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In Potsdam setzte am Freitagvormittag Schneefall ein.

© Sabine Schicketanz/Sabine Schicketanz

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Meteorologen geben Entwarnung: Weniger Schneefall in Brandenburg als erwartet

Wetterdienst warnt vor Schneeverwehungen in Potsdam + Wenig Betrieb am Potsdamer Hauptbahnhof – die aktuelle Lage in Potsdam und Brandenburg im Newsblog.

Dauerfrost, reichlich Schneefall und Glättegefahr: Sturmtief „Elli“ sorgt auch in Potsdam für extremes Winter-Wetter. Die Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN) berichten im Newsblog über den Wintereinbruch in Potsdam und der Umgebung.

Freitag, 9.1., 10.45 Uhr: Schneefall in Potsdam

Es fallen die ersten Schneeflocken in Potsdam. Die Straßen sind weiterhin leer, auch in Geschäften wird berichtet, dass nichts los ist und nur wenige Menschen kommen. Aber besser Vorsicht als Nachsicht, sagt eine Frau an der Kasse. Wenn es dann doch schlimm komme, seien zumindest alle gewarnt gewesen.

Winter Potsdam, Warntafel Heinrich Mann Allee
In Potsdam wird vor Glätte gewarnt.

© Andreas Klaer PNN/Andreas Klaer


Freitag, 9.1., 9.35 Uhr: Schlösserparks bleiben zu – erhöhte Astbruchgefahr

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) weist auf die erhöhte Astbruchgefahr im Falle neuer Schneelasten in ihren Parkanlagen hin. Aufgrund der Wetterlage bleiben die Parks und die darin befindlichen Schlösser in Potsdam, Brandenburg und Berlin am Freitag bis auf Widerruf vorsorglich geschlossen. „Die SPSG bittet um Verständnis, dass auch in den nächsten Tagen – abhängig von der Wetterlage – Schließungen oder Absperrungen von Anlagen möglich sind“, heißt es in einer Mitteilung vom Freitagmorgen.


Freitag, 9.1., 9.24 Uhr: Ein Blick in die (schneereiche) Vergangenheit

Auf minus elf Grad sanken die Temperaturen am Donnerstag in Potsdam – bitterkalt, aber weit weg vom Rekordwert. Den bislang kältesten Wintertag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1893 erlebte Potsdam 1929: Damals wurde am 11. Februar an der Säkularstation auf dem Telegrafenberg eine Lufttemperatur von minus 26,8 Grad Celsius gemessen. Das geht aus Daten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hervor. Besonders schneereich war demnach der Winter 1969/70: 113 Tage lang gab es eine geschlossene Schneedecke. Auch alle Spitzenwerte bei den Schneehöhen stammen aus jenem Winter: Der meiste Schnee lag am 6. März 1970 – 70 Zentimeter.“


Freitag, 9.1., 8.57 Uhr: „Kompletter Normalbetrieb“ am Flughafen BER

Am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) läuft der Flugverkehr trotz des angekündigten Schneefalls bisher normal. „Wir haben kompletten Normalbetrieb“, sagte ein Sprecher des Flughafens am Morgen. Zwar gebe es vereinzelt Flugabsagen, diese könnten aber mit den Bedingungen an Zielflughäfen zu tun haben. Die Fluggesellschaften entscheiden in der Regel selbst über entsprechende Absagen. (dpa)


Freitag, 9.1., 8.23 Uhr: Wenig Betrieb am Potsdamer Hauptbahnhof

Die Wetterwarnung hat offenbar Wirkung gezeigt und viele Potsdamer haben den Hinweis, möglichst zu Hause zu bleiben, ernst genommen. Am Brauhausberg, sonst im Berufsverkehr tägliche Staustelle, ist kaum Verkehr. Auch die Breite Straße wirkt leer. In manchen Bussen sind nur einzelne Plätze belegt, auch die Tram ist leerer als sonst. Am Potsdamer Hauptbahnhof herrscht, anders als üblich um diese Zeit, nur wenig Betrieb.

Sturmtief "Elli": Am Hauptbahnhof in Potsdam ist wenig los. Die Wetterwarnung hat gewirkt. DWD, Sturm, Winter
Am Hauptbahnhof in Potsdam warteten am Freitagmorgen nur wenige Menschen auf die Busse.

