Dem Rheumatologen Martin Bohl-Bühler wird in Potsdam die Zulassung verwehrt. Dabei ist der Bedarf vorhanden. Das Berliner Rheumaforschungszentrum sieht die Zulassung daher als „zwingend geboten“ an
Nina Warken
Im Streit über die Gesundheitsreform versucht Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Wogen zu glätten. Sie sei "sehr optimistisch", dass die große Koalition erfolgreich weiterarbeite, sagte sie in einem Interview.
Der Kompromiss zur Gesundheitsreform stößt in der Opposition auf heftige Kritik. Aber auch in den eigenen Reihen gibt es Unzufriedene.
Während der Deutsche Gewerkschaftsbund gegen die Pläne der großen Koalition Sturm läuft, einen Gesundheitsfonds einzuführen, kommen aus dem gewerkschaftsnahen WSI-Institut ganz andere Töne: In einer aktuellen Studie vom Juni 2006 kommt das WSI zu dem Ergebnis, dass der Fonds, so wie ihn Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) plant, ein guter Kompromiss für die große Koalition sein könnte, weil er „wesentliche Elemente“ von Bürgerversicherung und Kopfpauschale verbindet. Zentral sei, dass auch Mitglieder der privaten Kassen in das neue Inkassosystem eingebunden werden könnten, loben die Autoren.
Die Gesundheitsminister der Länder haben sich dafür ausgesprochen, die Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden zu verschärfen. Auf ein komplettes Rauchverbot in Gaststätten konnte man sich nicht einigen.
In mehreren Tageszeitungen wirbt das Gesundheitsministerium heute für eine "neue Gesundheitsversicherung". Die Union ist empört, die Kampagne sei eine "instinktlose Provokation".
Wenige Tage vor der voraussichtlich entscheidenden Sitzung des Koalitionsschusses zur Gesundheitsreform zeichnen sich zunehmend Konturen ab. Die Koalition strebt offenbar eine Verringerung der Zahl der Krankenkassen an.
Trotz Streit Annäherung bei Gesundheitsreform. Föderalismus: Länder kommen SPD entgegen
Knapp eine Woche vor dem voraussichtlich entscheidenden Koalitionsgipfel zur Gesundheitsreform haben sich SPD und Union in wesentlichen Punkten angenähert. Die Reform soll teilweise durch Steuern finanziert werden.
Wegen der schleppenden Verhandlungen über die Gesundheitsreform mehren sich die Spekulationen über mögliche Lösungen. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt dementierte aber Pläne, Gutverdiener stärker zur Kasse zu bitten.
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) will Gutverdiener künftig stärker zur Kasse bitten. Die Privatversicherungen werden demnach in den Gesundheitsfonds einbezogen, Besserverdiener sollen bis zu 127 Euro mehr im Monat zahlen.
Kanzlerin unterstützt Seehofers Vorstoß zum Nichtraucherschutz – allerdings ist der vor allem Ländersache
Die große Koalition nähert sich bei der Gesundheitsreform in kleinen Schritten einer Einigung. Bei einem bis in die Nacht dauernden Spitzentreffen konnte jedoch noch kein endgültiger Durchbruch erzielt werden.
Widerstand gegen Fondslösung schwindet / Eckpunkte bis zum Sommer
Vorstandsmitglied Buntenbach: Koalitionspläne führen zu Umverteilung auf Kosten der Arbeitnehmer
Berlin - Die Verhandlungen über die Gesundheitsreform gehen nun in die entscheidende Phase: Die Spitzen der großen Koalition beraten an diesem Donnerstag erstmals über die umstrittene Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Mit einem schnellen Durchbruch sei noch nicht zu rechnen, hieß es vor dem Treffen in Koalitionskreisen.
Berlin - Kurz vor den entscheidenden Verhandlungen über die Gesundheitsreform droht Streit in der großen Koalition. Die CSU lehnt den Vorschlag von Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) ab, einen Gesundheitsfonds einzuführen.
Ärztemangel im Osten: Helfen die Pläne der Bundesregierung? Brandenburgs Mediziner sind skeptisch
Ärztemangel im Osten: Helfen die Pläne der Bundesregierung? Brandenburgs Mediziner sind skeptisch
Gesundheitsministerin Schmidt stellt steigende Honorare in Aussicht
Berlin - Private Krankenversicherungen sollen nach Ansicht von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) jeden Patienten nehmen müssen. Die Ministerin warb am Mittwoch dafür, dass künftig keine Krankenkasse mehr einen Versicherten ablehnen darf.
