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Thema

Nina Warken

Potsdam - Das Land will Ärzten, die sich wegen der von den Krankenkassen teilweise vorgenommenen Honorarkürzungen in Liquiditätsschwierigkeiten befinden, finanziell unter die Arme greifen. Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) kündigte am Dienstag im Landtag an, dass die drohende Schließung von Praxen durch ein „Liquiditätshilfeprogramm“ verhindert werden soll.

Ärzte-Streit: Innungs- und Betriebskassen zahlen Schulden – die großen Probleme bleiben noch ungelöst

Ein Neustart mit richterlicher Hilfe. Im Bundestag wurde die alt-neue Gesundheitsministerin Ulla Schmidt bestätigt, doch wegweisender als die dürre Koalitionsvereinbarung in Sachen Gesundheitspolitik könnte sich für die rot-schwarze Koalition ein Urteil des Berliner Sozialgerichts erweisen.

Sie ist die erste Kanzlerin der Republik, ihr Kabinett das zweite schwarz-rote seit 1949. Wer regiert Deutschland in den kommenden vier Jahren?

Potsdam - Der Tod einer 70-jährigen Frau in einem Cottbuser Seniorenheim hat die Politik alarmiert: Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) versprach am Montag erneut eine gründliche Prüfung der Umstände, warum 16 niedergelassene Ärzte in der Lausitz die Behandlung der Patientin abgelehnt hatten – unter Verweis auf ihre Überlastung. Wegen des Falls, der sich vorige Woche in der Nacht zu Donnerstag ereignete, hat die Staatsanwaltschaft Cottbus Ermittlungen gegen Unbekannt eingeleitet.

Berlin - Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat bestritten, dass die Pläne von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), die Arzthonorare für gesetzlich und privat Krankenversicherte anzugleichen, zu Einbußen für Ärzte führen würden. „Für gesetzlich Versicherte könnten die Honorare dann auch steigen“, sagte Lauterbach dem Tagesspiegel.

Union und SPD streiten über ihre Abmachungen zur Gesundheit im Koalitionsvertrag

Von Rainer Woratschka

Gesundheitsministerin Schmidt will Vorrechte der Privatpatienten so schnell wie möglich abschaffen

Von
  • Carsten Brönstrup
  • Heike Jahberg

Berlin – In der Gesundheitspolitik gibt es bisher kaum Annäherungen. SPD und Union konnten sich auch in zahlreichen Arbeitsgruppentreffen nicht darüber verständigen, wie das Gesundheitswesen in Zukunft finanziert werden soll.

Von Cordula Eubel

Die so genannten Kreise in der SPD haben lange Tradition. Anders als die im Parteistatut vorgesehenen Kommissionen und Arbeitsgemeinschaften agieren sie als Kontakt- und Diskussionszirkel eher inoffiziell am Rande, dennoch aber oft höchst einflussreich.

Stoiber will offenbar weitere Zuzahlungen der Patienten / Ärzte: Privatversicherte sind wichtig fürs System

Von Rainer Woratschka

In den Verhandlungen von Union und SPD zeichnen sich Konturen ab – doch entscheiden werden die Finanzierungsfragen

Berlin - Kein böses Wort gegen die weiter amtierende Gesundheitsministerin, aber auch die Drohung, dass er „nicht ruhig bleiben werde in den nächsten Jahren“: Horst Seehofer, der künftige Agrarminister, kann von der Gesundheitspolitik nicht lassen. So diskutierte der CSU- Vize am Mittwoch lieber bei der Kassenärztlichen Vereinigung, als dem ihm zugewiesenen Ressort Konturen zu verpassen – und freute sich sichtlich über das Lob der Moderatorin, sich „nicht auf Kartoffeln und Bananen reduzieren“ zu lassen.

Von Rainer Woratschka

Das auch für den Menschen gefährliche Virus der Vogelgrippe ist in Rumänien ist von EU-Experten bestätigt worden. In Deutschland könnte bald der - gegen Vogelgrippe nutzlose - Grippe-Impfstoff knapp werden.

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