© Sandra Calvez/Sandra Calvez

Tram 92 Richtung Kirschallee Potsdam, Verkehrsbetrieb ViP  am 9.1.2026, nach Warnung vor Sturmtief Ellie bleiben Busse und Bahnen am Morgen leer
Winter Schnee ÖPNV
In der Tram 92 Richtung Kirschallee ist es kurz nach 8 Uhr deutlich leerer als sonst um diese Zeit

© Klaus D. Grote/PNN


Freitag, 9.1., 8.20 Uhr: Wenige Unfälle in Brandenburg

Am frühen Morgen gibt es auf den Straßen in Brandenburg und Berlin nur wenige Unfälle. Laut Polizei wurde in Brandenburg von Mitternacht bis 7.00 Uhr morgens nur eine einstellige Zahl Verkehrsunfälle gemeldet. Dies entspreche dem Durchschnitt der letzten Tage. Auch in Berlin war die Verkehrslage am frühen Morgen nach Angaben der Polizei ruhig. Doch der Berufsverkehr starte erst und man müsse auch die Wetterlage im Blick behalten, hieß es weiter. (dpa)


Freitag, 9.1., 7.58 Uhr: Warnung vor Windböen in Potsdam

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt aktuell vor Schneeverwehungen und Schneefall in Potsdam. Bis Samstagmorgen sind bis zu 15 Zentimeter Neuschnee möglich. Zudem ist mit Windböen zu rechnen.


Freitag, 9.1., 7.38 Uhr: Deutlich weniger Schnee als vorhergesagt

Entwarnung für Berlin und Brandenburg: Der angekündigte Schneefall bleibt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in weiten Teilen Brandenburgs und Berlin nun aus. Es werde in der Nordhälfte Brandenburgs und in Berlin deutlich weniger Schnee herunterkommen als vorhergesagt, sagte ein DWD-Sprecher. Die Unwetterwarnung vor starkem Schneefall sei für Berlin und Brandenburg aufgehoben.

„Wir sehen keine Gefahr von Leib und Leben“, betonte der Sprecher. Am Nachmittag soll es dennoch leicht schneien, jedoch nicht in der zunächst vorhergesagten Intensität. Von den schlimmsten Befürchtungen bleibt Berlin und die Nordhälfte Brandenburgs verschont. Kalt werde es aber weiterhin. Bei teils starken Böen könne die gefühlte Temperatur bei Minus 20 Grad liegen. Der Süden Brandenburgs soll wie angekündigt mehrere Zentimeter Neuschnee bekommen. (dpa)

Freitag, 9.1., 7.09: DWD warnt vor Unwettern in Brandenburg

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt heute vor regionalen Unwettern. „Lokal Unwettergefahr. Nur in der Uckermark bleibt es trocken“, erklärte der DWD am Freitagmorgen. Die Meteorologen rechnen demnach auch mit mehreren Zentimetern Neuschnee, der vom Südwesten kommend langsam gen Norden zieht.

Hinzu kommt „mäßiger bis frischer Ostwind mit Windböen“. Somit seien „Schneeverwehungen wahrscheinlich“, führte der DWD aus. Die Temperaturen liegen im Laufe des Tages unter null Grad Celsius. (dpa)


Freitag, 9.1., 7.01 Uhr: Potsdamer Bibliotheken bleiben zu

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Donnerstag, 8.1. 21.06 Uhr: Parks der Schlösserstiftung sind dicht

Um Gefahren für die Besucherinnen und Besucher abzuwenden, bleiben die Parkanlagen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) und die darin befindlichen Schlösser in Potsdam, Brandenburg und Berlin am Freitag, dem 9. Januar 2026, „bis auf Widerruf vorsorglich geschlossen“. Das hat die SPSG mitgeteilt. Betroffen sind etwa die Parks Sanssouci und Babelsberg sowie der Neue Garten in Potsdam.

Donnerstag, 8.1. 20.05 Uhr: Unwetterwarnung für Berlin und Teile Brandenburgs

Der Deutsche Wetterdienst warnt in Berlin und Teilen Brandenburgs vor starken Schneeverwehungen im Laufe des Freitags. Für Berlin, den Kreis Barnim, den Kreis Dahme-Spreewald, den Kreis Havelland, den Kreis Märkisch-Oderland, den Kreis Oberhavel, den Kreis Oder-Spree, den Kreis Ostprignitz-Ruppin, den Kreis Potsdam-Mittelmark, den Kreis Prignitz, den Kreis Teltow-Fläming, die Stadt Brandenburg und die Stadt Potsdam gaben die Experten deshalb eine Unwetterwarnung heraus.

