republik schließt ein Tor an der Grenze zwischen Malpasse und Jimani.

Die Dominikanische Republik schiebt zehntausende Haitianer und Staatenlose ins ärmste Land Amerikas ab. Menschenrechtsaktivisten berichten, dass Haitianer von aufgestachelten Mobs aufgegriffen werden.

Von Philipp Lichterbeck
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