In deutschen Universitätsstädten sind heute wieder tausende Ärzte auf die Straße gegangen. Nach Angaben der Ärztegewerkschaft Marburger Bund demonstrierten 12.500 Mediziner an 39 Standorten für mehr Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen.
Die große Koalition will nach Angaben der SPD keine Praxisgebühr pro Arztbesuch einführen. "Wir haben das nicht vor", sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Elke Ferner.
Auch nach der zweiten Sitzung der Koalitions-Arbeitsgruppe ist in der Gesundheitspolitik keine Einigung in Sicht. Bei dem künftigen Modell seien alle Optionen offen. Die Beteiligten zeigten sich jedoch optimistisch.
Im Tarifstreit mit den Klinikärzten ist der Verhandlungsführer der Länder, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), mit dem Versuch eines runden Tischs gescheitert.
Wenige Tage vor der ersten Arbeitssitzung der Koalitionsexperten für die Gesundheitsreform haben die Verbände den Druck auf die Runde erhöht. In einem Brief an Kanzlerin Merkel warnten sie vor einer Schwächung der Privaten.
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will hunderttausende Verweigerer der zehn Euro Praxisgebühr zur Kasse bitten. Nicht mehr Ärzte und Kassen, sondern die säumigen Zahler selbst sollen künftig die Kosten für die Gebühreneintreibung zahlen.
Bei der Gesundheitsreform sollen auch hohe Ausgaben geprüft werden – etwa die für Medikamente
SPD und Gewerkschaften halten wenig vom Vorstoß des Unionsfraktionschefs Volker Kauder. Er will die Gesundheitsfinanzierung völlig neu ordnen. Verdi-Chef Frank Bsirske kritisierte das als "verdeckten Einstieg in die Kopfpauschale".
Unions-Fraktionschef Volker Kauder will die Gesundheitsreform mit einem Finanzierungsfonds und neuen Steuermilliarden auf den Weg bringen. Der Vorschlag erntete Kritik von Grünen und FDP.
Potsdam – Die brandenburgische Gesundheitswirtschaft soll mit einem Ideenwettbewerb gestärkt werden. Ab sofort könnten bei der LASA Brandenburg GmbH Konzepte eingereicht werden, sagte Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) am Montag in Potsdam.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) rechnet im Gesundheitswesen mit einer Finanzierungslücke von 2,2 Milliarden Euro. Ob die zusätzlichen Mittel durch Steuern oder eine Erhöhung der Kassenbeiträge erbracht werden sollen, ist noch zu klären.
Berlin – Die Koalitions-Arbeitsgruppe zur Gesundheitsreform will bis Anfang Mai konkrete Vorschläge erarbeiten, wie das Gesundheitswesen langfristig finanziert werden kann. Unter Leitung von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) kam die 16-köpfige Expertenrunde am Freitag erstmals zu Beratungen zusammen.
Union und SPD suchen neue Geldquellen / Erste Eckpunkte bis 1. Mai, Gesetzentwurf im Herbst
Die große Koalition macht sich an die Gesundheitsreform – für die Versicherten wird es teurer
Die große Koalition will bis zum Jahresende eine Gesundheitsreform auf die Beine stellen, die langfristig Bestand hat. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt sagte am Mittwoch, noch vor der Sommerpause werde eine Arbeitsgruppe entsprechende Vorschläge machen.
Die Gesundheitsreform bekommt Konturen: Beim zweiten Spitzentreffen der Koalition verständigten sich Union und SPD am späten Mittwochabend grundsätzlich auf Reformziele.
Potsdam - Um die flächendeckende Einführung des Mammographie-Screenings ist gestern ein Streit zwischen Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) und der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) entbrannt. Wegen der Blockade der KV sei nach wie vor ungeklärt, wie das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm organisiert werden solle, kritisierte Ziegler im Landtag.
Berlin - In Deutschland sollen in Zukunft alle Bürger krankenversichert sein. Privatversicherungen sollen voraussichtlich verpflichtet werden, ausgeschiedene Versicherte wieder aufzunehmen – zu einem günstigen Standardtarif.
Studie: Private Krankenversicherer subventionieren nicht das System, sondern entziehen ihm Milliarden