Jene Warnung gilt demnach von Freitagmorgen um 7 Uhr bis voraussichtlich Mitternacht. Neben der Gefahr von starken Schneeverwehungen sei damit zu rechnen, dass es vielerorts glatt werde. Durch hohe Schneedecken, blockierte Verkehrswege und stark eingeschränkte Sichtweiten bestehe Gefahr für Leib und Leben, teilten die Wetterexperten mit. (dpa)


Michendorf richtet Notunterkunft im Rathaus ein

Das Rathaus in Michendorf ist von Freitag, dem 9., bis zum Sonntag, dem 11. Januar, Notanlaufstelle für hilfsbedürftige Bürgerinnen und Bürger. Das teilte die Gemeinde am Donnerstag mit. Da nicht absehbar sei, „wie stark unsere Gemeinde von starkem Schneefall, Glatteis und Sturm betroffen sein wird“, habe Michendorf die Stelle eingerichtet.

Wer zu Hause wegen des Wetters in eine Notlage gerät – beispielsweise wegen einer defekten Heizung, Stromausfalls oder eingefrorener Wasserleitungen – und nicht bei Familie oder Freunden unterkommen könne, kann ins Rathaus kommen. Dort gebe es „Wärme, heiße Getränke und die Möglichkeit, Ihre Speisen in der Rathausküche zu kochen oder zu erhitzen“. Im Falle des Falles werde auch dabei unterstützt, einen Schlafplatz zu finden. Telefonisch sei die Gemeinde das ganze Wochenende unter Tel.: (033205) 598 10 erreichbar.

Zudem sei der Winterdienst aufgestockt worden und werde am Wochenende die Straßen und öffentlichen Plätze nach Prioritäten räumen sowie streuen. Die Notfallanlaufstelle ist über den Haupteingang des Rathauses auf dem Richard-Muth-Platz 1 im Ortsteil Michendorf zu erreichen.


Donnerstag, 8.1. 18.13 Uhr: Amtliche Unwetterwarnung für Potsdam

Der Deutsche Wetterdienst hat am Donnerstagabend eine amtliche Unwetterwarnung für Potsdam herausgegeben. Für die Zeit von Freitag 7 Uhr bis Mitternacht sei aufgrund der Neuschneemenge und der Windverhältnisse mit starker Schneeverwehung zu rechnen. Verbreitet wird es glatt.

Es bestehe „Gefahr für Leib und Leben“ unter anderem durch eine stark erhöhte Schneedecke „bis hin zu blockierten Verkehrswegen“. Hinzu komme „oftmals stark eingeschränkte Sichtweite“.

Der Wetterdienst rät dazu, Aufenthalte im Freien und Fahrten zu vermeiden oder das Verhalten im Straßenverkehr anzupassen. Zudem solle man sich auf Beeinträchtigungen „bis hin zu Sperrungen/Schließungen“ einstellen und möglichst „volltanken, Decken und warme Getränke mitführen“, so die Behörde.

Wer draußen unterwegs ist bei Glätte, sollte den Pinguingang nutzen, der gegen Stürze schützt, wie Experten sagen.

Pinguingang.png

© Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie


Potsdam, Museum, Naturkundemuseum und Bibliothek bleiben geschlossen

Wie die Stadt am frühen Donnerstagabend mitteilte, werden auch die Stadt und Landesbibliothek am Kanal sowie die Zweigstelle in der Waldstadt wegen des angekündigten Extremwetters am Freitag nicht öffnen. Gleiches gilt für das Potsdam Museum am Alten Markt und das Naturkundemuseum in der Breiten Straße.


Donnerstag, 8.1. 18.05 Uhr: Bürgerservice und Führerscheinstelle Samstag geschlossen

Aufgrund der Witterung bleibt das Bürgerservice-Center in der Yorckstraße am Samstag geschlossen, wie die Stadtverwaltung am Donnerstagabend mitteilte. Alle Personen mit geplanten Terminen und hinterlegten Kontaktdaten seien bereits informiert und auf neue Termine verlegt worden. Auch die Führerschein- und Fahrerlaubnisbehörde bleibe am Samstag geschlossen, so die Stadt weiter. Freitag sind beide Behörden geöffnet, sagte eine Stadtsprecherin auf PNN-Nachfrage.


Donnerstag, 8.1. 18 Uhr: Oberbürgermeisterin Aubel rät zur Vorsicht

Angesichts des ab Freitag erwarteten Winterwetters mit Schneefall, Frost und starkem Wind rät Oberbürgmeisterin Noosha Aubel (parteilos) zur Vorsicht. „Bitte denken Sie an Ihre Gesundheit und die der anderen: Bleiben Sie, wenn möglich, zuhause. Und entscheiden Sie, ob Ihr Kind bzw. Ihre Kinder bei den Bedingungen am Freitag wirklich zur Schule müssen oder doch lieber zu Hause bleiben“, wird die Rathauschefin in einer Mitteilung der Stadt vom Donnerstagabend zitiert.

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Die Stadt bittet darin Potsdamerinnen und Potsdamer wegen der erhöhten Unfallgefahr und erschwerten Verkehrsbedingungen auch darum, Fahrten auf das Notwendige zu beschränken und Fahrzeuge mit Winterausrüstung zu nutzen.

Einsatzfahrzeugen und dem Winterdienst müsse freie Fahrt ermöglicht werden, erinnert das Rathaus: Bei stockendem Verkehr sollen Rettungsgassen hergestellt werden. Die Verwaltung bittet Potsdamer auch, Gehwege und Grundstückszufahrten entsprechend zu sichern und auf herabfallende Äste oder Schnee zu achten.


Donnerstag, 8.1. 17.50 Uhr: Winterdienst konzentriert sich auf wichtigste Verkehrsachsen

Die Stadtentsorgung Potsdam (Step), die für Müllentsorgung und Winterdienst zuständig ist, setzt im Zuge des angekündigten Schneesturms klare Prioritäten: Wie die kommunalen Stadtwerke als zuständige Holding mitteilten, richtet sich der Winterdienst in den kommenden Tagen ausschließlich auf die verkehrswichtigen Hauptstraßen, zentrale Gehwege und besonders sensible Bereiche. Nebenstraßen sollen dagegen vorerst nicht zusätzlich geräumt werden. Die Maßnahme soll gewährleisten, dass die wichtigsten Verkehrsachsen sicher befahrbar bleiben und die vorhandenen Kräfte zielgerichtet eingesetzt werden.

Da der Winterdienst absoluten Vorrang hat, wurden auch die Abläufe in der Abfallentsorgung angepasst, einzelne Touren vorgezogen oder werden nachgeholt. Grundsätzlich findet die Müllabfuhr abhängig von Witterung und Straßenverhältnissen statt – im Zweifel hat die Sicherheit Vorrang, betont der Betrieb. Verzögerungen und kurzfristige Änderungen im Ablauf sind daher möglich.

Auch bei den Serviceangeboten müssen sich Potsdamerinnen und Potsdamer auf Einschränkungen einstellen. Die Wertstoffhöfe bleiben am Freitag und Samstag komplett geschlossen. Das Servicetelefon der STEP ist nach eigenen Angaben nur eingeschränkt erreichbar.


Donnerstag, 8.1.17.30 Uhr: Verkehrsbetrieb hat Tram-Schneepflug einsatzbereit und plant mit mehr Personal

Der Potsdamer Verkehrsbetrieb ViP hat mehrere Maßnahmen getroffen, um den Nahverkehr trotz des angekündigten Extremwetters stabil zu halten. Laut den Stadtwerken wurde ein Straßenbahn-Schneepflug bereitgestellt, der ab sofort einsatzbereit ist. Zudem sollen in der Nacht bei Bedarf zusätzliche Straßenbahnfahrten durchgeführt werden, um die Gleise während der Betriebspause frei von Schnee und Eis zu halten.

Auch hinter den Kulissen wird verstärkt gearbeitet: Die Buswerkstatt ist zusätzlich besetzt, ebenso wurden Bereitschaftsdienste beispielsweise im Fahrdienst und in der Tram- und Buswerkstatt ausgeweitet. Nach Angaben der Stadtwerke sind derzeit allerdings auch keine Fahrplanänderungen vorgesehen. Der Nahverkehr soll regulär laufen, ein Betriebsstopp ist nicht geplant. Kurzfristige Anpassungen bleiben jedoch möglich, sollte sich die Wetterlage weiter zuspitzen. Alle Linien werden bedient, einzig die Fährverbindung F1 zwischen Hermannswerder und Am Kiewitt ist wegen Eis außer Betrieb.

Alle Busse und Straßenbahnen sind für die aktuellen Temperaturen ausgelegt, hieß es. Aufgrund des Frosts können Außen- und Innenreinigungen der Fahrzeuge allerdings nur eingeschränkt durchgeführt werden. Die Betriebssicherheit bleibe davon unberührt, betonen die Stadtwerke.


Donnerstag, 8.1., 17:02 Uhr: Outdoor-Sport bei Minusgraden – eine schlechte Idee?

Grundsätzlich ist Sport bei Kälte sogar gesund, da dadurch die Abwehrkräfte gestärkt werden und der erhitzte Körper nicht so sehr durch Schwitzen heruntergekühlt werden muss. Dennoch sollte man einige Dinge beachten, etwa wenn man bei Frost joggen geht: Aufwärmen und ausreichende Sportkleidung sind Pflicht, das Gesicht sollte mit fetthaltiger Creme vor der Kälte geschützt werden.
Bei Glätte sollte man nicht joggen, für eingeschneite Strecken kann zu Winterlaufschuhen mit stärkerem Profil gegriffen werden. Auch die richtige Atmung ist entscheidend: Sehr kalte Luft entzieht den Schleimhäuten Feuchtigkeit, reizt die Bronchien und macht sie damit anfälliger für Krankheitserreger. Daher sollte man bei Outdoor-Sport vor allem durch die Nase atmen, um die eingeatmete Luft anzuwärmen und zu befeuchten.


Donnerstag, 8.1., 16.29 Uhr: 250 Räum- und Streufahrzeugen unterwegs auf mehr als 6000 Kilometer Straße

Der brandenburgische Landesbetrieb Straßenwesen rüstet sich für die angekündigten Schneefälle am Freitag. Rund 970 Mitarbeitende und Partnerfirmen stünden bereit, um Brandenburgs Straßen verkehrssicher zu halten, hieß es in einer Mitteilung. Dafür seien 250 Räum- und Streufahrzeuge im Einsatz, um rund 6300 Kilometer Bundes- und Landesstraßen sowie zusätzlich 1700 Kilometer innerörtliche Strecken zu betreuen. Vorrang haben stark befahrene Hauptverbindungen, hieß es. Die Salzlager des Landesbetriebs sind voll, zudem wurden an Steigungen Streugutboxen aufgestellt, damit Lkw-Fahrende im Notfall schnell Material nachfüllen können.


Donnerstag, 8.1., 15.35 Uhr: Wie gehen Wildtiere mit der Eisekälte um?

Der Frost ist auch für Tiere eine Herausforderung: Wie ergeht es zum Beispiel Wasservögeln, wenn Seen zugefroren sind? „Wasservögel suchen in gefrorenen Gewässern nach offenen Stellen oder Flächen mit dünnerer Eisschicht“, sagt Nadine Henkel vom Naturschutzbund Potsdam (NABU). „Auch werden häufig größere Gewässer oder Flussläufe angeflogen.“
Amphibien haben verschiedene Strategien: „Einige überwintern direkt im Wasser am Gewässergrund und im Schlamm. Größere Seen frieren meist nur in den oberen Schichten zu, was für die Tiere meistens unproblematisch ist“, so Henkel. Die meisten Amphibienarten überwintern aber in frostfreien Verstecken an Land, etwa in feuchten Erdschichten oder Höhlen.
Wildvögel kann man bei Frost mit Körnermischungen zufüttern, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass diese nur für Vögel zugänglich sind, um nicht Waschbären oder Mäuse anzulocken.


Donnerstag, 8.1., 14.53 Uhr: Starker Schneefall am Freitag erwartet

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor starkem Schneefall und Schneeverwehungen in Brandenburg. Die Warnung gilt ab Freitag 3.00 Uhr morgens und ist voraussichtlich bis Samstagmorgen um 3.00 Uhr gültig, wie es in einer Mitteilung heißt.

Die Warnung gilt für Berlin und folgende Gebiete in Brandenburg: Kreis Barnim, Kreis Dahme-Spreewald, Kreis Havelland, Kreis Märkisch-Oderland, Kreis Oberhavel, Kreis Oder-Spree, Kreis Ostprignitz-Ruppin, Kreis Potsdam-Mittelmark, Kreis Prignitz, Kreis Teltow-Fläming, Stadt Brandenburg, Stadt Frankfurt (Oder) und Stadt Potsdam.


Donnerstag, 8.1., 14.40 Uhr: Krankenhäuser bereiten sich auf Extremwetter vor

Die beiden großen Potsdamer Krankenhäuser „Ernst von Bergmann“ und St. Josefs sehen sich gut gerüstet für das kommende Extremwetter. „Im Gegensatz zu Blitzeis können wir uns auf diese Großwetterlage einstellen“, sagte Benjamin Stengl von den Alexianern, die das St. Josefs-Krankenhaus betreiben. Die Dienstpläne seien angepasst und aufgestockt worden, Ärzte und Pflegepersonal werde lagegerecht eingesetzt.

Auch das Bergmann-Klinikum ist „personell als auch organisatorisch gut aufgestellt, um Patientinnen und Patienten schnell und professionell zu versorgen“, sagte Dr. Bernhard Fleischer, Leitender Oberarzt der Zentralen Notaufnahme im Bergmann-Klinikum. Die Witterungsbedingungen würden für das Klinikum eine besondere Herausforderung darstellen und ein erhöhtes Risiko für Stürze und Unfälle bergen, so Fleischer weiter. „Die Abläufe in der Notaufnahme sind auf ein erhöhtes Patientenaufkommen abgestimmt, sodass auch bei witterungsbedingten Unfallspitzen eine sichere und zeitnahe Versorgung gewährleistet werden kann.“ Das Klinikum appelliere dennoch an die Bevölkerung, bei Glätte besonders vorsichtig zu sein und unnötige Risiken zu vermeiden.


Donnerstag, 8.1., 14.05 Uhr: Unterschiedlicher Umgang von Schulen mit der Lage

Aufgrund der Wetterwarnungen findet am Potsdamer Humboldt-Gymnasium am Freitag kein Unterricht in Präsenz statt. Das teilte die Schule mit. Stattdessen wurde in Abstimmung mit dem Schulamt Brandenburg entschieden, einen digitalen Lerntag durchzuführen. Eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler sei selbstverständlich im Schulgebäude gewährleistet, teilte die Schule auf Anfrage mit.

Auch das Nord‑Gymnasium in Krampnitz stellt am morgigen Freitag den regulären Unterricht ein. Lehrkräfte stellen laut einer Mitteilung der Schulleitung Aufgaben über das Internet bereit, im Schulhaus gibt es bis zum zweiten Block eine Notbetreuung für Kinder, die nicht zu Hause bleiben können. Auch der für Samstag geplante Tag der offenen Tür fällt den Witterungsbedingungen zum Opfer: Er wird auf den 24. Januar verschoben.

Das Hanna‑Arendt‑Gymnasium in Potsdam-West bleibt dagegen geöffnet. Die Schulleitung verweist in einer Mitteilung an Eltern auf eine aktuelle Mitteilung des Ministeriums: Wenn der Schulweg unzumutbar sei, würden Fehltage entschuldigt. Mehrere Klausuren des 11. Jahrgangs werden vorsorglich verlegt. Je nach Lage könnte der Unterrichtstag am Freitag zusätzlich verkürzt werden.


Donnerstag, 8.1., 13.45 Uhr: Polizei warnt vor Betreten von Eisflächen

Die Wasserschutzpolizei warnt erneut vor dem Betreten von Eisflächen und bittet Eltern, „ihre Kinder sehr deutlich vor den damit verbundenen Gefahren zu warnen“. Es bestehe Lebensgefahr, heißt es in einer Meldung vom Donnerstag. Die Eisstärken könnten sehr unterschiedlich sein und hingen unter anderem von Strömungen oder Sonneneinstrahlung ab. Einmal eingebrochen, könne sich ein Mensch in der Regel nur maximal drei Minuten über Wasser halten: „Dann verlassen ihn die Kräfte und er ist ohne sofortige und professionelle Hilfe verloren.“

Natürliche Eisflächen in Brandenburg würden grundsätzlich nicht zum Betreten freigegeben, das Betreten erfolge immer auf eigene Gefahr, macht die Polizei deutlich. Sie rät dazu, Eis nur zu betreten, wenn die Eisdicke bekannt ist. Eisflächen auf fließenden Gewässern sollten gemieden werden. Besondere Vorsicht sei außerdem an Brückenpfeilern, unter Brücken, an Stegen und am Schilf geboten.

Insbesondere Eltern rät die Polizei eindringlich, Kinder nie unbeaufsichtigt zu lassen: „Das gilt auch für die beliebten Schlittenfahrten an den Ufern und Böschungen neben Gewässern.“ Zudem sollten die Notrufnummern 110 und 112 mit den Kindern geübt werden, rät die Polizei weiter.

Wenn man eine eingebrochene Person sieht, sollten zuerst Feuerwehr oder Polizei alarmiert werden, bevor man eigene Rettungsversuche unternimmt. Ein Rettungsversuch solle zudem sorgfältig vorbereitet werden: „Unüberlegte Handlungen führen zu einer zusätzlichen Gefährdung der Retter.“


Donnerstag, 8.1., 13.34 Uhr: Garnisonkirchturm schließt wetterbedingt

Der Pfarrer der Garnisonkirche Potsdam, Jan Kingreen, teilt mit Blick auf das Sturmtief „Elli“ mit: „Wir haben heute früh entschieden, den Turm am Freitag und Samstag außerplanmäßig zu schließen. Am Sonntag geht es dann ab 10Uhr wieder los.“


Donnerstag, 8.1., 13.21 Uhr: BER rüstet sich für Wintereinbruch

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat nach Angaben der Betreibergesellschaft Vorkehrungen für den starken Schneefall ab Freitag getroffen, rechnet aber dennoch mit Behinderungen im Flugverkehr. „Von dem massiven Wintereinbruch sind mehrere Flughäfen betroffen, Abflüge verzögern sich, Flugpläne geraten durcheinander, es kann zu starken Verspätungen und auch zu Flugstreichungen durch die Airlines kommen“, teilte eine Sprecherin mit. Verspätungen und Flugstreichungen seien möglich. „Passagiere werden gebeten, den Status ihres Fluges regelmäßig zu prüfen und sich auf winterliche Bedingungen bei An- und Abreise einzustellen“, so die Empfehlung.

Die Winterdienstflotte des BER sowie 18 Enteisungsfahrzeuge stehen demnach bereit, die Tanks mit Enteisungsmitteln sind gefüllt. Insgesamt müssen rund 365 Hektar Flugbetriebsfläche geräumt werden. Dazu zählen Start- und Landebahnen, Rollwege und Vorfelder im Sicherheitsbereich. Flugzeuge werden enteist und mit einer Schutzschicht versehen, um die Sicherheit zu gewährleisten.


Donnerstag, 8.1., 12.31 Uhr: Schulen und Eltern entscheiden selbst über Schulbesuch

Wegen des angekündigten Extremwetters hat das brandenburgische Bildungsministerium mitgeteilt, dass es Eltern überlassen bleibt, ob sie ihre Kinder angesichts von extremen Tiefsttemperaturen, Eis und möglichen Schneeverwehungen in die Schule schicken. Nach Angaben der Behörden bleiben die Schulen am Freitag alle geöffnet. Jedoch gelte witterungsbedingtes Fernbleiben als entschuldigt, so das Ministerium. Die Regelung existiert bereits seit dem Jahr 2010. 

Die Eltern sollen die Lage vor Ort aufmerksam beobachten und die Hinweise der lokalen Behörden beachten – insbesondere der Landkreise, kreisfreien Städte und Katastrophenschutzstellen, die für Schülerbeförderung und mögliche Einschränkungen verantwortlich sind, hieß es vom Ministerium.

Die Schulen im Land Brandenburg würden weiterhin Betreuung gewährleisten und ein schulisches Angebot vorhalten. Gleichzeitig liege es im Ermessen der Schulen, ob der reguläre Unterricht verkürzt wird oder welche Schutzmaßnahmen im Schulalltag notwendig sind. Ziel sei es, trotz schwieriger Bedingungen einen sicheren Schulbetrieb zu ermöglichen. Eltern und volljährige Schülerinnen und Schüler sollen sich darüber hinaus selbstständig bei den jeweiligen Verkehrsbetrieben informieren, ob Busse oder Bahnen ausfallen oder verspätet fahren.


Donnerstag, 8.1., 12.26 Uhr: DWD warnt vor Schnee und Glätte

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt aktuell vor Glätte in Potsdam. Am Freitagvormittag droht dann kräftiger Schneefall. „Im Zusammenspiel mit einem bereits in der Nacht zum Freitag zunehmend böigem Ostwind können starke Schneeverwehungen auftreten. Dabei muss mit starken Einschränkungen auf Verkehrswegen gerechnet werden“, so der DWD.


Donnerstag, 8.1., 12.23 Uhr: Sternsingerempfänge abgesagt

Wegen der Witterung wurden die für Freitag geplanten Empfänge der Sternsinger in Potsdam bei der brandenburgischen Landesregierung einvernehmlich mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) abgesagt. „Da die Sternsinger-Kinder längere Anreisen haben, haben alle Beteiligten gemeinsam entschieden, die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen abzusagen“, teilte die Staatskanzlei mit . Es werde keinen Nachholtermin geben.


Donnerstag, 8.1., 10.14 Uhr: Schlösserparks könnten schließen

Wegen der Wetterlage behält sich die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) die Schließung ihrer Parks vor. „Parkschließungen sind nicht auszuschließen“, sagte ein Sprecher der Stiftung auf Anfrage. Man wolle die Vorhersagen und das Wettergeschehen genau beobachten und dann entscheiden. „Wir müssen gucken, was wirklich kommt.“

ARCHIV - 03.01.2026, Brandenburg, Potsdam: Menschen gehen vor der verschneiten Kulisse des Schloss Sanssouci in Potsdam spazieren. (zu dpa: «SPSG stellt mögliche Schließung von Parks in Aussicht») Foto: Georg Moritz/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Spaziergänger am Schloss Sanssouci.

© dpa/Georg Moritz


Donnerstag, 8.1., 9.07 Uhr: Behörden: Lieber zu Hause bleiben

Brandenburgs Verkehrsminister Detlef Tabbert (parteilos) rät, nicht unbedingt notwendige Fahrten zu verschieben oder deutlich mehr Zeit einzuplanen. Der Winterdienst des Landes sei mit Räum- und Streufahrzeugen unterwegs. „Unsere Teams sind im ganzen Land im Einsatz, wenn alle ein bisschen mehr Rücksicht nehmen und den Fahrstil anpassen, kommen wir gemeinsam besser durch diesen Wintertag.“

Wer nicht unbedingt unterwegs sein muss, sollte zu Hause bleiben und das Auto stehenlassen, melden Behörden und Meteorologen.


Donnerstag, 8.1., 7.23 Uhr: Bergmann-Klinikum trifft Vorkehrungen

Der leitende Oberarzt der Zentralen Notaufnahme im Potsdamer-Klinikum Ernst von Bergmann, Bernhard Fleischer, sagte auf Anfrage: „Die derzeitigen Witterungsbedingungen stellen eine besondere Herausforderung dar und bergen ein erhöhtes Risiko für Stürze und Unfälle.“ Die Notaufnahme sei personell und organisatorisch auf ein womöglich erhöhtes Patientenaufkommen vorbereitet. Bereits in den vergangenen Tagen führte Glatteis zu einer erhöhten Zahl von Verletzten.


Donnerstag, 8.1., 6.43 Uhr: Fährbetrieb nach Hermannswerder eingestellt

Der Fährbetrieb zwischen der Potsdamer Insel Hermannswerder und der Anlegestelle Auf dem Kiewitt wurde wegen der Witterung eingestellt. Diese Regelung gilt nach Angaben der Verkehrsbetriebs ViP bis auf Weiteres. Alternativ zur Fähre F1 könne zwischen Hermannswerder und Hauptbahnhof der Bus 694 (Bussteig 7) genutzt werden. Auf dem Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Potsdam-West fahren die Tram 91 und die Busse 605 und 606.

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